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drohender Jobverlust - Angst vor der Zukunft :(

Patti28

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

Ich arbeite seit fast 7 Jahren für einen bekanntem Konzern in einem Großraumbüro. Die Arbeit hat mir eigentlich immer sehr viel Spaß gemacht und die Kollegen sind oder waren super. Doch alles änderte sich letzten Jahres. Wir wurden in einem anderen Team untergebracht und unsere Zahlen werden mit anderen Teams verglichen! Seit einem Jahr sind wir permanent nur noch letzer oder vorletzer. Mein erster Chef wurde deswegen schon entlassen und wir haben nun 2 Teamchefs die uns coachen und unterstützen. Viele von uns können sich nicht vorstellen, dass wir so schlecht seien und meinen,, die wollen uns nur loswerden ( manche arbeiten dort schon ca 30 - 40 Jahre!!!). Heute hat mal wieder der Chef von meinem Chef zu einem Teammeeting eingeladen und wer hätte es erwartet, wir sind immer noch letzter und schlecht. Ich kann es einfach nichtmehr fassen. Er meinte wenn es so weitergeht wird das Team aufgelöst und wir müssen in den Vertrieb ( dann ohne mich!!!). Ich denke, dass wir das nichtmehr packen werden und nä Jahr dann umgewechselt wird. Alles natürlich um die Kosten zu sparen!!! Ich sehe mich also nä Jahr wieder ohne Job da und habe tierische Angst vor der Zukunft. Ich bin gerade mal 32 und weiß dann nicht auf was ich mich bewerben soll?? wie soll es nur weitergehen????
 
Mach dir keinen Kopf. Du kommst eine schöne Abfindung und hast Anspruch auf Arbeitslosengeld. An deiner Stelle würde ich jetzt mal öfters krank feiern und eine Rechtsschutzversicherung abschließen. Da Vertrieb ohne dich stattfindet, wurde das wohl schon offen kommuniziert, woraus ich nun die Konsequenzen ziehen würde. Ab nächsten Montag erstmal Durchfallerkrankung. Anschließend Erkältung. Gehst du wieder eine Woche hin und anschließend Rückenprobleme. Als nächstes bekommst du Depressionen... das Ende kann auch ein positiver Neuanfang bedeuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das erinnert mich sehr an einen Kumpel von mir, der über 10 Jahre in der "Magenta-Hölle" am telefon saß... Immer Druck, ständig wechselnde teamleiter etc...
Teamauflösung ist eine Drohung, um euch zu drängen, mehr zeug am telefon zu verkaufen.
Ich habe noch nicht erlebt, dass ein team mal aufgelöst wurde.
Was ich empfehle: Sich mit einer seriösen zeitschrift in verbindung setzen und anonym schildern, wie das so läuft bei dem Anbieter...
Schlecker musste letztlich dicht machen, weil an die Öffentlichkeit kam, wie mit dem personal umgesprungen wurde.
Du kannst auch nicht einfach in den Außendienst gesteckt werden. Das sind alles leere Drohungen. Lernen die "Teamleiter" so in ihren Seminaren.
Suche dir langfristig etwas anderes. Hotelrezeption oder so.
Alles Gute!
 
Vertrieb kann ja auch Outbound telefonieren bedeuten. Hab ich meistens ganz gern gemacht.

Die meisten wollen aber nicht in den Outbound, weil sie sich dann anstrengen müssen und grade die, die 30 Jahre dort arbeiten müssen sich dann neu einbringen, was viele nicht wollen.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

An deiner Stelle würde ich jetzt mal öfters krank feiern und eine Rechtsschutzversicherung abschließen.
Die Solidargemeinschaft sollte dafür nicht einspringen müssen - zudem kann es die Zukunftsprognose zum Verbleib im Unternehmen negativ beeinflussen.
Rechtsschutz braucht man nicht, es hilft, in die Gewerkschaft einzutreten (ist auch deutlich billiger).

Ich denke, dass wir das nichtmehr packen werden und nä Jahr dann umgewechselt wird. Alles natürlich um die Kosten zu sparen!!! Ich sehe mich also nä Jahr wieder ohne Job da und habe tierische Angst vor der Zukunft.

Wenn dir der Job keinen Spaß mehr macht, warum bewirbst du dich nicht einfach jetzt schon wo anders? Dann brauchst du keine Zukunftsangst haben.
Sich erst dann zu bewerben wenn's sinnbildlich brennt ist doch der worst case.
 
INzwischen wird es immer schlimmer. Regelmäßige Coachings, oder das wir uns für jede Minute die wir zuviel haben verwantworten müssen. Langsam wird mir unerträglich!!!😕😕
 
INzwischen wird es immer schlimmer. Regelmäßige Coachings, oder das wir uns für jede Minute die wir zuviel haben verwantworten müssen. Langsam wird mir unerträglich!!!😕😕
Warum suchst Du Dir dann nicht vorsorglich schon mal was anderes?

Abgesehen davon hat der Arbeitgeber, bei Deiner Dauer der Betriebszugehörigkeit sehr lange Kündigungsfristen einzuhalten.

https://www.finanztip.de/arbeitsrecht-kuendigungsfrist/

Insofern hättest Du auch im Falle der Kündigung noch die Möglichkeit Klage dagegen einzureichen.

Vielleicht wäre es nicht die dümmste Idee jetzt gleich eine Rechtsschutz abzuschließen, damit die Fristen für deren in Anspruchnahme im Falle der tatsächlichen Kündigung dann eingehalten werden.

Meist trägt die Rechtsschutz erst ein halbes Jahr nach dem Abschluss der Versicherung die Kosten für einen Rechtsstreit.

Dann könntest Du klagen. Meist bekommt der Arbeitnehmer dann wenigstens ein Top-Zeugnis plus eine gute Abfindung , damit er Ruhe gibt.

Dann könntest Du parallel dazu noch eine andere Arbeitsstelle suchen.

Und Du stehst ja im Falle der Kündigung nicht ganz ohne Geld da 60 Prozent vom letzten Nettogehalt bezahlt das Arbeitsamt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach dir keinen Kopf. Du kommst eine schöne Abfindung und hast Anspruch auf Arbeitslosengeld. An deiner Stelle würde ich jetzt mal öfters krank feiern und eine Rechtsschutzversicherung abschließen. Da Vertrieb ohne dich stattfindet, wurde das wohl schon offen kommuniziert, woraus ich nun die Konsequenzen ziehen würde. Ab nächsten Montag erstmal Durchfallerkrankung. Anschließend Erkältung. Gehst du wieder eine Woche hin und anschließend Rückenprobleme. Als nächstes bekommst du Depressionen... das Ende kann auch ein positiver Neuanfang bedeuten.


Ist ja eine Superidee. Dann ist der Job noch eher weg, denn ab 6 Wochen Krankheit pro Jahr liegt ein sachlicher Grund für eine Kündigung ohne Abfindung vor. Wir wissen ja nicht, wie viele Tage die TE schon angesammelt hat.

Zudem ist so ein Verhalten assozial gegenüber den Kollegen, die versuchen noch gute Arbeit zu machen und Teamzahlen zu erreichen.

Und davor, Depressionen vorzutäuschen, kann ich nur abraten. MIt so einer sog. F-Diagnose kannst Du nie wieder im Leben die Kasse wechseln und jeder neue Arbeitgeber, der sowas mitbekommt, entläßt Dich sofort in der Probezeit.

Noch einen einen guten Hinweis habe ich: Heute ist es immer mehr üblich, dass vor der Neueinstellung der Ex-Arbeitgeber angerufen wird, weil die wahren Kündigungsgründe eh nicht im Zeugnis stehen dürfen. Da fragt man lieber mal mündlich nach. Und wenn dann so eine Krankenstory kommt, dann....tschüss.

Was geht in Deinem Kopf vor, so einen Tipp hier ins Forum zu schreiben? Absurd!
 
Ist ja eine Superidee. Dann ist der Job noch eher weg, denn ab 6 Wochen Krankheit pro Jahr liegt ein sachlicher Grund für eine Kündigung ohne Abfindung vor. Wir wissen ja nicht, wie viele Tage die TE schon angesammelt hat.
Das ist so nicht richtig. Wegen Krankheit darf und kann überhaupt nicht gekündigt werden. Es sei denn es ist anzunehmen, dass der Arbeitgeber den Job , auch auf lange Sicht gesehen, nicht mehr wird ausüben können.
 
Ich lese hier dauernd Abfindung.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass je ein Mensch 1 Cent Abfindung in einem Callcenter bekommen hat.


Patti, jetzt wäre eine gute Zeit, dich zu bewerben. Was hättest du für Interessen oder Jobalternativen zu Callcenter?
 
Ich lese hier dauernd Abfindung.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass je ein Mensch 1 Cent Abfindung in einem Callcenter bekommen hat.


Patti, jetzt wäre eine gute Zeit, dich zu bewerben. Was hättest du für Interessen oder Jobalternativen zu Callcenter?
Das gibt es schon. Nur sollte man dazu eine Rechtsschutz besitzen mit deren Hilfe man klagen kann.

Dann gibt es am Ende meistens einen Vergleich, der eine Abfindung beinhaltet.
 

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