S
Spongie
Gast
HILFE!
Hallo,
ich bin 27 Jahre alt und bin seit vier Monaten mit meiner Freundin (22 Jahre alt) fest zusammen. Ich versuche mein Problem mal wie folgt zu schildern:
Wir lernten uns kennen (lebten 500 km weit auseinander) als ich noch in einer Beziehung (Endstadium) steckte. Nach dieser Beziehung hatte ich erstmal genug von Bindungen; doch Sie kämpfte ein halbes Jahr lang wie eine Löwin um mein Herz, was ich immernoch sehr zu schätzen weiß. Anfang diesen Jahres haben wir uns dann (nach einem 3/4 Jahr nur Telefon, eMail, SMS) endlich live gesehen und was soll ich sagen...der Funke sprang dermaßen über, dass es für mich keinen anderen Begriff als Liebe gibt, der dieses Gefühl beschreiben könnte...
Soweit so gut...meine Vorbelastung sieht so aus, als dass ich workaholics als Eltern habe...so Themen wie Wärme und Zuneigung waren in meiner Kindheit etwas Mangelware...das stellt für mich kein großes Problem dar und dieses Manko habe ich schon gut im Griff...bin jetzt keine Rockzipfelklette ;-)
Zurück zu meiner Beziehung...anfangs war wirklich alles perfekt und ich glücklich wie nie zuvor...doch irgendwann ließen Ihre Bemühungen und Zuneigungen nach...klar wurde das schnell Gesprächsthema (ich kann mit Ihr zum Glück über restlos alles reden was die Sache erleichtert) doch so recht wollte Sie nicht mit der Sprache raus, wo der Hund begraben liegt...das Begann mit Ihrem Umzug (vorher wie gesagt 500 km Distanz) in meine direkte Nähe (30 km Distanz)...ich dachte mir: neue Stadt für Sie; also "bemuttere" ich Sie, kümmere mich um alles (neben meinem ehrlich harten Job kein Zuckerschlecken) etc. - irgendwann kam der Satz der Sätze...ich würde Sie einengen...ok, also kümmere ich mich wieder mehr um Freunde (die ich eh vernachlässigt hatte)...doch die Zuneigung blieb (im Gegensatz zum Sex bei dem wir unbeschreiblich perfekt harmonieren) auf der Strecke...gut, ich schaffe es schon eine Zeit lang den Entertainer zu mimen um für gute Laune zu sorgen etc. aber irgendwann zweifelt man erst an Ihr, dann an sich und dann an der Basis der Beziehung...ich fragte Sie also wo denn bitte der Grund für Ihre ungewohnte Kälte liegt - wie gesagt; anfangs war Sie komplett anders...
Und gestern rückte Sie gefasst aber sichtlich doch durchwühlt am Telefon mit der Sprache raus...Sie hatte vor mir eine 5-jährige Beziehung (bin Ihr zweiter Freund) hinter sich...dieses Stück Mensch hat Sie oftmals geschlagen und auch innerhalb der Beziehung vergewaltigt...Sie kann froh sein, dass Sie das überlebt hat...es kam auch zu einer Gerichtsverhandlung und er darf sich auf 200 Meter nicht mehr nähern...
Das war schon ein derber Tiefschlag für mich, weil mein Horizont wohl etwas zu eingeschränkt ist um diese Pein die meiner Traumfrau angetan wurde nachvollziehen zu können...
In Ihren Augen ist eine Beziehung schön wenn Sie da ist und funktioniert; es ist aber auch nicht schlimm wenn sie nicht da ist...für mich ist eine Beziehung ein wir-Gefühl und Lebensinhalt...
Sie ist froh, dass Sie lebt und will einfach Ihr Leben leben...auf mich verzichten will Sie zwar nicht; jedoch gibt es in Ihren Augen nur einen Weg...ich muss Kompromisse schließen und mich strikt auf Sie und Ihre Situation einstellen...
Ich liebe Sie wirklich von Herzen und will Sie keinesfalls aufgeben...ich durfte erleben, wie Sie sein kann und es besteht schon eine sehr große Möglichkeit, dass Sie irgendwann mal wieder so wird...
So, das war meine Geschichte in sehr sehr groben Zügen...
Meine Frage - Sie möchte nicht mehr wirklich über diese Zeit "damals" reden...a) kann ich das verstehen und b) möchte ich das auch nicht von Ihr hören; dennoch würde ich mich gerne einmal in eine solche Situation "einlesen", um Ihr ein noch besserer und verständnisvollerer Partner zu sein...
Habt Ihr irgendwelche Literaturtips oder sonstige Ratschläge - wäre sehr dankbar!
Hallo,
ich bin 27 Jahre alt und bin seit vier Monaten mit meiner Freundin (22 Jahre alt) fest zusammen. Ich versuche mein Problem mal wie folgt zu schildern:
Wir lernten uns kennen (lebten 500 km weit auseinander) als ich noch in einer Beziehung (Endstadium) steckte. Nach dieser Beziehung hatte ich erstmal genug von Bindungen; doch Sie kämpfte ein halbes Jahr lang wie eine Löwin um mein Herz, was ich immernoch sehr zu schätzen weiß. Anfang diesen Jahres haben wir uns dann (nach einem 3/4 Jahr nur Telefon, eMail, SMS) endlich live gesehen und was soll ich sagen...der Funke sprang dermaßen über, dass es für mich keinen anderen Begriff als Liebe gibt, der dieses Gefühl beschreiben könnte...
Soweit so gut...meine Vorbelastung sieht so aus, als dass ich workaholics als Eltern habe...so Themen wie Wärme und Zuneigung waren in meiner Kindheit etwas Mangelware...das stellt für mich kein großes Problem dar und dieses Manko habe ich schon gut im Griff...bin jetzt keine Rockzipfelklette ;-)
Zurück zu meiner Beziehung...anfangs war wirklich alles perfekt und ich glücklich wie nie zuvor...doch irgendwann ließen Ihre Bemühungen und Zuneigungen nach...klar wurde das schnell Gesprächsthema (ich kann mit Ihr zum Glück über restlos alles reden was die Sache erleichtert) doch so recht wollte Sie nicht mit der Sprache raus, wo der Hund begraben liegt...das Begann mit Ihrem Umzug (vorher wie gesagt 500 km Distanz) in meine direkte Nähe (30 km Distanz)...ich dachte mir: neue Stadt für Sie; also "bemuttere" ich Sie, kümmere mich um alles (neben meinem ehrlich harten Job kein Zuckerschlecken) etc. - irgendwann kam der Satz der Sätze...ich würde Sie einengen...ok, also kümmere ich mich wieder mehr um Freunde (die ich eh vernachlässigt hatte)...doch die Zuneigung blieb (im Gegensatz zum Sex bei dem wir unbeschreiblich perfekt harmonieren) auf der Strecke...gut, ich schaffe es schon eine Zeit lang den Entertainer zu mimen um für gute Laune zu sorgen etc. aber irgendwann zweifelt man erst an Ihr, dann an sich und dann an der Basis der Beziehung...ich fragte Sie also wo denn bitte der Grund für Ihre ungewohnte Kälte liegt - wie gesagt; anfangs war Sie komplett anders...
Und gestern rückte Sie gefasst aber sichtlich doch durchwühlt am Telefon mit der Sprache raus...Sie hatte vor mir eine 5-jährige Beziehung (bin Ihr zweiter Freund) hinter sich...dieses Stück Mensch hat Sie oftmals geschlagen und auch innerhalb der Beziehung vergewaltigt...Sie kann froh sein, dass Sie das überlebt hat...es kam auch zu einer Gerichtsverhandlung und er darf sich auf 200 Meter nicht mehr nähern...
Das war schon ein derber Tiefschlag für mich, weil mein Horizont wohl etwas zu eingeschränkt ist um diese Pein die meiner Traumfrau angetan wurde nachvollziehen zu können...
In Ihren Augen ist eine Beziehung schön wenn Sie da ist und funktioniert; es ist aber auch nicht schlimm wenn sie nicht da ist...für mich ist eine Beziehung ein wir-Gefühl und Lebensinhalt...
Sie ist froh, dass Sie lebt und will einfach Ihr Leben leben...auf mich verzichten will Sie zwar nicht; jedoch gibt es in Ihren Augen nur einen Weg...ich muss Kompromisse schließen und mich strikt auf Sie und Ihre Situation einstellen...
Ich liebe Sie wirklich von Herzen und will Sie keinesfalls aufgeben...ich durfte erleben, wie Sie sein kann und es besteht schon eine sehr große Möglichkeit, dass Sie irgendwann mal wieder so wird...
So, das war meine Geschichte in sehr sehr groben Zügen...
Meine Frage - Sie möchte nicht mehr wirklich über diese Zeit "damals" reden...a) kann ich das verstehen und b) möchte ich das auch nicht von Ihr hören; dennoch würde ich mich gerne einmal in eine solche Situation "einlesen", um Ihr ein noch besserer und verständnisvollerer Partner zu sein...
Habt Ihr irgendwelche Literaturtips oder sonstige Ratschläge - wäre sehr dankbar!