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Gast
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Meine Schwiegermutter war alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Es war für sie sicherlich nicht einfach ganz allein zwei Kinder großzuziehen. Allerdings kann ich heute nicht sagen, dass ich Respekt davor habe, was sie geschaffen hat. Mein Mann ist von Natur aus ein umgänglicher Typ, aber er hält seine sozialen Kontakte nicht aktiv aufrecht. Das fällt mir seit Beginn unserer Beziehung immer wieder vor die Füße. Wenn er sich mal 3 Tage nicht bei seiner Mutter meldete, rief sie mich an und machte Druck indem sie Andeutunge machte à la "seitdem du da bist, meldet er sich kaum". Sie sagte dann zwar auch immer, dass ich nicht schuld dran sei. Aber dieser Druck reichte allemal um es mir irgendwann zur Aufgabe zu machen ihn täglich an einen Anruf seiner Mutter zu erinnern. Das ist nur ein Beispiel. Auch in anderen Lebensbelangen schaffte sie es mehr oder weniger subtil, mich so krass unter Druck zu setzen, dass ich nur noch damit beschäftigt war sie glücklich machen zu wollen (ich kümmerte mich um ihren Papierkram, um die pubertären und schulischen Sorgen ihrer Tochter, Einkäufe, Großputzaktionen......) sie kam mit uns mit, wenn wir schick essen gingen (und sie erwartete das sogar einmal zu unserem Hochzeitstag) ich merkte nicht, wie sehr ich mich selbst vernachlässigte... Mein Langzeitzuckerwert stieg. Ich veränderte mich. Ich wurde aggressiv. Mit der Geburt meines Kindes wurde es schlimmer. Ich hatte nichts zu sagen, sie gab mir das Gefühl nur die Gebärende zu sein - nicht die Mutter.
Seitdem ich seit einigen Wochen den Kontakt zu ihr abgebrochen habe, geht es mir besser. Meine Zuckerwerte haben sich sogar wieder normalisiert. Jetzt, seit heute, bechleicht mich das Gefühl, dass diese Ruhe bald ein Ende hat. Sie wird sich das nicht mehr lange ansehen, dafür ist sie zu egozentrisch. Früher oder später wird sie sich wieder mitten in meinem Leben wiederfinden wollen. Meine Beust zieht sich zusammen... ich fühle mich wie in einem Käfig...
Seitdem ich seit einigen Wochen den Kontakt zu ihr abgebrochen habe, geht es mir besser. Meine Zuckerwerte haben sich sogar wieder normalisiert. Jetzt, seit heute, bechleicht mich das Gefühl, dass diese Ruhe bald ein Ende hat. Sie wird sich das nicht mehr lange ansehen, dafür ist sie zu egozentrisch. Früher oder später wird sie sich wieder mitten in meinem Leben wiederfinden wollen. Meine Beust zieht sich zusammen... ich fühle mich wie in einem Käfig...