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Die Rolle, in die Frauen gedrängt werden.

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Mr. Pinguin

Gast
Man sieht es ja überall. Frauen müssen sexy sein. Überall wird es vorgegeben. TV, Zeitschriften, Castingshows, natürlich längst im Alltag, z.B. ganz banal im Einkaufszentrum oder auch in der Arbeit. Immer putzt sich Frau sexy raus, betont und benotet sich. Man könnte das als das uralte, immerwährende Spiel interpretieren, dass das möglichst beste Männchen zum besten Weibchen kommt. Aber ich empfinde Mitleid, wenn die sexy rausgeputze junge Frau irgendwo Schaufensterscheiben absucht (o.ä.) und daneben steht der Checker und grinst sich einen ab. Ich finde das so abwertend. Und ich finde traurig, dass es so ist, dass sie den Zwängen, dem Anpassungsdruck ihrer Umgebung anscheinend so untergeordnet sind. Man stelle sich doch mal eine Frau vor, die in Schlabberklamotten rumläuft. Das wäre doch praktisch fast eine Aussätzige, bzw. würde zumindest sehr skeptisch beäugt werden.

Man (Frau) sollte sich nicht so auf die Äußerlichkeiten reduzieren, damit man (Mann) sie als Mensch wahrnehmen kann und nicht nur als zwei T*tten mit zwei Beinen. Tja und ich finde auch, dass es die falsche gesellschaftliche Erziehung ist (habe ich aus dem Gegenthread abgekupfert).

Ich weiß, dass jetzt wieder einige Sturm laufen werden, weil mal wieder der olle Zapp daherkommt. Aber denkt doch mal einfach darüber nach, ob sexy aufbrezeln wirklich so toll ist, wie ihr meint.


Frauen haben doch noch einen großen Bonus, denn im Gegensatz zu Männern dürfen sie ja auch mal weich sein und schwach, dürfen hilfsbedürftig sein, dürfen weinen und nach Halt suchen. Wenn das ein Mann macht, ist er verloren.
Dagegen wenn eine Frau eine Männerrolle ausfüllt, dominant ist und vielleicht einen typisch männlichen Beruf ausübt, wie Elektromeister o.ä., dann erntet sie Anerkennung.
Ein Mann, der z.B. Altenpfleger ist, würde zwar heutzutage akzeptiert werden, aber ist halt doch noch irgendwie seltsam.


Also, es gibt doch eigentlich keinen Grund, dass sie sich (die Frauen), wie ich meine, unwürdig als Sexobjekt präsentieren.
Gut aussehen und sich hübsch machen, können sie sich ja deswegen auch noch.


Bitte keine persönlichen Anfeindungen, Beleidigungen, Streitereien, Provokationen, off topic, etc. Das ist eben meine Meinung. Kann man jetzt teilen oder nicht, aber dann bitte sachlich und nüchtern bleiben. Danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da dein Beitrag weder sachlich noch nüchtern ist, fällt es schwer diese Forderungen zu erfüllen, da du selbst vor lauter Klischeedenken und Vorurteile unsachlich und unnüchtern die Rolle der Frauen ansprichst. Du selbst reduzierst Frauen auf das Äußere, was per se für Frauen nichts falsches ist . ich mag Frauen, die sich ihrer selbst bewusst sind, die sich sexy kleiden und nur Vollpfosten reduzieren sie auf den kurzen Rock und den Lippenstift.

Frauen haben den Vorteil, dass sie sich äußerlich darstellen können, was soll daran falsch sein?

du selbst reduzierst sie auf ein Sexobjekt und nicht die Frauen an sich. Es ist dein Blick, deine Vorstellung, was DU in Frauen siehst und das scheint sehr sexistisch und einseitig zu sein.
Du machst sie mit deinem Blick unwürdig, die Frauen an sich sich selbst sicherkich nicht.

und zu deinem letzten Abschnitt, die Meinung anderer ist genauso viel wert, wie deine. bitte schränke sie also nicht ein, weil du deine als gewichtiger findest.
 
Also ausnahmsweise finde ich Deine Meinung ja mal gut, aber ich frage mich, vorher der Sinneswandel kommt?

Gerade Du hast doch immer diese (in die Rolle gedrängten) Frauen verurteilt 😕

Also ich würde mich freuen, wenn Du Dein Geschriebenes Ernst gemeint hast und Du erkennst, dass Frauen sowas meist aus Gründen machen, die sie dazu drängen!

Zum Thema (falls ich es überhaupt getroffen habe 😉 ) : Ich lasse mich in keine Rolle drängen, ärgere mich aber natürlich auch, dass es trotzdem immer so viele versuchen.

VG tulpe
 
Wenn man etwas erreichen will egal ob Mann oder Frau zählt der äußere Eindruck das ist nunmal das erste was man von einem Menschen zur Kenntnis nimmt wenn man ihn kennenlernt.

Und in eine Rolle gedrängt werden kann nur jemand der sich drängen lässt.
 
Also, wenn ich durch die Stadt gehe, habe ich aber auch oft dieses Bild.
Ich sehe, wie Frauen versuchen, möglichst perfekt zu sein und ich sehe jene, die sich kaum rauswagen, weil ihnen das gängige Bild sagt, sie seien hässlich.

Ich selbst habe eine Freundin, die vom Gesicht und der Figur her nicht gerade die Schönste ist. Ihre Stimme ist auch etwas nasal und sie schminkt sich kaum und absolut jede, der ich begegne, und die die kennt, zieht über die her, über ihr Aussehen, über ihre Kleidung, über ihre Stimme.
Sie ist ein wunderhübscher Mensch - von ihrem Charakter her, nur will das niemand erkennen, denn sie geben ihr keine Chance, reduzieren sie auf das Äußere...

Außerdem leben wir in einer übersexualisierten Welt. Das liest man immer wieder. Man geht mit allem offener um, selbst in Fernsehserien wird es einem doch vorgespielt. Ich habe mir mal ein paar Folgen so aus Interesse angesehen, von Fernsehserien, die Andere so sehen. Da wäre zum Beispiel Grey's Anatomy, wo die in dem - ich weiß nicht einmal, wie die das nennen - so einen Raum, in dem ein paar Betten stehen, in ein paar Minuten Pause Sex haben. Total unpersönlich. Private Practice, Cougar Town, Desperate Housewives... man findet es überall.
All diese Fernsehserien reduzieren Liebe und all das auf Sex und Aussehen, also eher Körperliches.

Die ersten Male, an denen ich diese Folgen gesehen hatte, wurde mir regelrecht schlecht. Aber man gewöhnt sich dran. Natürlich wird es immer schöner sein, eine ansehnliche Frau zu sehen als eine hässliche, denn die Menschen WOLLEN schöne Menschen sehen. Man denke nur einmal an Serien, in denen als hässlich empfundene Menschen mitspielen... solche sieht sich ungern jemand an, denn man möchte sich mit den Charakteren identifizieren, möchte sich wünschen, an ihrer Stelle zu sein, ...

Ich bin damals eine zeitlang auch nur in Schlabberklamotten herumgelaufen - und so ist man einfach nicht überlebensfähig. Es wird über einen gelästert ohne Ende und das hält niemand aus. Selbst meine "Freunde" schämten sich für mich und lästerten mit xD Also, wenn jemand versucht, gegen dieses Denken anzustreben, dann wird das nicht ohne Qual gehen. Und diese Qual zu tragen ist eine große Aufgabe. Ich habe es abgebrochen, denn irgendwann gibt es da den Zeitpunkt, da geht es einfach nicht mehr. Da machen die Anderen einen so fertig, dass man psychisch total am Ende ist.

Nur: Zu dem Zeitpunkt, an dem ich in Schlabberklamotten herumlief, da wollten die wenigsten etwas mit mir zu tun haben. Als ich dann zeigte, was für eine Figur ich wirklich hatte, da mochten die Anderen mich auf einmal und inzwischen ziehe ich mich normal an. Nicht ganz eng anliegende Kleidung (jedenfalls meist nicht), aber schon figurbetont, ich schminke mich nicht und trage meine Haare nicht extraordinär.
Ich gehöre nicht zu denen, die herumlaufen, als wenn sie geradewegs zu einer Party wollten, aber bin auch nicht mehr der Außenseiter.

Ich lasse mich nicht dazu drängen, mich von den Anderen zu sehr zu verändern, aber wenn du eine Chance haben willst, den Anderen deinen Charakter nahezubringen, dann muss man, leider Gottes, wirklich zuerst ein akzeptables Äußeres aufweisen. Sei es nun, um nicht als Gesprächsthema zu dienen, da man nicht in ihr Bild passt (und wenn alle über einen reden, dann wenden sich auch immer mehr Leute von einem ab, denn niemand möchte ausgeschlossen werden und das wird man nun einmal, wenn man mit der Person zusammen ist, über die geredet wird), oder um überhaupt wen erst auf seinen Charakter aufmerksam zu machen (wer schaut sich schon auf einer Party diejenigen an, die irgendwo zurückgezogen oder sehr defensiv gekleidet sind?)

Und was die Sache mit den Männerberufen bzw. dem männlichen Altenpfleger betrifft: Unsere Gesellschaft ist noch weit von Toleranz entfernt und von ihrem klischeehaften Denken beeinflusst. Ich persönlich habe nichts gegen Männer, die weinen, aber ich kenne welche, die stört das. Aber jene wollen sich auch von Männern beschützen lassen. Das heißt, sie gehen von sich aus in diese Rolle, nehmen sie an.
Witzigerweise sind die tolerantesten Menschen, die ich kenne, ein paar Lesben. Diese müssen nämlich gegen das Klischeedenken ankämpfen, haben sie ja nicht das typische Bild von Mann-Frau-Familie. Und es stört sie überhaupt nicht, wenn ein Mann weint oder Altenpfleger oder sonst etwas ist, eben weil sie dieses Klischeedenken weitgehendst abgelegt haben.

Man kann niemals ganz aufs Äußerste verzichten, so wie ich versucht habe, gegen deren Fixierung aufs Aussehen anzugehen. Man kann es nicht verhindern. Jedenfalls heutzutage noch nicht. Nur in der richtigen Umgebung, im richtigen Freundeskreis, da geht es. In einem Kreis, der das Klischeedenken abgelegt hat. Und bis dahin ist es ein weiter Weg.

So, Ende des Aufsatzes 😛 Aber sollte dich das Thema ernsthaft beschäftigen, so solltest du hierdurch jetzt ein paar Anreize gewonnen und vielleicht sogar ein paar Antworten gefunden haben.
 
Frau kann und darf auch sexy sein und als Frau UND Mensch wahrgenommen werden... Mitnichten werden Frauen kategorisch zu Sexobjekten degradiert, nur weil sie nicht in Sack und Asche gehen....🙄
Das ist in der Tat dein verqueres Geschlechterbild. Ich finde das bei dir schon pathologisch. Macht es dich glücklich, dich an diesen Fragen aufzureiben ? Hast du eine Partnerin an deiner Seite ?
Also ich mache mich heut, mit fast 44 Jahren noch gerne weiblich zurecht (und auch insbesondere weil es MIR selber gefällt!) und dazu werde ich von NIEMANDEN gedrängt und das wurde ich auch nicht mit 20,25 oder 30 Jahren... ich hatte Partner die mich als Frau UND Mensch respektierten und liebten. Männer sind Schweine und Frauen Schlampen, oder lassen sich zu solchen degradieren, mehr kennt du augenscheinlich nicht. DU nimmst dir viel im Leben mit deinen negativen Blick auf dieses.......

Nachtblume
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn ich mir so manche Männer ansehe, würden denen etwas mehr Stil auch gut stehen - auch als Mann kann man auf sich achten und nicht wie der letzte Depp herum laufen.

Bei Frauen finde ich das Klischeedenken gerade von Männern mit Minderwertigkeitskomplexen sehr bedenklich, sie können und werden nie bei dem starken Geschlecht bestehen können und es bleibt ihnen nicht anderes übrig, sich über diese Art von Frauen, bei denen sie nie einen "Stich" machen würde, auf diskriminierende Art und Weise abzureagieren.

Ich kenne genügend Frauen, die sich sexy (was ist sexy? gehen die mit Strapsen oder oben ohne auf die Straße oder tragen generell high heels und Lackstiefe? wobei ich das nicht mal als sexy ansehe, aber ega.) und attraktiv kleiden, die aber nicht als Sexobjekt angesehen werden, sondern als attraktive selbstbewusste erfolgreiche Frauen angesehen werden.

Sexobjekte entstehen immer nur in den Augen des Betrachters, besonders wenn er sehr bzw. eher bedürftig ist.
 
Also ausnahmsweise finde ich Deine Meinung ja mal gut, aber ich frage mich, vorher der Sinneswandel kommt?

Gerade Du hast doch immer diese (in die Rolle gedrängten) Frauen verurteilt 😕
Habe ich das? Ich glaube, da bin ich eher falsch aufgefasst worden 😉.

Aber schön, dass du mir mal zustimmen kannst. 🙂
 
Hey noch mal!

Jetzt wirklich nichts gegen euch alle, aber merkt ihr eigentlich, wie aggressiv ihr gegen das Thema und den Ersteller angeht?
Lasst euch doch einfach mal darauf ein... beschäftigt euch damit. Ich finde, das Thema ist sehr interessant und es hat es auf jeden Fall verdient, dass man sich damit beschäftigt! Stattdessen lese ich hier Antworten, die einfach nur direkt dagegen angehen...

Lasst euch doch auch bitte auf die andere Seite ein, ich meinerseits bin dem Ersteller des Themas sehr dankbar, denn er bringt wirklich viel Wahres zur Sprache, ob Andere das nun erkennen wollen oder nicht. Desto mehr bin ich erstaunt, dass ich solche Antworten hier lese, ich weiß ja nicht, ob das noch mehr hier so geht oder nicht.

Fakt ist, dass man sich zwar für sich selbst schön machen kann, aber eben wenn man das macht, weiß man doch nie, wie das ist, wenn man es nicht tut! Dazu muss man das schon eine Weile getan haben. Und wenn man Partner hatte, während man sich zurecht gemacht hat, gut. Dennoch wird erst was zustande gekommen sein, wenn das Äußere anspricht. Und mit der Zeit lernt man dann den Menschen selbst zu schätzen. Oder eben auch nicht. Sonst würden wohl auch nicht so viele Ehen , Beziehungen etc. in die Brüche gehen.

Wie auch immer, ohne hier irgendwen angreifen zu wollen: Ich finde das Thema sehr interessant und es hat ernsthafte Antworten verdient (meiner Meinung nach) - und stattdessen geht ihr so gegen den Ersteller an?! Vielleicht war es ja ernst gemeint?! Und selbst wenn nicht: Das ist dann doch noch lange kein Grund, sich selbst nicht ernsthaft damit zu beschäftigen. Das ist meine Meinung.
 
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