G
Gast
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Manchmal wird die Arbeit zu viel. Und dann lasse ich Dinge schon mal liegen. Auch bewusst. Ich kann einfach nur endlich viel arbeiten. Irgendwann reichts.
Wenn die Dinge dann länger liegen bleiben, werden sie schon mal unangenehmer. Und es belastet mich seelisch. Und ich drücke mich evtl. noch mehr davor.
Irgendwie sammelt sich auch dauernd mehr Zeugs an, was noch zu erledigen wäre. Was den psychischen Druck noch erhöht.
Habt ihr Vorschläge, wie man mit sowas umgeht? Das schlechte Gewissen einfach ausblenden kann? Bzw. diesen psychischen Druck vermeiden kann?
Konkreter: Vor ein paar Wochen wars mal ganz schlimm, ich am Rande der Erschöpfung bzw. drüber hinaus. Ein unglückliches Ereignis hatte mit etliche Extra-Arbeit beschert. Ich hab sie inzwischen erledigt, aber just in der Zeit wollte mein letzter Kunde aus meiner unseeligen früheren Selbständigkeit was von mir. Konnte ich in der Zeit gar nicht brauchen. Hab mich nicht um ihn gekümmert. Wollte ich dann vor meinem Urlaub, kam aber was dazwischen. Den Urlaub hab ich aber nicht abgesagt, den brauchte ich. Nun hab ich anderen Stress, Arbeit ohne Ende - nein, der Kunde bleibt liegen. Trau mich schon kaum nach Hause, weil seine Anrufe, an die ich schon gar nicht mehr rangehe, mich nur fertig machen.
Ich wär froh, wenn ich ihn los wäre, aber ich weiß dummerweise, dass er von mir abhängig ist. Hab mich auch all die Jahre immer wieder um ihn gekümmert, wenn er ein Problem hatte. Das hat er nicht oft, vielleicht einmal im Jahr, aber er hat das natürlich immer genau dann, wenn ichs gar nicht brauchen kann... hab eh immer genug andere Arbeit.
Wär ich Egoist, würd ich ihn einfach hängen lassen (also ganz und nicht nur jetzt temporär für ein paar Wochen), aber das bring ich nicht. Blödes schlechtes Gewissen.
Aber hier bleiben auch andere Dinge liegen. Müsste mich um mehrere Reparaturen und ähnliches kümmern, die teils seit über einem Jahr liegen geblieben sind, müsste eigentlich einen Rechtsstreit mit einer Versicherung anfangen (Hab ich aber keinen Bock drauf. Ist nur Geld. Macht mich nur unglücklich und ich kann das Geld verschmerzen).
Mich macht das alles psychisch fertig.
Ich halse mir wohl auch einfach zuviel Arbeit auf.
Unter anderem mach ich derzeit 2 Stunden die Woche rein ehrenamtlich und aus reinem Idealismus. Warum mach ich das? Naja, ok, ich hab nicht geahnt, dass diese Zeit jetzt so schlimm werden würde.
Müsste irgendwie mein Leben mal aufräumen. So geht das nicht weiter. (Immerhin, soviel Streß grad, dass es mir nicht schwer fällt, abzunehmen. Und das ist nötig und hatte ich auch vor 🙂 )
Habt ihr gute Ratschläge für mich?
Wenn die Dinge dann länger liegen bleiben, werden sie schon mal unangenehmer. Und es belastet mich seelisch. Und ich drücke mich evtl. noch mehr davor.
Irgendwie sammelt sich auch dauernd mehr Zeugs an, was noch zu erledigen wäre. Was den psychischen Druck noch erhöht.
Habt ihr Vorschläge, wie man mit sowas umgeht? Das schlechte Gewissen einfach ausblenden kann? Bzw. diesen psychischen Druck vermeiden kann?
Konkreter: Vor ein paar Wochen wars mal ganz schlimm, ich am Rande der Erschöpfung bzw. drüber hinaus. Ein unglückliches Ereignis hatte mit etliche Extra-Arbeit beschert. Ich hab sie inzwischen erledigt, aber just in der Zeit wollte mein letzter Kunde aus meiner unseeligen früheren Selbständigkeit was von mir. Konnte ich in der Zeit gar nicht brauchen. Hab mich nicht um ihn gekümmert. Wollte ich dann vor meinem Urlaub, kam aber was dazwischen. Den Urlaub hab ich aber nicht abgesagt, den brauchte ich. Nun hab ich anderen Stress, Arbeit ohne Ende - nein, der Kunde bleibt liegen. Trau mich schon kaum nach Hause, weil seine Anrufe, an die ich schon gar nicht mehr rangehe, mich nur fertig machen.
Ich wär froh, wenn ich ihn los wäre, aber ich weiß dummerweise, dass er von mir abhängig ist. Hab mich auch all die Jahre immer wieder um ihn gekümmert, wenn er ein Problem hatte. Das hat er nicht oft, vielleicht einmal im Jahr, aber er hat das natürlich immer genau dann, wenn ichs gar nicht brauchen kann... hab eh immer genug andere Arbeit.
Wär ich Egoist, würd ich ihn einfach hängen lassen (also ganz und nicht nur jetzt temporär für ein paar Wochen), aber das bring ich nicht. Blödes schlechtes Gewissen.
Aber hier bleiben auch andere Dinge liegen. Müsste mich um mehrere Reparaturen und ähnliches kümmern, die teils seit über einem Jahr liegen geblieben sind, müsste eigentlich einen Rechtsstreit mit einer Versicherung anfangen (Hab ich aber keinen Bock drauf. Ist nur Geld. Macht mich nur unglücklich und ich kann das Geld verschmerzen).
Mich macht das alles psychisch fertig.
Ich halse mir wohl auch einfach zuviel Arbeit auf.
Unter anderem mach ich derzeit 2 Stunden die Woche rein ehrenamtlich und aus reinem Idealismus. Warum mach ich das? Naja, ok, ich hab nicht geahnt, dass diese Zeit jetzt so schlimm werden würde.
Müsste irgendwie mein Leben mal aufräumen. So geht das nicht weiter. (Immerhin, soviel Streß grad, dass es mir nicht schwer fällt, abzunehmen. Und das ist nötig und hatte ich auch vor 🙂 )
Habt ihr gute Ratschläge für mich?