L
L. Madley
Gast
Traum, komm mich holen.
Führ mich hinaus in die Nacht.
Der große volle Hirtenmond
hält über seine Schäfchen Wach' -
die Sterne, der Ferne
des Himmels schimmernd.
Vom Tau benetztes Gras
unter meinen Füßen, kalt.
Süßlich feiner Nebel wallt
um meinen Leib, berührt meine Seele.
Wolken ziehn, Schiffen gleich, am Himmel entlang;
das Mondlicht wirft die Schatten blank,
bescheint meine Haut
und mein Aug', das sich kaum traut
ihn anzusehn,
weil sonst alles könnt vergehn, die Nacht,
und mit ihr der Traum.
Doch da lieg ich,
eingehüllt in Deck' und Saum
und es war alles nur ein Traum.
Führ mich hinaus in die Nacht.
Der große volle Hirtenmond
hält über seine Schäfchen Wach' -
die Sterne, der Ferne
des Himmels schimmernd.
Vom Tau benetztes Gras
unter meinen Füßen, kalt.
Süßlich feiner Nebel wallt
um meinen Leib, berührt meine Seele.
Wolken ziehn, Schiffen gleich, am Himmel entlang;
das Mondlicht wirft die Schatten blank,
bescheint meine Haut
und mein Aug', das sich kaum traut
ihn anzusehn,
weil sonst alles könnt vergehn, die Nacht,
und mit ihr der Traum.
Doch da lieg ich,
eingehüllt in Deck' und Saum
und es war alles nur ein Traum.