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Dürfen manche alles ungestraft tun?

Josefine

Neues Mitglied
Hallo zusammen,


aufgrund privater Umstände wohne ich zur Zeit in einem Frauenwohnheim.
Diese Wohnheim ist von der Stadt in der ich wohne.

Nun ist es so, daß ich in der ersten Etage ein Zimmer bewohne, über mir sind noch zwei Etagen - also insgesamt drei. In der dritten Etage - also nicht direkt über mir man hört es aber in dem Ausmaß als wäre es direkt über mir - poltert jemand jeden Tag mit Möbeln herum. Das bedeutet es werden Stühle richtig angehoben und wieder fallen gelassen. Ich habe auch schon mal nachgesehen von wo das kommt um sicher zu gehen. Ich stand direkt vor der Tür und habe es gehört wie innen jemand rumpolterte. Da das Haus hellhörig ist hört man es noch mehr als normal. Dann klopft die Person auch gegen die Heizung. Manchmal geht das stundenlang. Ich bin tagsüber nicht da kenne auch nicht so viele und ehrlich gesagt möchte ich machen daß ich dort raus komme. Man redet daher - abgesehen davon, daß es auch nur mit ca 30 - 40 % möglich ist - nicht mit vielen dort. Ehrlich gesagt möchte man auch nicht unbedingt mit vielen dort zu tun haben.

Dieses Gepolter und gegen die Heizung schlagen ist doch sehr abartig und zeitweise auch störend obwohl der Mensch gewöhnt sich ja an alles mit der Zeit nimmt man es nur noch nebenbei wahr. Die Frau die unter dieser Person wohnt also direkt über mir in der zweiten Etage sagt gar nichts dazu. Sie hat sich - wie ich erfahren habe - auch nie im Büro beschwert.

Weiß vielleicht jemand wo man sich noch beschweren kann? Es geht darum, daß man nicht einfach machen kann was man will und damit durchkommt wie es hier anscheindend der Fall ist. Es haben sich andere schon beschwert wie ich auch erfahren habe die Dame die neben der Person wohnt und weitere Leute. Aber die Person hört nicht auf. Das Büro ist von 9 - 16:30 Uhr besetzt dann sind nur noch Hausmeister da. Man sagt es der Person wohl aber die macht immer weiter und es wird auch nichts weiter dagegen unternommen.

Ich habe schon mal an die Stadt geschrieben. Als Antwort bekam ich, daß dort u.a. auch Frauen mit psychischen Problemen, Drogenabhängige wohnen etc.. Das müsse man verstehen oder so ähnlich. Das war's.

Alles was ich nur will ist Gerechtigkeit und daß diese Person mal einen Denkzettel bekommt. Sprechen kann man damit nicht man bekommt sofort eine schnippische Antwort. Es gibt auch Personen dort die sofort aggressiv werden.

Auslöser für diesen Beitrag war jetzt der Moment, als ich an meinem Fenster etwas machte und diese Person vorbeiging und grinste so als freute sie sich, daß sie alles ungestraft abziehen kann.

Lieben Gruß
Josefine
 
Solange du nicht sicher bist, dass sie das wirklich tut, kannst du nicht davon ausgehen.

Bei manchen Fußböden hört es sich so laut an, wenn Stühle gerückt werden, besonders bei Laminat, wenn er nicht richtig verlegt wurde, und die Heizungsrohre können auch ohne irgendwelches Dazutun klopfen, weil sie sich bei Wärme ausdehnen.

Das alles musst du sicherheitshalber ausschließen, wenn du einen Schuldigen suchst.
 
Wenn man schon auf Kosten der Allgemeinheit in so einer Einrichtung ist, muss man sich auch mit den dortigen Eigenarten der Bewohner abfinden.

Es handelt sich ja nicht um ein Mietverhältnis.

Alternative wäre ausziehen in eine ruhige kleine Wohnung.
 
Machen kannst du da wohl nichts, außer evtl. hartnäckig bleiben und jede Woche Beschwerden einreichen im Büro des Frauenhauses.

Das hat auch nichts mit Mietverhältnis oder Frauenwohnheim zu tun. Als Bewohner, egal wo, kann man sich ne ganze Menge ungestraft rausnehmen. Solange die üblichen Regeln eingehalten werden (Nachtruhe, keine übermäßige Störung des Hausfriedens), kann man gar nichts dagegen tun. Sind Kinder, oder wie in deinem Fall Menschen mit Störungen im Spiel, hat man selbst noch weniger Rechte. Wenn beispielsweise das Kleinkind 12 Std. am Tag brüllt, weil die Eltern zu blöd für eine normale Erziehung sind, kann man zwar Lärmprotokolle und ähnliches anfertigen. Aber mietrechtliche Konsequenzen hat das keine, weil ein Kind nun einmal schreit usw.

Ein Bekannter von mir hat fürchterliche Nachbarn. Die weigern sich die Hausordnung zu machen, der Hund kackt auch mal in den Hausflur, Stress und Lärm den halben Tag. Trotz Hilfe vom Mieterschutzbund, Anwalt, etc. ist bis heute nichts passiert. Jemanden aus der Wohnung zu kicken ist in Deutschland sehr schwer. Darum sind die Vermieter auch so übermäßig streng und wählerisch wenn Wohnungen ausgeschrieben sind.
 
Wenn man schon auf Kosten der Allgemeinheit in so einer Einrichtung ist, muss man sich auch mit den dortigen Eigenarten der Bewohner abfinden.

Es handelt sich ja nicht um ein Mietverhältnis.

Alternative wäre ausziehen in eine ruhige kleine Wohnung.

Seh ich zum Teil genau so. Sicherlich muss man sich mehr gefallen lassen, als in einem Mietverhältnis, aber wenn zu viel ist, ist nunmal zuviel. Es wäre vielleicht ganz hilfreich in einem günstigen Moment ein 4 Augen Gespräch mit der Person/en zu führen. Schließlich sind das ja auch Menschen und keine Wilden!
 
Befürchte da kannst du nicht viel machen. Eine Bekannte war auch mal ein einem Frauenhaus und sie wollte da so schnell wie möglich wieder heraus, da viele Frauen dort echt schwerst gestört sind, viele Rauchen, trinken Alkohol, oder gar nehmen illegale Drogen. Oftmals ehr laut, teils aggressiv. Super, besonders wenn man mit Kind dort ist...

Kenn auch einen Fall wo ein psychisch Gestörter ein Haus belagert, klingelt teils mitten in der Nacht sämtliche Wohnungen an, lungert ständig vor dem Haus herum, bequatscht alle die herauskommen oder hineinwollen mit wirrem Zeug, zeigt die Hausbewohner an ohne Grund. Polizei war schon oft da, kann aber nichts machen solang er nicht gewalttätig wird, obwohl er für die und die Justiz schon total lästig ist. An Häusern klingeln (wenns nur paar mal ist alle paar Stunden), und Leute wirr anquatschen ist nunmal nicht verboten. Straftaten zu bezichtigen die sie nicht begangen haben zwar schon, aber das reicht nicht, um ihn zwangseinweisen zu lassen.
 

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