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fleur
Gast
Als mir vor fünfundzwanzig Jahren das erste schlimme Ereignis widerfuhr, mein Bruder starb bei einem Verkehrsunfall, bekam meine Mutter Besuch von einer Frau, die ebenfalls ihre erwachsene Tochter (durch einen Suizid sogar) verloren hatte. Sie sagte damals: Irgendwann wandelt sich die Trauer in Dankbarkeit für die Zeit, die man mit ihm/ihr erleben durfte.
Ich habe seitdem selbst noch andere schlimme Verluste erleben müssen, mein drei-monate-altes Baby verloren, den 12jährigen Sohn meines Freundes beim Sterben an einem Hirntumor begleitet ...
Und momentan beschäftigt mich die Frage der Trauer, vielleicht deshalb weil ich meinem Bekanntenkreis eine Mutter erlebe, die an dem Tod ihres erwachsenen Sohnes verzweifelt.
Gestern war ja auch Blacky Fuchsberger in den Medien, der in dem hohen Alter noch so sehr schwer durch den Tod seines über fünfzigjährigen Sohnes leidet.
Das eigene Kind zu verlieren - das ist schon ein ganz besonders schlimmer Verlust, egal wie-wo-wann.
Kürzlich schrieb ich schon einen Thread "Carpe-diem", eben weil mich das Thema grad sehr beschäftigt. Mir ging es darum, dass ich mir wohl etwas vormache, wenn ich den Tag zu geniessen suche - eigentlich dennoch in meiner Trauer hängengeblieben bin. Fürchte darum, dass mein Glück nicht anhält, sondern immer wieder was Schreckliches geschehen könnte.
Aber immer wieder kommt mir auch dieser Satz dieser Frau in den Sinn:
Irgendwann wandelt sich die Trauer in Dankbarkeit für die Zeit, die man mit der Person hat erleben dürfen.
Parallel dazu kenne ich einen Satz von einem Psychologen bezgl. Depressionen, der sich ebenfalls darum dreht, dass sich der Depressive nicht von seinem Verlust/Trauer verabschieden könne - wie ein Gesunder, der eben einen solchen Wandel erfährt, die Vergangenheit hinter sich lässt und nach vorn schaut. Einen Wandel, den Blickwinkel verändert, nicht mehr traurig über den Verlust, sondern dankbar für das Gehabt-Haben-Dürfen ist.
Vielleicht spiegelt das sogar eine Lebenseinstellung, sich nicht zu fürchten vor dem Tode, dem Gehen und deshalb mit dem Leben zu hadern, sondern dankbar zu sein, dass man überhaupt hier sein darf.
Ja und irgendwie vollzieht sich gerade bei mir so ein innerer Prozeß.
Es findet ein Wandel statt.
Und daran wollte ich Euch teilhaben lassen.
Die, die auch so traurig sind.
Und die, die nicht mehr so traurig sind.
die diesen aufkommenden Gedanken verstehen.
Ich habe seitdem selbst noch andere schlimme Verluste erleben müssen, mein drei-monate-altes Baby verloren, den 12jährigen Sohn meines Freundes beim Sterben an einem Hirntumor begleitet ...
Und momentan beschäftigt mich die Frage der Trauer, vielleicht deshalb weil ich meinem Bekanntenkreis eine Mutter erlebe, die an dem Tod ihres erwachsenen Sohnes verzweifelt.
Gestern war ja auch Blacky Fuchsberger in den Medien, der in dem hohen Alter noch so sehr schwer durch den Tod seines über fünfzigjährigen Sohnes leidet.
Das eigene Kind zu verlieren - das ist schon ein ganz besonders schlimmer Verlust, egal wie-wo-wann.
Kürzlich schrieb ich schon einen Thread "Carpe-diem", eben weil mich das Thema grad sehr beschäftigt. Mir ging es darum, dass ich mir wohl etwas vormache, wenn ich den Tag zu geniessen suche - eigentlich dennoch in meiner Trauer hängengeblieben bin. Fürchte darum, dass mein Glück nicht anhält, sondern immer wieder was Schreckliches geschehen könnte.
Aber immer wieder kommt mir auch dieser Satz dieser Frau in den Sinn:
Irgendwann wandelt sich die Trauer in Dankbarkeit für die Zeit, die man mit der Person hat erleben dürfen.
Parallel dazu kenne ich einen Satz von einem Psychologen bezgl. Depressionen, der sich ebenfalls darum dreht, dass sich der Depressive nicht von seinem Verlust/Trauer verabschieden könne - wie ein Gesunder, der eben einen solchen Wandel erfährt, die Vergangenheit hinter sich lässt und nach vorn schaut. Einen Wandel, den Blickwinkel verändert, nicht mehr traurig über den Verlust, sondern dankbar für das Gehabt-Haben-Dürfen ist.
Vielleicht spiegelt das sogar eine Lebenseinstellung, sich nicht zu fürchten vor dem Tode, dem Gehen und deshalb mit dem Leben zu hadern, sondern dankbar zu sein, dass man überhaupt hier sein darf.
Ja und irgendwie vollzieht sich gerade bei mir so ein innerer Prozeß.
Es findet ein Wandel statt.
Und daran wollte ich Euch teilhaben lassen.
Die, die auch so traurig sind.
Und die, die nicht mehr so traurig sind.
die diesen aufkommenden Gedanken verstehen.