Moin,
auch wenn wir grad keine Katze mehr haben, so mögen wir doch mal die einen oder anderen Erlebnisse mit euch teilen.
Die letzte Katze, die mehr oder weniger in unserem Heim mit uns lebte, mussten wir beim Umzug zurücklassen, doch vorher haben wir geguckt , ob sie auch gut versorgt und liebevoll von unserem damaligen Lebenspartner behandelt wird. Mitnehmen haben wir sie nicht können, da geschlossene Räume für sie der Horror waren, war sie doch zwei Wochen unabsichtlich in einem landwirtschaftlichen Fahrzeug-Schuppen eingesperrt und konnte sich nur von den Mäusen dort ernähren.
Zwei Wochen war sie einfach verschwunden und doch waren wir uns sicher sie wird zurückkommen und wie glücklich wie waren, als sie dann eines Tages wieder auf dem Hof auftauchte.
Gleich wurde sie versorgt und auf eventuelle Verletzungen untersucht, alles ok alles heil, nur keine geschlossenen Türen waren für sie zu ertragen.
Als sie zu uns kam, da lebte auch der Hund noch, als sie mir da in den Arm gelegt wurde, sie war noch klein, fraß schon alleine und die Mutter wollte auch nicht mehr, dass die kleinen noch bei ihr trinken. Gerade das richtige Alter für eine neue Familie. Doch als sie nun da auf dem Arm war wollte der Hund nach ihr sehen und sie wohl auch nach dem Hund, da er nun hoch sprang, um ihr näher zu sein, sie aber sich auch gerade in diesem Moment ach vorne bewegte stießen sie mit den Nasen zusammen, Der Hund er nahm es gelassen, war er doch auch schon groß und erwachsen, doch die Kleine, es hatte ihr bös zugesetzt, war doch erst einmal für sie nun wichtig den Hund auf Abstand zu halten und das konnte sie gut, da eben auch der Hund ihre Warnungen akzeptierte und Abstand hielt.
Doch die beiden sollten doch gemeinsam bei uns leben. Es waren nun schon ein paar Tage vergangen und sie schien es ihn immer noch übel zu nehmen und zu glauben er würde, wenn sie ihn nicht gleich auf Abstand hält, doch nochmal Schmerzen zufügen.
Was also tun? Da kam uns dann die Idee in den großen Hundenapf Milch einzufüllen und es den beiden hinzustellen, erst einmal den Hund trinken lassen und mal gucken, ob es nicht auch die Katz anlockt und siehe da Schritt für Schritt traute sie sich näher, den Hund im Auge, doch er rührte sich nicht, also noch ein wenig näher pirschen bis sie es endlich schafft, direkt zwischen seinen Pfoten mit ihm gemeinsam das letzte bisschen auszuschlappern - und siehe da es ist doch ein freundlicher Hund, der große da, muss sie da wohl gedacht haben.
Von da an mussten wir acht geben, wenn wir einen längeren Spaziergang machen wollten, der Hund und ich/wir, denn wenn wir nicht acht gegeben hatten machten wir unsere Tour immer mit der Kleinen gut versteckt von Busch zu Busch uns begleiten, bis wir soweit von zu Hause fort waren, dass sie wohl meinte nun lassen wir es zu dass sie uns begleitet. Oft spielte sie von da an auch mit dem Hund. Und wenn sie draußen einen sicheren Schlafplatz suchte, legte sie sich einfach auf einem Körperteil vom Hund, ob es nun die Rute war oder eines seiner vier Beine, aber auch einfach nur an den Kopf oder Körper gelegt fühlte sie sich von nun an sicher und beschützt.
Noch viele schöne Erlebnisse hatten wir mit den beiden.