AngryBird1984
Mitglied
Hallöchen! 🙂
Ich bin gerade in der Bewerbungsphase, weil ich bei meiner momentanen Firma leider nur noch bis zum 01. Januar arbeiten kann (betriebsdingte Kündigung). Hier mache ich momentan die Telefonzentrale, Empfang, Abrechnung und sonstige administrative Tätigkeiten, die im Büro so anfallen und bin damit als gelernte Kauffrau für Bürokommunikation auch sehr zufrieden.
Bei den Bewerbungsgesprächen dagegen erlebe ich leider einen Reinfall nach dem anderen. Ich bewerbe mich natürlich explizit
auf Stellen im Büro / Sekretariat.
Letzte Woche hatte ich ein Gespräch bei einer Firma, die Dichtungen für Zylinderköpfe herstellt und die laut Stellenausschreibung eine kaufmännische Fachkraft für den Vertriebsinnendienst suchte. Im Gespräch wurde dann, als die Frage nach der genauen Tätigkeit meinerseits aufkam, erst herumgedruckst und dann hieß es plötzlich, dass man hier "überall mitanpacken" müsse und es könne durchaus sein, dass ich mich auch "mehrmals die Woche" ans Fließband stellen oder im Lager mithelfen müsse.
Damit war diese Stelle für mich natürlich erledigt und ich suchte weiter. Ein bekannter Catering-Service suchte eine Bürokraft für die Rechnungsprüfung. Also wieder eine Bewerbung hingeschickt, ich bekam eine Einladung und wurde anschließend im Unternehmen herumgeführt.
Der Teamleiter zeigte mir dann das "Büro" (ein kleines verqualmtes Kabuff) direkt neben der Großküche. Auch hier stellte sich heraus, dass ich eigentlich hauptsächlich für Küchenarbeit, Essensausgabe und "Getränkekisten sortieren" angedacht war. Man fragte mich auch gleich nach meiner Schuh- und Klamottengröße zwecks Arbeitsklamotten für die Küche.. Auf meine Frage, warum das in der Stellenanzeige nicht erwähnt wurde, hieß es nur "Die Stellenausschreibung hab nicht ich gemacht, da müssen Sie jemand anderen fragen!"
Somit hatte sich auch dies erledigt.
Die nächste stelle, die sich interessant anhörte, war ein Empfangsjob in einer Versicherungsagentur, laut Beschreibung "Teilzeit, sozialversicherungspflichtig". Im Vorstellungsgespräch fragte ich dann nach der genauen Stundenanzahl und plötzlich hieß es "Ach wissen Sie, eigentlich suche ich ja nur jemanden für zweimal wöchentlich 3 Stunden auf Minijob-Basis.."
Ganz ehrlich, ich kann nicht nachvollziehen, warum ich ständig nur an Unternehmen gerate, die derart verlogene Stellenausschreibungen ins Internet stellen?! Vor allem frage ich mich, was bringt den Leuten das? Jeder halbwegs normal denkende Mensch wird doch beim Vorstellungsgespräch den Braten riechen und erkennen, dass er hier nur für billige Hilfsarbeiten herangezogen werden soll, statt tatsächlich das arbeiten zu können, was in der Stellenanzeige steht?
Zudem sind ja sicher auch die Wenigsten, die sich auf eine Teilzeitstelle bewerben, bereit, lediglich auf Minijob-Basis zu arbeiten. Es geht ja hauptsächlich darum, dass man eine sozialversicherungspflichtige Arbeit hat, so wie es ja auch in der Stellenausschreibung steht..
Kann mich da mal jemand aufklären, ist sowas heutzutage "normal"?!
Ich bin gerade in der Bewerbungsphase, weil ich bei meiner momentanen Firma leider nur noch bis zum 01. Januar arbeiten kann (betriebsdingte Kündigung). Hier mache ich momentan die Telefonzentrale, Empfang, Abrechnung und sonstige administrative Tätigkeiten, die im Büro so anfallen und bin damit als gelernte Kauffrau für Bürokommunikation auch sehr zufrieden.
Bei den Bewerbungsgesprächen dagegen erlebe ich leider einen Reinfall nach dem anderen. Ich bewerbe mich natürlich explizit
auf Stellen im Büro / Sekretariat.
Letzte Woche hatte ich ein Gespräch bei einer Firma, die Dichtungen für Zylinderköpfe herstellt und die laut Stellenausschreibung eine kaufmännische Fachkraft für den Vertriebsinnendienst suchte. Im Gespräch wurde dann, als die Frage nach der genauen Tätigkeit meinerseits aufkam, erst herumgedruckst und dann hieß es plötzlich, dass man hier "überall mitanpacken" müsse und es könne durchaus sein, dass ich mich auch "mehrmals die Woche" ans Fließband stellen oder im Lager mithelfen müsse.
Damit war diese Stelle für mich natürlich erledigt und ich suchte weiter. Ein bekannter Catering-Service suchte eine Bürokraft für die Rechnungsprüfung. Also wieder eine Bewerbung hingeschickt, ich bekam eine Einladung und wurde anschließend im Unternehmen herumgeführt.
Der Teamleiter zeigte mir dann das "Büro" (ein kleines verqualmtes Kabuff) direkt neben der Großküche. Auch hier stellte sich heraus, dass ich eigentlich hauptsächlich für Küchenarbeit, Essensausgabe und "Getränkekisten sortieren" angedacht war. Man fragte mich auch gleich nach meiner Schuh- und Klamottengröße zwecks Arbeitsklamotten für die Küche.. Auf meine Frage, warum das in der Stellenanzeige nicht erwähnt wurde, hieß es nur "Die Stellenausschreibung hab nicht ich gemacht, da müssen Sie jemand anderen fragen!"
Somit hatte sich auch dies erledigt.
Die nächste stelle, die sich interessant anhörte, war ein Empfangsjob in einer Versicherungsagentur, laut Beschreibung "Teilzeit, sozialversicherungspflichtig". Im Vorstellungsgespräch fragte ich dann nach der genauen Stundenanzahl und plötzlich hieß es "Ach wissen Sie, eigentlich suche ich ja nur jemanden für zweimal wöchentlich 3 Stunden auf Minijob-Basis.."
Ganz ehrlich, ich kann nicht nachvollziehen, warum ich ständig nur an Unternehmen gerate, die derart verlogene Stellenausschreibungen ins Internet stellen?! Vor allem frage ich mich, was bringt den Leuten das? Jeder halbwegs normal denkende Mensch wird doch beim Vorstellungsgespräch den Braten riechen und erkennen, dass er hier nur für billige Hilfsarbeiten herangezogen werden soll, statt tatsächlich das arbeiten zu können, was in der Stellenanzeige steht?
Zudem sind ja sicher auch die Wenigsten, die sich auf eine Teilzeitstelle bewerben, bereit, lediglich auf Minijob-Basis zu arbeiten. Es geht ja hauptsächlich darum, dass man eine sozialversicherungspflichtige Arbeit hat, so wie es ja auch in der Stellenausschreibung steht..
Kann mich da mal jemand aufklären, ist sowas heutzutage "normal"?!