Tja, also wenns wichtig war sich was zu wünschen, dann habe ich mir gewünscht dass Kardinal Ratzinger das Oberhaupt der Kirche wird. Allerdings ich saß gerade vor dem Fernseher, als der chilenische Kardinal die Wahl bekannt gab und hatte angesichts des Trubels und Jubels, den Eindruck als würde das Volk nicht den neuen Papst begrüßen, sondern Gott persönlich.
Und das ist eben das Problem dass sie alle haben. Da oben auf dem Balkon stand ein Mensch wie du und ich und wie ich meine, noch nicht einmal eine so enge, Verbindung zu Gott in sich hat, wie manch anderer Mensch, sich aber anmaßt das Wort Gottes zu verkünden, das jeder Mensch in sich trägt und zwar auf seine Weise. Gott ist für mich unbedingte Liebe und kennt keine Regeln und Gesetze, keine Sünde und keine Kirchensteuer. Ich brauche keinen Papst und auch sonst niemanden der mir sagt, was meine Religion beinhalten soll und was nicht. Das ist meine Entscheidung.
Aber dennoch, den Menschen, die anders glauben dient der Papst und er gibt ihnen Hoffnung und Mut. Viele, ja die meisten Menschen brauchen die Grenzen und Gesetze die ihnen die katholische Kirche auferlegt um zu wachsen. Ihr Glaube gibt ihnen Halt. Und ja, es mag sein, dass Kardinal Ratzinger ein konservativer Mensch ist und die Kirche nicht unbedingt reformieren wird, aber eben darin besteht möglicherweise seine Aufgabe, das Gleichgewicht auf der Erde noch zu halten, so gut es geht. Denn wenn man mal genau hinsieht, dann sieht man, wie unsere Glaubenssysteme zu kippen beginnen, ganz genau so, wie alle anderen Systeme und viele Menschen sind noch nicht bereit, dieses Kippen zuzulassen. Es ist richtig und gut, so wie es ist und ich habe Gestern Abend mit meinen Schamanenschülern eine Lichtmeditation für Papst Benedikt den XVI abgehalten.
Na schaun mer mal, was bis 2007 bzw 2012 noch so passiert.