Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

ehekrise durch hunde anschaffung

durinca

Neues Mitglied
hallo
ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Erstmal zu mir,ich bin 34 Jahre alt habe 2 Kinder und bin verheiratet.

Ende letzten Jahres wurde unsere geliebte Katze vom Auto erwischt und ist gestorben.
Hat uns ganz schön fertig gemacht.Vorallem meine Tochter hat jetzt immernoch daran zu knabbern.

Wir wollten schon immer einen Hund nach dem Kauf unseres Hauses.
Für mich stand fest ,keine Katze da wir hier an der Strasse wohnen und wenn sie auch entwischt kann Ihr das gleiche wiederfahren.
Also dachte ich mir ein Hund währe toll.(Das war ca. 2Wochen nach dem tot der Katze)

Dazu muss ich sagen ,ich hatte noch nie selber Hunde.Als ich ein Kind war hatten wir Hunde,aber Hofhunde.

Mein Mann hatte gesagt,jetzt noch nicht.
Ich habe weiter gefragt und hatte dann aber erstmal Ruhe gegeben.Habe zwischendurch aber im Internet ausschau gehalten.
Und dann hab ich Ihn gefunden.Habe Ihn meinen Mann gezeigt,er war noch nicht überzeugt.Ok abwarten dachte ich.Habe nicht weiter gebohrt.
Zu dieser zeit war ich immernoch sehr traurig wegen der Katze.
Am anderen Tag kam mein Mann nach Hause und meinte aufeinmal..los ruf an,wir schauen uns Ihn an.
(Wir haben natürlich besprochen wegen gassi gehen und er hatte Angst das wir dazu dann doch kein Bock haben und so.Aber ich WAR überzeugt davon das wir es schaffen)

Wir haben Ihn also angschaut und uns gleich verliebt.Paar Tage später haben wir Ihn abgeholt.
Er ist ein Mischling und wird im Sommer 9 Jahre alt.Er ist total lieb,eher unterwürfig-will einfach nur gestreichelt werden.

Nach einer Woche war ich schon überfordert,wegen der Erziehung.
Dazu muss ich sagen das ich ein kleiner Kontrollfreak bin.
Ich habe Angst wenn ich was falsch mache oder falsch analysiere wird der Hund gefährlich oder will das Rudel übernehmen.
Habe mir verschiedene Ratschläge eingeholt wegen Leine ziehen und warum er mich den ganzen Tag in der Wohnung verfolgt.
Tja,da fängt es schon an.Es gibt soooviele verschiedene Meinungen.Das macht mich durcheinander.

Mein Mann meint nur ich soll mich entspannen das wird seinen weg gehen.Ich soll nach Bauchgefühl gehen.Hört sich gut an.Habe es versucht und es nicht geschafft,da ich diesen Zwang habe.Mann sagt auch nicht einfach zu jemanden der Waschzwang hat,hör doch mal auf dir die Hände zu waschen.

Im endeffekt fühlte ich mich total verantwortlich,für Ihn ist der Hund ein tolles kuscheltier.
Für mich ist es ein Hund der mit falscher Führung vielleicht n knacks bekommt.

Ich bin ständig mit Ihm Gassi gegangen(was mich so ja nicht stört,gehe gerne spazieren)fand es halt blöd das ich immer betteln musste das er auch mal geht.

Das ist aber nun alles pilepale.

Habe gemerkt das ich kein Hundemensch bin und den Hund nicht führen kann.(Rudelführermässig)
Bin ich total überfordert,fühle mich allein gelassen.Da ich mich als die Meckerziege fühle(da er den Hund keine Grenzen zeigt-und wenn dann aber nicht so konsequent) wurde ich eifersüchtig.
Ich wollte den Hund wieder zurückgeben.Da bekam ich auch schon depressionen.

Das hätte ich nie gedacht das es so ist:wein:,das ich so bin.

Dann fing es an,Streit um Streit.

Nun ist es so das ich den Hund nicht mehr mag,bin sowas von eifersüchtig.

Er sieht doch wie viele Wochen ich mich schon quäle.
Verliere zwischendurch den Boden unter den Füßen,mir ist total übel(als hätte er mich verlassen)

Am Anfang fand dich den Hund auch voll toll.....nun verabscheue ich Ihn,und das versteht mein Mann nicht,da der Hund doch so lieb ist und nix macht.Er zerkaut nix und so.

Ich fühle mich halt so das ich an 2ter Stelle stehe da er sich von dem Hund nicht trennen kann obwohl er sieht wie depressiv ich geworden bin.

Der Tag heute war eine absolute Qual,ich fühle mich hier nicht mehr zu Hause,fühle mich ausgestoßen.
Haben heute wieder gestritten und da meinte er dann ganz patzig..schön,geb ihn ab,aber ich weiß nicht wie es dann wird.Ob ich sauer bin oder ob ich mich verarscht fühle,ich weiss nicht wie ich mich dir gegenüber verhalten soll.


Und das will ich auch nicht,das er mich dann hasst weil ich verlangt habe das er sich von dem Hund trennen muss.(Was ich ja auch verstehe-wie kann ich sowas verlangen)
Aber andersrum...es ist ein Hund und ich seine Frau.
Wir sind 10 Jahre zusammen und der Hund wohnt nun grade mal 1 1/2 Monate bei uns.

Ich habe Angst davor den Hund abzugeben und dann gehasst zu werden,(und auch meiner Tochter mag ich es nicht antun)aber ich kann auch nicht mehr.So fertig war ich das letzte mal als mein Freund mich damals verlassen hat,diese leere im Körper ,das Gefühl nicht richtig zu leben sondern zu träumen,diese Bauchkrämpfe und diese endlosen Tränen:wein:
Was mache ich nur...wie kann ich meine Eifersucht unter Kontrolle bekommen...wie kann ich den Hund wieder mögen...


Ich weiß das ich den Hund auch wollte,ich habe nur nicht gewusst das mein Kontrollzwang so ist und ich Angst habe der Hund kann gefährlich werden.Vorallem nicht das ich mal auf nen Hund eifersüchtig werde:wein::wein::wein:

bin wohl doch eher der Katzentyp

Bitte helft mir:wein:
 
Ganz ehrlich? Ich denke das dein Problem ganz woanders liegt🙁 bist du in therapeutischer Behandlung wegen deinem Kontrollzwang? Kann ja auch ohne Hund im Alltag ganz schön lästig sein kann ich mir vorstellen. Wenn du so unglücklich bist warum redest du nicht mit deinem Mann darüber? Wie alt sind deine Kinder? kannst du mit ihnen auch darüber reden das du dich mit dem neuen Familienmitglied gar nicht wohlfühlst? Ich denke, eine Beratung bei z. B. pro Familia oder anderen Hilfseinrichtungen wäre sinnvoll, denn deine Probleme liegen tiefer und haben nur indirekt mit dem Hund zu tun. Am besten gebt ihr den Hund wieder zurück (kommt er aus einem Tierheim?) und holt euch erstmal kein Tier mehr bis deine Probleme aufgearbeitet wurden. Dir geht es nicht gut und der arme Hund sollte es nicht ausbaden müßen (hat bestimmt schon genug erlebt🙁) Ein Familiengespräch wäre dringend angeraten, am besten mit Unterstützung. Alles Gute!:blume:
 
hallo
vielen lieben dank für die antwort🙂

ich war mal in behandlung.
ich habe mit ihm schon oft geredet,wir können gut reden über gefühle und so.
das problem ist halt das er sich berarscht fühlt,erst will sie einen hund und dann wieder nicht.
er hat den hund so lieb und da ich ihn jetzt nicht mehr will bekommt mein mann langsam eine abscheu gegen mich
da er ja meinte er fühlt sich verarscht und enttäuscht,er weiß nicht wie er mit mir umgehen soll...trösten oder sauer sein🙁

meine tochter ist 7 und mein sohn ist 11.
mein sohn hat kaum ein bezug zu dem hund,aber meine tochter.sie liebt tiere über alles.vorallem katzen.

sie hat es mit bekommen das wir über den hund gestritten haben da ich ihn wieder abgegen will.

habe später versucht es ihr zu erklären,so in etwa
ich habe gemerkt das ich katzen doch mehr mag als hunde das es mir alles zuviel wird.
das ich aber nicht möchte das alle traurig sind wenn der hund weg ist.
sie meinte sie ist nicht traurig,sie mag auch lieber katzen(ok hat sie mich wohl falsch verstanden,das es dann ne katze gibt.das habe ich ihr aber dann gesagt das es nicht so ist.sie meinte dann auch das er ja auch so aufgeregt ist und soviel arbeit macht)ich weiß aber trotzdem das sie dann traurig ist.und sie ist immernoch nicht über die katze hinweg.

heute habe ich meinem mann gesagt ,bevor er mich hasst gehe ich zum arzt und suche hilfe.und das ich mein bestes gebe es hin zu bekommen,das wir doch schon soviel scheiss erlebt haben und immer zusammengehalten haben.er möchte auch nicht das ich so traurig bin.das kann er auch nicht sehen wie es mir geht.
ich denke er sieht es alles falsch ,meine gründe,da er es nicht versteht warum ich kein hundemensch bin.


vielleicht hab ich mich in was verrannt,sitze nun in der depriphase fest.
festgefahren ist es jetzt auf jedenfall.gebe ich den hund ab,ist es schlecht,behalte ich ihn ist es schlecht(wobei es vielleicht wieder besser werden kann)ich bin so durcheinander.ein tag gut,dann wieder total schlecht.

ach und der hund kommt aus spanien,aber aus guten verhältnissen.
 
Eine sehr schwierige Situation, tut mir leid🙁 also dein Mann & deine Kinder sind pro Hund? (wobei deine Tochter doch lieber Katzen mag?) und du stehst ganz alleine mit deinem contra Hund, das ist keine einfache Sache. Wer kümmert sich denn hauptsächlich um den Hund (Gassigehen, füttern, spielen) du oder dein Mann? Ich denke ohne fachkundige Hilfe hast du keine Chance aus dem Dilemma rauszukommen. Wie denkst du über den Hund, gan ehrlich? Hast du ihn (oder sie?) wenigstens ein bisschen lieb oder ist der Hund nur ein einiziger Störfaktor? Kannst du irgendwas tolles an dem Hund finden oder ist da nur Eifersucht?


Bin selbst Hundehalterin aber glücklicher Single😉 hab aber auch schon oft genug an mir gezweifelt, das ist normal.
 
Hey,

habe gerade wenig Zeit und schreibe später mehr.
Ich denke auch das Eure Probleme tiefer gehen und das es Dich etwas überlastet den Hund fast alleine versorgen zu müssen.
Eine Frage um dich etwas zu entlasten.
Könnten die Kinder nicht einmal am Tag mit dem Hund Gassi gehen? Oder ist es ein sehr grosser Hund?
Ich hab das auch sehr früh nach gemacht und hab dafür je nach alter geringfügig etwas mehr Taschengeld bekommen. Immer nach der Schule.
Waren so ca 50cent pro Tag.

Zu dem Rest schreib ich später mehr. War jetzt nur so ne spontane Idee die schnell rausmusste 😉

Gruß Dir
 
Armer Hund!
Sorry! Wenn den Mann nicht mehr mit dir kann, darf er dich dann auch zurück geben??? Lehrst du diese Einstellung auch deinen Kindern? Hol dir, wonach du Lust hast, wenns dir nicht gefällt wird es entsorgt?

Wenn man weiß, dass man Probleme hat, sollte man da kein unschuldiges Lebewesen mit hinein ziehen. Dazu noch aus Spanien!! Das ist der Gipfel der Verantwortungslosigkeit und unerwachsenen Verhaltens! Der Hund ist nicht mehr jung und hat sicher schon viele schlimme Sachen erlebt, er hat sich bei euch eingelebt, der Rest der Familie hat keine Schwierigkeit mit ihm! Nicht er ist das Problem, du bist es!
Lese mal, was du schreibst. Du bist kein Hundemensch! In deinem ersten Post hast du geschrieben, dass du wieder und wieder mit dem Hund angefangen hast, deinen Mann mehr oder weniger überredet hast. DU wolltest den Hund, niemand sonst! Gehst du mit Lebewesen immer so leichtfertig um?

Entschuldige, aber dafür habe ich null Verständnis!! Sowas gehört amtlich vermerkt, damit nicht noch weitere arme Tiere beigeholt und bei Nichtgefallen (du verabscheust den Hund!!! Aus welchem Grund denn? Weil DU unfähig bist??)
wieder weggeschickt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe mit ihm schon oft geredet,wir können gut reden über gefühle und so.
das problem ist halt das er sich berarscht fühlt,erst will sie einen hund und dann wieder nicht.
er hat den hund so lieb und da ich ihn jetzt nicht mehr will bekommt mein mann langsam eine abscheu gegen mich
da er ja meinte er fühlt sich verarscht und enttäuscht,er weiß nicht wie er mit mir umgehen soll...trösten oder sauer sein🙁

Sorry für meine deutlichen Worte, durnica, wenn Du keine massive Kritik vertragen kannst, lies bitte nicht weiter!















Menschen, die sich einen Hund ins Haus holen um ihre persönlichen Probleme über das Tier zu lösen, sollten erstmal übe sich selbst nachdenken. Ein Hund ist kein Problemlöser und kein Spielzeug sondern ein "Mitglied" der Familie (seinem Rudel). Und so ein Tier zu holen und dann bei Nichtgefallen wieder abzugeben.....(würde moderiert werden).

Wir haben derzeit den dritten Hund aus einem Tierheim.
 
Bin auch eher so der Katzentyp: So lange der Hund laut bellt bellt und nicht sitzpinkelt, kann ich ihn nicht respektieren. 🙄
 
Jetzt mal abgesehen von der Tatsache, dass du TE plötzlich nach einiger Zeit bemerkt hast, dass du "doch kein Hundemensch" bist und auf den Hund eifersüchtig - ist er verhaltensauffällig und kompliziert?

Wenn er keine Sachen zerstört, aggressives Verhalten zeigt oder unsauber ist, würde ich nochmal überlegen, ob es dir hilft, wenn ALLE Familienmitglieder mehr an einem Strang ziehen. Und ich würde an deiner Stelle nochmal mit deinem Mann ganz genau darüber reden, dass der Hund dich überfordert und du Unterstützung brauchst.

Und warum gehst du als Anfängerin nicht in eine Hundeschule? Dort würde dir der richtige Umgang mit dem Hund beigebracht werden und du könntest dir auch Hilfe holen.

Das war alles ein Schuss in den Ofen, sorry. Wenn meine geliebte Katze erst seit zwei Wochen tot ist und ich sie zwar immer noch dolle vermisse, mir aber dann schon einen Hund hole - das hat sich schon beim Lesen ungut angefühlt.

Da war große Begeisterung mit im Spiel und auf einmal ein ganz tiefer Fall - und jetzt bist du eifersüchtig auf den Hund?

Wenn du eifersüchtig auf den Hund bist und das auch so für dich bleiben wird, dann bringt jede Änderung nichts. Auch, wenn die Überforderung dich psychisch so instabil macht, dass du da kein Land mehr siehst. Das merken Tiere und dann musst du für ihn versuchen, die beste Lösung zu finden, nicht nur für dich. Denn immerhin hast du ihn in diese Familie geholt und wolltest ihm mal ein Zuhause geben.

Dein Wankelmut solltest du jetzt bitte auf keinen Fall über den Hund austragen, indem du ihn einfach so ins Tierheim abschiebst, wenn er doch ansonsten brav ist. Wenn er Dinge zerstört, aggressiv wäre oder die Wohnung vollpinkelt, dann wäre das was anderes, aber so scheint er ja laut dir wirklich okay zu sein?

Suche ihm ein neues, nettes Zuhause, wo er auch wirklich geschätzt wird. Das ist ein fühlendes Lebewesen, das mit Sicherheit keine einfache Vorgeschichte hat, wenn der Hund aus Spanien kommt. Wende dich an Tierschutzvereine und bitte diese um Hilfe. Da musst du nun durch und mit offenen Karten spielen.

Ich bin mit Hunden aufgewachsen und habe selbst mit ihnen gearbeitet. Auf Hunde muss man sich einlassen und sie als Teil der Familie sehen, meiner Meinung nach. Noch mehr, als bei Katzen, denn Hunde wollen immer bei und mit ihren Menschen sein, wegen der Rudel-Prägung.

Der Hund hat auch keinerlei Ambitionen, dir deinen Mann wegzunehmen oder mit dir in einen Wettstreit zu treten, wer denn nun beliebter und liebenswerter ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben