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Druck durch Führungskraft

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Re: Druck durch Führungskraft
Das ergibt Sinn. Ich bin nicht die Teamleitung, nein. Wurde aber trotzdem telefonisch von meiner Führungskraft angewiesen, meine Kolleginnen im Frei anzurufen. (Das ist etwas, was ich definitiv nicht mehr machen werde).
Der Führungskraft war das Problem ebenfalls seit Mittwoch bekannt, Sie beharrte jedoch darauf, dass wir das Teamintern lösen müssen.
Mit welcher Begründung? Personaleinsatz ist ihr Job, nicht Deiner oder Eure Teamaufgabe. Oder ist es bei Euch so geregelt, dass Ihr Euch selbst einteilen sollt? Und selbst wenn: wenn Kuchen alle, ist es ihr Job, neuen zu kaufen und nicht, Euch eine quasi unlösbare Aufgabe überzuhelfen.

Wie ist es eigentlich ausgegangen?

Hat der hohe Krankenstand möglicherweise etwas mit den Arbeitsbedingungen zu tun?
 
Mit welcher Begründung?
Mit der Begründung, dass es wir genug Leute im Team seien und es deshalb immer der diensthabenden Person zufällt.
Personaleinsatz ist ihr Job, nicht Deiner oder Eure Teamaufgabe. Oder ist es bei Euch so geregelt, dass Ihr Euch selbst einteilen sollt?
Nein, ist es nicht. Das wurde irgendwann mal von einer sehr kulanten Kollegin so begonnen und dann weitergeführt. Aufgrund dessen werde ich das auch nicht mehr machen. Leider wusste ich es zu dem Zeitpunkt nicht besser.
Wie ist es eigentlich ausgegangen?
Nach viel Hin und Her hat die Führungskraft dann eine Person aus einem externen Bereich angerufen, welcher dann den Dienst übernommen hat. Es wurde aber direkt gesagt, dass dies für uns Konsequenzen haben wird.
Hat der hohe Krankenstand möglicherweise etwas mit den Arbeitsbedingungen zu tun?
Oh ja, das hat er. Es ist eine Einrichtung mit viel personeller Fluktuation und das seit Jahren. Viele der Kollegen sind ausgebrannt und schleppen sich von einer Krankmeldung zur anderen.
Es ist die Regel, dass Minimum eine Person krank ist.
 
Per Arbeitsvertrag habe ich mich zu Rufbereitschaft verpflichtet, diese wurde aber noch nie offiziell angeordnet. Egal, ob durch Dienstpläne oder Anweisungen. Sie existiert quasi nur auf dem Arbeitsvertrag, ohne je konkretisiert worden zu sein.

Warum nicht? Weil Eure Personaldecke eine solche nicht hergibt?
Geplante Rufbereitschaften hätten die Vorteile, dass sich auf der einen Seite die eingeteilten Teammitglieder auf einen möglichen Dienst einstellen könnten.
Auf der anderen Seite hätte der Arbeitgeber verlässliche Vertretungen, die einen angeordneten Dienst in der Rufbereitschaftszeit nicht ablehnen dürften.
Eine geplante Rufbereitschaft wäre, gerade bei Eurem hohen Krankheitsstand, nach meinem Dafürhalten sehr nützlich.

Vielleicht macht es Sinn, das Team würde den Wunsch nach Etablierung einer solchen bei einem Gespräch einbringen.


Ich weiß allerdings nicht, ob diese bei der Berechnung der Ruhezeiten Berücksichtigung finden müsste und sich deshalb, aufgrund der dünnen Personaldecke, nicht einplanen ließe.

(Wobei eine Regelung zum letzten Punkt Arbeitgebersache wäre.)


Nein, wir sind nicht unterbesetzt, jedoch existiert ein sehr hoher Krankenstand und das seit Monaten. Hierbei handelt es sich jedoch nicht immer um Langzeiterkrankungen.

Im Zusammenhang mit den anhaltenden Kurzzeiterkrankungen würde mich mal interessieren, ob der Arbeitgeber diese als dauerhaften Einflussfaktor auf die Personaldecke rechtlich mit einplanen darf und sollte. Dann würde weidebirkes folgende Argumentation zum Tragen kommen:

Wenn die Notfälle immer wieder vorkommen und hausgemacht sind, weil es zu wenig Personal gibt, (...) da es sich dann um Organisationsversagen handelt, was dann vom Unternehmen gelöst werden muss.

Darf der Arbeitgeber diese nicht offiziell berücksichtigen, weil Kurzzeiterkrankungen sich, objektiv betrachtet, nicht vorhersagen lassen, hat er in diesem Punkt natürlich "die Papp-👃🏼 auf.

(Diese Überlegung finde ich interessant, weil mich Rechtsauslegung per se interessiert. Eine Antwort auf diese Frage zu finden, ist - mal wieder - Sache des Arbeitgebers.)
 
Ich bin nicht die Teamleitung, nein. Wurde aber trotzdem telefonisch von meiner Führungskraft angewiesen, meine Kolleginnen im Frei anzurufen. (Das ist etwas, was ich definitiv nicht mehr machen werde).
Der Führungskraft war das Problem ebenfalls seit Mittwoch bekannt, Sie beharrte jedoch darauf, dass wir das Teamintern lösen müssen.

Ein weiteres Vorgehen, dass mich erahnen lässt, dass Eure Vorgesetzten die Verantwortung für den laufenden Betrieb und scheinbar auch die Entscheidungen in schwierigen Situationen nicht selber treffen wollen und deshalb gerne abschieben.

Ein solches Verhalten ist mir schon häufiger begegnet. Ich bezeichne es mittlerweile schlicht als mangelnde Führungskompetenz.
 

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