Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Dozenten über Depressionen erzählen?

ShutUpTalk

Aktives Mitglied
Dozenten von Depressionen erzählen?

Hey zusammen,

ich halte mich diesmal einfach mal ganz kurz: Ich studieren seit gut sieben Monaten Film an einer Fachhochschule. Seit den letzten fünf Monaten kämpfe ich mit schweren bis mittelschweren Depressionen (Diagnose meines Psychotherapeuten) und bin derzeit nichtmehr wirklich in der Lage, mein Studium so zu führen wie ich es gerne möchte .. bzw. stecke ich derzeit in einer großen Sinnkriese und weiß garnicht, ob ich überhaupt noch studieren will.

Jedenfalls befinden wir uns derzeit in einem extrem anstrengenden Monat in dem jeder Student einen eigenen Kurzfilm machen will. Hört sich alles einfach an, aber wenn 40 Leute an 31 Tagen einen eigenen, 15 minütigen Film machen sollen, dann wird das extrem stressig.

Da ich derzeit wirklich stark mit meinen Depressionen zu kämpfen habe bring ich es selbst leider aber nichtmehr auf die Reihe, mich um mein eigenes Projekt zu kümmern. Trotzdem arbeite ich an sehr vielen anderen Projekten mit.

Meine Frage nun:
Soll ich meinen Dozenten über meine psychische Situation aufklären um mir den Stress eines eigenen Projekts zu spaaren? Ich mein letztendlich läuft es sowieso darauf raus, dass ich nichts abgeben kann, weil ich mittlerweile eh froh bin überhaupt noch aus dem Bett zu kommen? Macht es Sinn dies via E-Mail zu machen .. einfach um zu umgehen, dass mir meine Stimmungsschwankungen beim 'Argumentieren' in die Quere kommen?

Vielen Dank.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ShutUpTalk,

das ist natürlich eine schwierige Situation. Ich bin momentan auch noch in einer Ausbildung daher habe ich versucht mich so gut wie möglich in deine Situation zu versetzen. Grunsätzlich geht deine Depression niemanden etwas an, wenn du aber einen guten Draht zu deinem Dozenten hast und das Bedürfnis hast, deinen Dozenten einzuweihen, dann mach das! Möglicherweise kannst du dieses Projekt nachholen 🙂

Ich persönlich tendiere bei solchen Gesprächen immer zu Gesprächen von Angesicht zu Angesicht, da ich allerdings mit Depressionen keine Erfahrungen habe und daher die Stimmungsschwankungen nicht kenne fällt es mir schwer dir da einen Rat zu geben. Tut mir leid!

Ich wünsche dir aber alles Liebe und Gute und viel Kraft,
Goldlocke
 
Da dein Therapeut eine schwere bis mittelschwere Depression diagnostiziert hat, sollte er dir darüber ein Attest ausstellen, damit du in Ruhe einige Zeit an der Hochschule aussetzen kannst, bis es dir gesundheitlich wieder etwas besser geht. Nur dann halte ich es auch für sinnvoll, den Dozenten einzuweihen.

Ohne Attest geht ihn dein psychischer Zustand nichts an. Er interessiert ihn sicher auch nicht bei der grossen Anzahl Studenten. Ich sehe auch weder Sinn noch Vorteil darin, ihn nur per Mail naeher zu informieren und deinen Zustand zu erklären. Er muss deine Arbeiten bewerten, darf dabei keine Rücksicht auf eine Krankheit nehmen.
 
AW: Dozenten von Depressionen erzählen?

Meine Frage nun:
Soll ich meinen Dozenten über meine psychische Situation aufklären um mir den Stress eines eigenen Projekts zu spaaren? Ich mein letztendlich läuft es sowieso darauf raus, dass ich nichts abgeben kann, weil ich mittlerweile eh froh bin überhaupt noch aus dem Bett zu kommen? Macht es Sinn dies via E-Mail zu machen .. einfach um zu umgehen, dass mir meine Stimmungsschwankungen beim 'Argumentieren' in die Quere kommen?

Vielen Dank.

Deinen Dozenten gehen Deine Krankheiten gar nichts an. Und Stress mit den eigenen Projekten haben sicherlich auch andere.

Also lass Dich arbeitsunfähig krank schreiben und kümmere Dich nur noch um Deine Gesundheit. Die Mitarbeit in anderen Projekten musst Du dann natürlich auch abbrechen.

Alles Gute
 
Da dein Therapeut eine schwere bis mittelschwere Depression diagnostiziert hat, sollte er dir darüber ein Attest ausstellen, damit du in Ruhe einige Zeit an der Hochschule aussetzen kannst, bis es dir gesundheitlich wieder etwas besser geht.

Das ist der richtige Weg. Deinen Dozenten einfach so einzuweihen bringt nichts, denn es kann ihm egal sein und es steht ihm auch nicht zu, dich deshalb anders zu behandeln.
Generell würde ich nur von gesundheitlichen Problem sprechen, denn Depressionen verstehen viele Menschen nicht und nehmen es demnach nicht ernst.
 
AW: Dozenten von Depressionen erzählen?

Trotzdem arbeite ich an sehr vielen anderen Projekten mit.

Völlig kraft- und antriebslos scheinst Du ja nicht zu sein, wenn Du an sehr vielen anderen Projekten mitarbeitest.
Wie wäre es, die Mitarbeit an den sehr vielen anderen Projekten einzustellen und Dich auf Dein eigenes zu konzentrieren?


Dem Dozenten was über Deine Krankheiten erzählen würde ich nicht. Das wird ihn bestenfalls kalt lassen und schlimmstenfalls nerven.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben