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Die schönsten und die schrecklichsten Kindheitserinnerungen

L

Lena7

Gast
Wer dazu Lust hat, der kann hier entweder besonders schöne Kinheitserinnerungen erzählen.
Oder aber auch traurige, nicht so schöne Kinheitserinnerungen.

Wie ihr möchtet.


Lieber Gruß

Lena
 
Ihr kennt diese Sache mit dem Holzklotz, den jemand von ner Autobahnbrücke geworfen hat, und die Mutter einer Familie damit getötet.
"Die Täter sollen wissen was sie angerichtet haben" schreibt der Witwer im Spiegel oder Stern.
Wäre es aus eurer Sicht als Opfer denn sinnvoll, zu schweigen, euch nur unter euch zu unterhalten, Julian und Dark ?

Peter
 
Es gibt diese Erinnerungen so nicht.
Es gibt keine schönsten und keine schrecklichsten Dinge.
Natürlich...gab es weitaus schlimmere Dinge als bei vielen anderen Familien.
Und auch gab es wohl schöne Dinge.
Aber niemals etwas extrem schädigendes.
Natürlich wurde Ich geprägt. Doch irgendwie verlor Ich diese.

MfG Alex
 
Fangt doch einfach mal an mit erzählen, auch wenn es nur kleine Begebenheiten sind - muß nichts großartiges sein.
Vielleicht kommt die Erinnerung beim Schreiben erst. Ich kann mich nämlich auch sehr schlecht an Einzelheiten aus meiner Kindheit erinnern. Nur so bruchstückhafte Fetzen hab ich hin und wieder vor Augen.
 
Hi,
na ja eigentlich bin ich ja noch ein halbes "Kind" ( 16. j. alt), aber na ja ich schreibe trotzdem mal. 😀

Die Schlimmste/n sind/waren:
- der Tod meines Vaters, als ich 7 war, der Tod meiner beiden Opa´s und der Tod meiner Oma.
- meine Erlebnisse mit dem Ritzen, mit Depressionen und so...

Die Schönsten:
-dass ich von dem Ritzen und so los kam und in der Zeit merkte, wer ein wahrer Freund ist
- und die ganzen Erinnerungen an mein Vater, Opa´s und meiner Oma


Eigentlich gibt es in meinen Augen, noch viel mehr Dinge und wenn nur Kleinigkeiten..

Liebe Grüße,
Engelchen ( Denkt euch des "Todes" weg 😀)
 
Du Arme, da mußtest Du aber in Deinem Alter auch schon vieles ertragen -hoffe das Leben hält in Zukunft auch schönes für Dich bereit


Hi,
na ja eigentlich bin ich ja noch ein halbes "Kind" ( 16. j. alt), aber na ja ich schreibe trotzdem mal. 😀

Die Schlimmste/n sind/waren:
- der Tod meines Vaters, als ich 7 war, der Tod meiner beiden Opa´s und der Tod meiner Oma.
- meine Erlebnisse mit dem Ritzen, mit Depressionen und so...

Die Schönsten:
-dass ich von dem Ritzen und so los kam und in der Zeit merkte, wer ein wahrer Freund ist
- und die ganzen Erinnerungen an mein Vater, Opa´s und meiner Oma


Eigentlich gibt es in meinen Augen, noch viel mehr Dinge und wenn nur Kleinigkeiten..

Liebe Grüße,
Engelchen ( Denkt euch des "Todes" weg 😀)
 
Wie ich schon sagte, gibt es nicht vieles, an das ich mich aus meiner Kindheit erinnere. Allerdings ist mir eine Begebenheit noch Bruchstückhaft in ganz guter Erinnerung.

Ich glaube, ich war noch nicht mal ganz drei Jahre alt. Da ich sehr spät laufen gelernt habe, weil ich eineinhalb Jahre im Gipsbett liegen mußte, wegen einer angeborenen Hüftdysplasie, war ich warscheinlich noch etwas unsicher auf meinen kleinen Stämpferchen 🙂
Es war ein schöner, frostiger Tag im Winter und ich machte mit meinen Eltern einen Spaziergang in Mannheim durch den Luisengarten. Stellenweise gab es Flächen, die spiegelglatt und gefroren waren.
Auf so einer Eisfläche schlitterte mein Vater so zum Spaß herum. Ich wollte es ihm natürlich nach machen.Ein paar mal ging das wohl auch gut. Aber plötzlich war das Geschrei groß, ich war ausgerutscht, und mit meinem Kopf mit voller Wucht auf das Eis gefallen. Als sich an meiner Stirn ein immer größeres Horn bildete, beschloßen meine Eltern mich ins Auto zu verfrachten, und mit mir ins Krankenhaus zu fahren.
Im Krankenhaus wurde schließlich festgestellt, dass ich einen Schädelbasis - Bruch hatte. Die Ärzte teilten meinen Eltern mit, das ich für eine Zeit lang im Krankenhaus bleiben muß. Schweren Herzens verabschiedeten sie sich von mir. Damals war das leider noch nicht so, das die Mutter mit ihrem Kind im Krankenhaus bleiben konnte.
Die nächste Erinnerung die ich habe, ist, das sie mir mit langen Nadeln in die Beule am Kopf stachen ( warscheinlich um die Beule zu punktieren) wärend mich rechts und links Schwestern festhielten.
Wie sollte ich kleines Kind auch verstehen, das nun meine Eltern nicht mehr bei mir waren,mir beistanden, und ich ganz alleine in diesem Krankenhaus verbringen mußte.
Eines Tages gab es zum Mittagessen Ravioli, das weiß ich noch wie heute. Ich hatte solche ekeligen Dinger glaube ich noch nie gesehen, jedenfalls konnte ich sie auch nach mehrfachem Reden und Drohungen der Krankenschwestern nicht essen😱 .Aber diese Schwestern liesen sich nicht so schnell abschütteln. Kurzer Hand schleiften sie mich ins Badezimmer des Krankenhauses und mühten sich vergeblich ab, mir schreienden kleinem Kind die Raviolie über der Badewanne in den Mund zu stopfen.Damals herrschten wohl irgentwie noch andere Sitten als Heute 😕 Dabei drohten mir die Schwestern ständig damit, wenn ich jetzt nicht essen würde, würden sie mich in einen langen dunklen Schrank sperren, und ein schwarzer Mann käme, der würde mich holen. Der schwarze Mann, war ein Farbiger Pfleger, der auf der Stadion arbeitete. Aber wie sollte ich wissen, das dieser dunkle Mensch kein Monster war - ich hatte sicher bis zu dem Augenblick noch nie einen Schwarzen zu Gesicht bekommen.
In dem Zimmer, in dem ich lag, lagen noch mehrer Kinder, die an dem Mittag alle miteinander spielten. Die Schwestern bleuten ihnen ein, das mit mir heute niemand spielen durfte, da ich so ein bockiges, böses Kind wäre, das sein Essen nicht gegessen hatte. So lag ich also Mutterseelen alleine in meinem Bett, und wußte nicht womit ich dieses ganze Elend verdient hatte.
Meine Eltern durften mich noch nicht einmal besuchen kommen - warum auch immer. Sie durften lediglich hinter einer Glasscheibe stehen und mich von dort aus sehen. Ich erinnere mich nicht mehr daran, ob ich meine Eltern damals hinter der Scheibe entdeckt habe oder nicht. Sie erzählten mir aber wie schrecklich es für sie war, mich sehen zu können und ich hätte duch sie hindurch gesehen, als wenn ich sie nicht kenne.
Die einzige Person die in diesem Krankenhaus liebevoll zu mir war, war dieser Schwarze Pfleger, vor dem man mir Angst gemacht hatte. Er brachte mir ab und zu Mandarinen und Spielsachen, die meine Eltern für mich abgegeben hatten.
Nach dem ich aus diesem Krankenhaus entlassen worden war, so erzählten mir meine Eltern später, war ich ein anderes Kind. Ein kind das früher seinen Vater immer heiß und innig geliebt hatte,ihn aber jetzt wie Luft behandelte, und nur noch schrie. Ich fing von da an manchmal mitten auf der Straße ohne Grund an zu schreien , aus dem früher fröhlichen, unkomplizierten Kind war ein verstörtes schreiendes Kind geworden.
Mit der Zeit hat sich das dann aber zum Glück wieder gegeben.
Meine Mutter traf dann später beim Kinderarzt im Wartezimmer mal eine Mutter mit ihrem Kind, das genau in diesem Krankenhaus wie ich war, und danach auch vollkommen verstört war. Normalerweise hätte man gegen dieses Krankenhaus Anzeige erstatten müßen, das hätte vielleicht vielen Kindern weitere Misshandlungen erspart.


Lena
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser Threat ist ja wohl nicht der Schlager ? Ich dachte, Ihr erzählt jetzt wie wild aus eurer Kindheit - aber war wohl nicht s. Na, mir fällt im Moment auch nichts mehr dazu ein.🙂
 

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