Hallo,
ich bin 20, m und bin grad im 1. Semester eines dualen Studiums im Studiengang Maschinenbau-Konstruktion.
Ich war immer schon ein sehr fleißiger, ehrgeiziger Schüler. Der immer das Beste erreichen wollte. Habe vor ca. einem Jahr mein Abi mit einem Schnitt von 1.7 abgeschlossen. Direkt danach hab ich dann im August das duale Studium angefangen, was immer mein Traum war. Hoch hinaus, mich und meine Familie usw. stolz machen.
Ich wusste, dass das Studium eine harte Zeit werden würde. Demnach fing ich total motiviert an, zu studieren (obwohl ich eigentlich keine Lust hatte, noch weiter zu „lernen“. Ich hatte nie richtig Lust, zu lernen. Aber das gehörte für mich einfach zum Erfolg dazu. Ich liebe den Erfolg. Und dabei gehört es selbstverständlich dazu, viel zu lernen.) Ich fing also bereits am Anfang des Semesters an, abends nochmal alles nachzuholen und alle Hausaufgaben zu machen, obwohl meine WG-Kollegen, die ich schon seit der 3 jährigen ABI-Phase mit Einführungsphase kenne, vergleichsweise eher wenig gemacht haben. Natürlich war das anfangs eine andere Welt, weil man plötzlich viel mehr machen musste. Aber damit kam ich klar. Habe mich dran gewöhnt.
Ich war schon immer ein Typ, der etwas schwer von Begriff war und viel lernen musste, um dementsprechend sehr gute Noten zu erhalten. Das funktionierte auch. Ich war besser als andere. Jedoch mussten die anderen dafür fast nichts machen.
Ich schreibe dieses Semester 4 Klausuren, von denen ich mir um Mathe und Technische Mechanik besonders viele Gedanken mache. Ich lerne sehr viel dafür, habe schon aufgehört, für die anderen Fächer nachmittags etwas zu machen, da ich merkte, ich brauche auch Freizeit. Sprich ich mache hauptsächlich nur noch was für diese 2 Fächer.
Ich merke jedoch, dass ich den Stoff in der Vorlesung super verstehe. Aber kann ihn nicht auf Übungsaufgaben anwenden. Das deprimiert mich. Ich lerne sehr viel und es kommt sozusagen für mich nicht der Erfolg heraus, den ich erwarte. Denn ich brauche diesen Erfolg. Ich bin generell sehr langsam und werde bei Klausuren selten fertig. Daher muss ich die Aufgaben, die ich packe, richtig machen.
Ich habe nun psychisch sehr große Probleme. Finde keine Motivation mehr, da ich das Gefühl habe, meine Lernerei bringt nichts!
Da fühle ich mich schlecht! Fühle mich nicht wohl und bin total unzufrieden mit mir selbst.
Will am liebsten sofort abbrechen und eine Ausbildung zum techn. Produktdesigner machen. Das Themengebiet Maschinenbau Konstruktion interessiert mich extrem! Will dabei bleiben. Aber der Stress (schon bei 4 Klausuren) bringt mich um. Ich raste regelmäßig aus und weine und bin wie ein Schluck Wasser in der Kurve und esse wenig, kein Appetit mehr. Das geht mir alles an die Nerven.
Selbst wenn ich das erste Semester grade so packen sollte, sehe ich schwarz, wenn ich nach vorne sehe und sehe, dass ich noch mehr Klausuren in noch kürzerer Zeit schreibe. Das packe ich nicht. Ich bin jetzt schon nervlich am Ende. Wie soll ich für noch mehr Klausuren in noch weniger Zeit lernen?
Habe mit meinem Ausbilder gesprochen. Ich könnte abbrechen und danach die Ausbildung und danach den Techniker. Will danach auf jeden Fall weitermachen. Er hat mir auch zugestimmt, dass ich das bei meiner Firma machen könnte.
Vielleicht kann ich ja direkt ins 1. Ausbildungsjahr einsteigen, also das, welches gerade läuft. Normalerweise mache ich ja im Studium alles viel detaillierter. Das müsste doch evtl. gehen oder?
Was meint ihr? Soll ich das machen? Oder noch weiter ins Studium hineinrennen und evtl. später durchdrehen, krank werden und abbrechen oder durchfallen?
ich bin 20, m und bin grad im 1. Semester eines dualen Studiums im Studiengang Maschinenbau-Konstruktion.
Ich war immer schon ein sehr fleißiger, ehrgeiziger Schüler. Der immer das Beste erreichen wollte. Habe vor ca. einem Jahr mein Abi mit einem Schnitt von 1.7 abgeschlossen. Direkt danach hab ich dann im August das duale Studium angefangen, was immer mein Traum war. Hoch hinaus, mich und meine Familie usw. stolz machen.
Ich wusste, dass das Studium eine harte Zeit werden würde. Demnach fing ich total motiviert an, zu studieren (obwohl ich eigentlich keine Lust hatte, noch weiter zu „lernen“. Ich hatte nie richtig Lust, zu lernen. Aber das gehörte für mich einfach zum Erfolg dazu. Ich liebe den Erfolg. Und dabei gehört es selbstverständlich dazu, viel zu lernen.) Ich fing also bereits am Anfang des Semesters an, abends nochmal alles nachzuholen und alle Hausaufgaben zu machen, obwohl meine WG-Kollegen, die ich schon seit der 3 jährigen ABI-Phase mit Einführungsphase kenne, vergleichsweise eher wenig gemacht haben. Natürlich war das anfangs eine andere Welt, weil man plötzlich viel mehr machen musste. Aber damit kam ich klar. Habe mich dran gewöhnt.
Ich war schon immer ein Typ, der etwas schwer von Begriff war und viel lernen musste, um dementsprechend sehr gute Noten zu erhalten. Das funktionierte auch. Ich war besser als andere. Jedoch mussten die anderen dafür fast nichts machen.
Ich schreibe dieses Semester 4 Klausuren, von denen ich mir um Mathe und Technische Mechanik besonders viele Gedanken mache. Ich lerne sehr viel dafür, habe schon aufgehört, für die anderen Fächer nachmittags etwas zu machen, da ich merkte, ich brauche auch Freizeit. Sprich ich mache hauptsächlich nur noch was für diese 2 Fächer.
Ich merke jedoch, dass ich den Stoff in der Vorlesung super verstehe. Aber kann ihn nicht auf Übungsaufgaben anwenden. Das deprimiert mich. Ich lerne sehr viel und es kommt sozusagen für mich nicht der Erfolg heraus, den ich erwarte. Denn ich brauche diesen Erfolg. Ich bin generell sehr langsam und werde bei Klausuren selten fertig. Daher muss ich die Aufgaben, die ich packe, richtig machen.
Ich habe nun psychisch sehr große Probleme. Finde keine Motivation mehr, da ich das Gefühl habe, meine Lernerei bringt nichts!
Da fühle ich mich schlecht! Fühle mich nicht wohl und bin total unzufrieden mit mir selbst.
Will am liebsten sofort abbrechen und eine Ausbildung zum techn. Produktdesigner machen. Das Themengebiet Maschinenbau Konstruktion interessiert mich extrem! Will dabei bleiben. Aber der Stress (schon bei 4 Klausuren) bringt mich um. Ich raste regelmäßig aus und weine und bin wie ein Schluck Wasser in der Kurve und esse wenig, kein Appetit mehr. Das geht mir alles an die Nerven.
Selbst wenn ich das erste Semester grade so packen sollte, sehe ich schwarz, wenn ich nach vorne sehe und sehe, dass ich noch mehr Klausuren in noch kürzerer Zeit schreibe. Das packe ich nicht. Ich bin jetzt schon nervlich am Ende. Wie soll ich für noch mehr Klausuren in noch weniger Zeit lernen?
Habe mit meinem Ausbilder gesprochen. Ich könnte abbrechen und danach die Ausbildung und danach den Techniker. Will danach auf jeden Fall weitermachen. Er hat mir auch zugestimmt, dass ich das bei meiner Firma machen könnte.
Vielleicht kann ich ja direkt ins 1. Ausbildungsjahr einsteigen, also das, welches gerade läuft. Normalerweise mache ich ja im Studium alles viel detaillierter. Das müsste doch evtl. gehen oder?
Was meint ihr? Soll ich das machen? Oder noch weiter ins Studium hineinrennen und evtl. später durchdrehen, krank werden und abbrechen oder durchfallen?