Yana97
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin noch ganz neu hier und werde euch mal meine Situation schildern. Vielleicht hat der eine oder andere ja einen Tipp für mich.
Ich bin mittlerweile seit nem 3/4 Jahr auf Therapieplatz - Suche und mittlerweile ein wenig am verzweifeln..
Die Therapeuten die ich besucht habe innerhalb der Probesitzungen / Erstgespräche hatten alle eine lange Warteliste bzw keine Plätze frei..
Dann bin ich an eine Psychologin geraten, die für mein Gefühl alles schlimmer gemacht hat und zwar innerhalb der probatorischen Sitzungen.. Ich bin froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört hab und ihr eine Absage gegeben habe.. auch wenn das bedeutet, dass ich weitersuchen muss und immer noch keine Anlaufstelle habe..
Ich bin 2020 nach einem Auslandsaufenthalt retraumatisiert nach Hause gekommen und musste mir erstmal wieder alles neu organisieren, d.h. eine WG suchen, viele Formalitäten u.s.w.. Hab es irgendwie geschafft und häng nun aber seitdem auch mit der Verdachtsdiagnose PTBS und zeitweise (mal mehr, mal weniger) depressiven Verstimmungen rum und versuche irgendwie klar zukommen.. Viel Rückhalt aus dem familären Kreis hab ich nicht..
Hatte nach einem Urlaubssemester nochmal versucht, das Studium fortzuführen, das aber nicht geschafft.. Ich müsste auch noch mal um es abzuschliessen, dorthin, wo diese Retraumatisierungen stattgefunden haben und das kann ich mir nicht vorstellen.. also nochmal ins Ausland alleine zu gehen, mit all den Themen die da bei mir grad hochkommen...
Ich hab im Januar einen Ersttermin bei einer Therapeutin, die leider nur noch Kurzzeit Klienten annimmt, weil sie in 6 Monaten die Stadt verlässt und mir gesagt hat, dass in meinem Fall bei Trauma ein Therapeutenwechsel nicht sinnvoll wäre.. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir zumindest gemeinsam erarbeiten, was für mich wichtig ist, in Bezug auf einen passenden Therapieplatz, da ich ihr angedeutet hatte, dass mich diese eine Situation mit der anderen Therapeutin extrem verunsichert hat. Und eben auch wie ich das in den probatorischen Sitzungen angehen kann..
Für mich ist das grad voll die Krux, weil ich im Endeffekt das Gefühl habe, ich müsste mich jetzt sogar noch vor den Therapeuten schützen...
Ich hab halt das Gefühl gehabt bei der einen Therapeutin, dass sie mich garnicht versteht, ich ihr was beweisen müsste und im Endeffekt sind wir auch ziemlich tief in die ganzen Inhalte der Retraumatisierung rein gegangen .. Für mich ist es extrem schwierig zu bemerken, wann mir eigentlich was zu viel ist und ich hab die Woche nach dem letzten Termin bei dieser Frau eigentlich nur damit zugebracht, nicht völlig "kaputt zu gehen".. Ich hatte wieder Gedanken Richtung SVV, unglaublich viel Anspannung, Alpträume in der Folge und mir ging es einfach so scheisse, dass die kleinsten Dinge mich zum heulen gebracht haben...
Ich find das so schwierig.. klar ich will Hilfe.. ich will aber auch einen guten Therapeuten finden, der vertrauenswürdig ist und mich darin unterstützt meine Grenzen zu wahren und ich weiss auch, dass das in den probatorischen Sitzungen alles nciht so einfach ist. Aber ich hab auch viel mit einer Freundin über alles gesprochen, die ihren Heilpraktiker psych macht und sie sagte mir, dass da einiges falsch gelaufen wäre...
Meine Frage an euch: wie läuft das denn so ab, wenn ihr probatorische Sitzungen habt oder hattet...
Wie ist das mit der Anamnese und in welche Inhalte geht man überhaupt rein innerhalb dieser Sitzungen?
Nach Recherche im Internet hab ich gelesen, dass bei Traumatisierungen eigentlich erstmal eine Stabiliserungsphase vorausgeht... das war ja bei mir garnicht der Fall, ich meine wie auch, innerhalb der Probesitzungen...
Könnt ihr mir Tipps für die Erstsitzungen geben? Was hat euch geholfen?
Mit Überflutungszuständen hab ich auch hin und wieder im Kontakt mit anderen Menschen zutun... fällt mir schwer, mich dann runter zu regulieren...
Ich kann halt auch nicht sagen, was der Auslöser dann ist...
Naja ziemlich viel Input auf einmal.. ich hoffe es ist ein bisschen klar geworden, was mein Anliegen ist?
Bin offen für eure Tipps und Ratschläge und wünsch euch eine gute Zeit
Danke fürs lesen 🙂
ich bin noch ganz neu hier und werde euch mal meine Situation schildern. Vielleicht hat der eine oder andere ja einen Tipp für mich.
Ich bin mittlerweile seit nem 3/4 Jahr auf Therapieplatz - Suche und mittlerweile ein wenig am verzweifeln..
Die Therapeuten die ich besucht habe innerhalb der Probesitzungen / Erstgespräche hatten alle eine lange Warteliste bzw keine Plätze frei..
Dann bin ich an eine Psychologin geraten, die für mein Gefühl alles schlimmer gemacht hat und zwar innerhalb der probatorischen Sitzungen.. Ich bin froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört hab und ihr eine Absage gegeben habe.. auch wenn das bedeutet, dass ich weitersuchen muss und immer noch keine Anlaufstelle habe..
Ich bin 2020 nach einem Auslandsaufenthalt retraumatisiert nach Hause gekommen und musste mir erstmal wieder alles neu organisieren, d.h. eine WG suchen, viele Formalitäten u.s.w.. Hab es irgendwie geschafft und häng nun aber seitdem auch mit der Verdachtsdiagnose PTBS und zeitweise (mal mehr, mal weniger) depressiven Verstimmungen rum und versuche irgendwie klar zukommen.. Viel Rückhalt aus dem familären Kreis hab ich nicht..
Hatte nach einem Urlaubssemester nochmal versucht, das Studium fortzuführen, das aber nicht geschafft.. Ich müsste auch noch mal um es abzuschliessen, dorthin, wo diese Retraumatisierungen stattgefunden haben und das kann ich mir nicht vorstellen.. also nochmal ins Ausland alleine zu gehen, mit all den Themen die da bei mir grad hochkommen...
Ich hab im Januar einen Ersttermin bei einer Therapeutin, die leider nur noch Kurzzeit Klienten annimmt, weil sie in 6 Monaten die Stadt verlässt und mir gesagt hat, dass in meinem Fall bei Trauma ein Therapeutenwechsel nicht sinnvoll wäre.. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir zumindest gemeinsam erarbeiten, was für mich wichtig ist, in Bezug auf einen passenden Therapieplatz, da ich ihr angedeutet hatte, dass mich diese eine Situation mit der anderen Therapeutin extrem verunsichert hat. Und eben auch wie ich das in den probatorischen Sitzungen angehen kann..
Für mich ist das grad voll die Krux, weil ich im Endeffekt das Gefühl habe, ich müsste mich jetzt sogar noch vor den Therapeuten schützen...
Ich hab halt das Gefühl gehabt bei der einen Therapeutin, dass sie mich garnicht versteht, ich ihr was beweisen müsste und im Endeffekt sind wir auch ziemlich tief in die ganzen Inhalte der Retraumatisierung rein gegangen .. Für mich ist es extrem schwierig zu bemerken, wann mir eigentlich was zu viel ist und ich hab die Woche nach dem letzten Termin bei dieser Frau eigentlich nur damit zugebracht, nicht völlig "kaputt zu gehen".. Ich hatte wieder Gedanken Richtung SVV, unglaublich viel Anspannung, Alpträume in der Folge und mir ging es einfach so scheisse, dass die kleinsten Dinge mich zum heulen gebracht haben...
Ich find das so schwierig.. klar ich will Hilfe.. ich will aber auch einen guten Therapeuten finden, der vertrauenswürdig ist und mich darin unterstützt meine Grenzen zu wahren und ich weiss auch, dass das in den probatorischen Sitzungen alles nciht so einfach ist. Aber ich hab auch viel mit einer Freundin über alles gesprochen, die ihren Heilpraktiker psych macht und sie sagte mir, dass da einiges falsch gelaufen wäre...
Meine Frage an euch: wie läuft das denn so ab, wenn ihr probatorische Sitzungen habt oder hattet...
Wie ist das mit der Anamnese und in welche Inhalte geht man überhaupt rein innerhalb dieser Sitzungen?
Nach Recherche im Internet hab ich gelesen, dass bei Traumatisierungen eigentlich erstmal eine Stabiliserungsphase vorausgeht... das war ja bei mir garnicht der Fall, ich meine wie auch, innerhalb der Probesitzungen...
Könnt ihr mir Tipps für die Erstsitzungen geben? Was hat euch geholfen?
Mit Überflutungszuständen hab ich auch hin und wieder im Kontakt mit anderen Menschen zutun... fällt mir schwer, mich dann runter zu regulieren...
Ich kann halt auch nicht sagen, was der Auslöser dann ist...
Naja ziemlich viel Input auf einmal.. ich hoffe es ist ein bisschen klar geworden, was mein Anliegen ist?
Bin offen für eure Tipps und Ratschläge und wünsch euch eine gute Zeit
Danke fürs lesen 🙂