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Die Klippe im Studium- Alles gleichzeitig

S

Streunerin

Gast
Ich studiere jetzt insegsammt seit 6 Jahren. Mein Traum war es imemr Tiermedizin zu studieren. Über Mineralogie, Agrarbiologie und sen Ungarischen Studiengang Tiermedizin bin ich endlich endlich im letzten Jahr da angekommen, wo ich hinwollte! In Deutschland, an der Tiermed. Hochschule an die ich immer schon wollte. Nach den zwei Jahren (unglaublich anstrengend) in Ungarn, vielen Enttäuschungen und einem Nervenzusammenbruch, habe ich mich wirklich gefreut und war total happy. Durch Anrechnungsprobleme und einigen Prüfungsproblemen, ist aber alles noch viel schlimmer geworden. Ich stehe noch immer vor meinem Physikum. Ich komme über diese Klippe einfach nicht weg. Mir fehlen 4 Fächer. Histologie (Teilprüfung), Physiologie, Anatomie und Biochemie. Das sind die 4 Fächer die ich eigentlich sehr interessant finde, für die ich auch viel lerne, die ich aber noch nie zu Stande gebracht habe. Es klappt einfach nicht. Die Prüfungen sind für mich durch Prüfungsangst (es ist wirklich alles weg in den Prüfungen) zur Zerreißprobe geworden und ich weiß nicht mehr, was ich tun soll.
Ich werde von meine Eltern finanziert und würde so gerne alles bestehen, damit sie Stolz auf mich sein können. Aber es klappt einfach nichts. Es sieht so aus als müsste ich wieder ein Jahr wiederholen (musste ich schoneinmal, wegen fehlenden Fächern... umstellung Deutschland-Ungarn), aber ich habe keine Ahnung ob meine Eltern das mitmachen würden.
Ich habe schreckliche Angst durch meine Prüfungen zu fallen und dann aufhören zu müssen. Leider war mein Dad ein absoluter überflieger im Studium, meine Mutter hat nicht studiert. Ich weiß einfach nichtmehr wohin mit mir.
Ich lerne für die Prüfungen, kann alles, kann es auch beim Abfragen mit anderen Leuten (kann denen sogar alles erklären), gehe in die Prüfungen ... und falle druch. Das ist mir im letzten Semester 7mal passiert.
Mittlerweile drücke ich mich sogar um die Prüfungen herum, aber das kann ja nicht ewig so weiter gehen. Ich weiß einfach nichtmehr was ich noch versuchen könnte.
Im Moment stehe ich morgends nur noch auf und beginne den Tag, weil mein Hund da ist. Ich bin so froh, dass ich das kleine Ungeheuer habe, sie hält mich wirklich aufrecht.
Ich war schon bei einem Prüfungsangst bewältigungsseminar, danach dacht ich auch es wäre besser, aber das ist es def. nicht.
Alles schrecklich gerade...
Und ich weiß nicht ob meine Eltern das verstehen können...😕
 
Ich kenne Prüfungsangst, Versagensängste und Blackouts während der Prüfungen... bei mir kommen jeweils bereits Wochen vorher massive psychosomatische Symptome hinzu (Herzrasen, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Zittern, Schwitzen, Schwindel etc.).. Ich habe ALLES ausprobiert was die pflanzliche und homöopathische Medizin zu bieten hat und habe ausserdem ein Mental-Coaching gemacht. Hat alles nix gebracht! Dann habe ich mich bei einem Kurs für Autogenes Training angemeldet und das bringt's wirklich! Natürlich bin ich noch immer nervös, aber durch das Training kann ich wenigstens schlafen und kann mich unmittelbar vor der Prüfung beruhigen! Viele meiner Studienkollegen nehmen Betablocker vor der Prüfung, was bestimmt auch wirkt, was ich aber nicht nehmen will... Was bestimmt auch was bringt ist Hypnose... Aber das Autogene Training ist wirklich empfehlenswert!

Auch das Gefühl dass alles zuviel ist kenne ich nur zu gut! Ich bin oft überfordert mit meinem Studium, was dann zu totaler Blockade führt. Dieses Problem kannst du angehen, indem du genaue Pläne machst! Realistische Tages-, Wochen und Jahrespläne, an die du dich dann auch hältst! Du wirst sehen, dass der "Berg" den du vor dir hast zu schwinden beginnt wenn du schrittweise vorgehst!

Mit deinen Eltern solltest du offen sein. Erklär ihnen, dass es Ängste sind, die dir im Studium Mühe bereiten. Sie kennen dich ja – bestimmt werden sie nicht glauben dass du faul oder unmotiviert bist...

Mach dir ein WorstCaseSzenario. Was wäre wenn du ein Jahr wiederholen müsstest? Was wäre wenn du abbrechen müsstest? Hättest du eine Alternative? Wenn nicht: such dir eine! Es ist enorm beruhigend einen Plan B zu haben...
 
hm vielleicht hilft es wenn du deinen Körper selbst etwas überlistest. Allerdings mußt du dir das erstmal antrainieren. Mach eine Art Ritual wenn du lernst. Ka z.B. zieh einen bestimmten Ring an einen bestimmten Finger und stell dir vor damit aktivierst du die Maschine in dir die nicht nachdenkt, sondern einfach nur funktioniert und alles abruft was zu wissen ist. So mußt du dann auch immer lernen und dir das antrainieren. Wenn dann Prüfungen sind kannst du damit vielleicht deine Gedanken die dich blockieren abschalten für eine gewisse Zeit. Ich glaube nämlich das dieses Pochern im Kopf mit den ganzen Sorgen deine eigentlichen Gedanken die das Wissen transportieren übertönen und du deshalb das Gefühl hast alles vergessen zu haben. Hört sich zwar etwas konfus an aber so etwas hilft.
 
Was bestimmt auch was bringt ist Hypnose... Aber das Autogene Training ist wirklich empfehlenswert!

Sehe ich genauso. Allerdings erfordert autogenes Training Zeit, denn man muss lernen, sich in einen Trancezustand zu begeben. Kann sein, dass dafür die Zeit oder innere Ruhe nicht da ist. Dann würde ich es mit Hypnose bzw. NLP versuchen. Das hilft fast immer. Betablocker kämen für mich nicht in Frage (Nebenwirkungen!).
 
Sehe ich genauso. Allerdings erfordert autogenes Training Zeit, denn man muss lernen, sich in einen Trancezustand zu begeben. Kann sein, dass dafür die Zeit oder innere Ruhe nicht da ist. Dann würde ich es mit Hypnose bzw. NLP versuchen. Das hilft fast immer. Betablocker kämen für mich nicht in Frage (Nebenwirkungen!).


Da hast du natürlich recht! Ich habe fast ein Jahr gebraucht bis ich Autogenes Training wirklich automatisiert anwenden kontne... Aber eine erste Wirkung spürt man schon nach 2-3 Wochen!
 
Vielen Dank für die Ratschläge. An Medikamente habe ich auch schon gedacht, aber ich glaube, dass ich das lassen sollte. Ich habe Homöp. Kügelchen, die wenigstens zum Schlafen nachts ganz gut helfen. Morgen habe ich noch eine Prüfung. Die werde ich abbrechen, wenn es einfach nicht mehr geht und mich beim Arzt krank schreiben lassen. Trotzdem habe ich totale Panik. Heut abend werde ich mich noch ablenken mit Kino und Freunden.
Und ich denke ich werde mir irgendwo hilfe holen. Wo kann man denn da hin gehen? Psychologe? Wohin gehe ich wegen dem Autogenen Training?
 
psychologe ist keine schlechte idee! der kann dich auch an weitere stellen weiterleiten..

wegen dem autogenen training schaust du am besten mal im telefonbuch nach... es gibt in jeder grösseren stadt kurse... ich hab im rahmen eines uni-programms damit begonnen (uni-sport) und besuche jetzt private kurse..
 

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