P
Papierblume
Gast
Hallo,
die letzten Wochen rennen mich meinen Gedanken irgendwie über den Haufen und ich krieg irgendwie die Kurve nicht mehr und weiß nicht, wie es weiter gehen soll... . Nuja von Anfang an:
Ich bin 22 Jahre alt, habe eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht und bestanden und habe nach 3 Monaten Arbeitssuche eine neue Stelle gefunden. Ich arbeite jetzt als Marketing Assistentin.. und ich hasse es!
Während meiner Ausbildung hatte ich mit div. Menschen zu tun, die meinte ich könne nix. Mein damaliger Personalchef hat es mir nicht wirklich leicht gemacht und ich musste mich immer mehr als andere beweisen. Nachdem ich mir da so ziemlich den A* aufgerissen habe und auch meine kreativen Neigungen in das Unternehmen einbringen konnte wurde es besser. Die Arbeit hat Spaß gemacht, man hat mich endlich anerkannt und mir was zugetraut. Kurz vor Ende der Ausbildung wurde mir sogar eine Stelle versprochen und es wurde an mir hin und her gezogen, letzendlich lief der Vertrag aus ohne dass mir eine Stelle angeboten wurde und das konnte nun wirklich keiner verstehen aber ich würde meinen Weg schon gehen bla bla. Na herzlichen, aber ich dachte: is vielleicht nicht schlecht was anderes zu suchen. Raff dich auf, mach was draus!
Gesagt getan, habe also nach einiger Sortierzeit angefangen mich zu bewerben und nebenbei in einer Werbeagentur angefangen. Die Arbeit war super, toll, hat Spaß gemacht .. nur konnte ich davon nicht leben und die Agentur konnte mir nicht mehr zahlen.
Irgendwann war ich nach Arbeitssuche und Arbeiten für Lau recht ausgebrannt und war relativ froh, als ich einen Vorstellungstermin bei einem Unternehmen als Marketing Assistentin hatte. Ich hab gedacht, dass das vermutlich mehr Glück ist als ich je haben könnte und habe blind - ohne mich großartig zu informieren - unterschrieben.
Nun arbeite ich dort seit einigen Wochen und mit jedem Tag wird mein Gemütszustand schlechter. Ich fühle mich furchtbar, ausgelaugt und am Ende meiner Kräfte.
Das, was ich zur Zeit mache über- und unterfordert mich gleichzeitig. Es ist nichts kreatives zu tun, ich versuche mir Arbeitsabläufe selbst zu erklären weil keiner Zeit hat. Verstehe die Welt manchmal nicht mehr. Die Kollegen sind nett, die Arbeit ist eigentlich ok, ... was ist also los mit mir? Liegts daran, dass ich nicht eingearbeitet werde? Je länger ich drüber nachdenke, umso klarer wird mir, dass ich diese "Papier-Schubserei" wirklich hasse.... .
Ich stehe mprgens auf und mein Magen begrüßt mich mich mit Schmerzen, ich fahre zur Arbeit und rechne mir aus wie langsam/schnell wohl der Tag rumgehen wird, bin an der Arbeit und verwandele mich in eine Person die ich nicht bin, sehe den Feierabend und bin total erschlagen und unglücklich wenn ich zu Hause ankomme. Und der Blick in den Spiegel.. naja den lass ich ganz gern mal ausfallen.
Ich dürfte mich doch eigentlich nicht beschweren.. ich hab nen Job, nette Kollegen, ne Wohnung, Freunde... . Aber ich bin nicht glücklich. Also überlege ich... Studieren? Ja es gibt tatsächlich einen Studiengang, der klingt toll, das würde ich gerne machen. Da werde ich mich auch bewerben, allerdings wird das ganze finanziell alles andere als leicht aus div. Dummheiten die mich ins finanzielle Aus geschmissen haben... . Aber dazu muss ich erstmal nen Platz bekommen bevor ich mir da Gedanken drüber mach... .
Auf der anderen Seite wäre mir ne Umschulung oder eine neue Ausbilung am liebsten... aber wie? Ich bin nicht krank, hab nen Beruf gewählt, in welchem man nen Job bekommen kann.. .
Wahrscheinlich klingt das alles wie bla bla und nicht nach Problem. Aber für mich ist das echt n riesengroße Problem. Ich weiß nicht mehr weiter. Weiß mit mir nichts mehr anzufangen, hab das Gefühl mein Leben gerät total aus den Fugen un ich steh einfach nur daneben und mach nix..
Was also tun? Professionelle Hilfe in Form vom Psych.-Doc? Weiter bewerben? Studieren? Umschulung? Einfach mal in den saueren Apfel beissen und durchziehen? *confused* vermutlich gibt es mehr gründe für meinem Zustand, aber der Beruf ist zur Zeit das, was mich am meisten beschäftigt... so kanns nicht weiter gehen... :-(
Hoffe jemand versteht das irgendwie...
die letzten Wochen rennen mich meinen Gedanken irgendwie über den Haufen und ich krieg irgendwie die Kurve nicht mehr und weiß nicht, wie es weiter gehen soll... . Nuja von Anfang an:
Ich bin 22 Jahre alt, habe eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht und bestanden und habe nach 3 Monaten Arbeitssuche eine neue Stelle gefunden. Ich arbeite jetzt als Marketing Assistentin.. und ich hasse es!
Während meiner Ausbildung hatte ich mit div. Menschen zu tun, die meinte ich könne nix. Mein damaliger Personalchef hat es mir nicht wirklich leicht gemacht und ich musste mich immer mehr als andere beweisen. Nachdem ich mir da so ziemlich den A* aufgerissen habe und auch meine kreativen Neigungen in das Unternehmen einbringen konnte wurde es besser. Die Arbeit hat Spaß gemacht, man hat mich endlich anerkannt und mir was zugetraut. Kurz vor Ende der Ausbildung wurde mir sogar eine Stelle versprochen und es wurde an mir hin und her gezogen, letzendlich lief der Vertrag aus ohne dass mir eine Stelle angeboten wurde und das konnte nun wirklich keiner verstehen aber ich würde meinen Weg schon gehen bla bla. Na herzlichen, aber ich dachte: is vielleicht nicht schlecht was anderes zu suchen. Raff dich auf, mach was draus!
Gesagt getan, habe also nach einiger Sortierzeit angefangen mich zu bewerben und nebenbei in einer Werbeagentur angefangen. Die Arbeit war super, toll, hat Spaß gemacht .. nur konnte ich davon nicht leben und die Agentur konnte mir nicht mehr zahlen.
Irgendwann war ich nach Arbeitssuche und Arbeiten für Lau recht ausgebrannt und war relativ froh, als ich einen Vorstellungstermin bei einem Unternehmen als Marketing Assistentin hatte. Ich hab gedacht, dass das vermutlich mehr Glück ist als ich je haben könnte und habe blind - ohne mich großartig zu informieren - unterschrieben.
Nun arbeite ich dort seit einigen Wochen und mit jedem Tag wird mein Gemütszustand schlechter. Ich fühle mich furchtbar, ausgelaugt und am Ende meiner Kräfte.
Das, was ich zur Zeit mache über- und unterfordert mich gleichzeitig. Es ist nichts kreatives zu tun, ich versuche mir Arbeitsabläufe selbst zu erklären weil keiner Zeit hat. Verstehe die Welt manchmal nicht mehr. Die Kollegen sind nett, die Arbeit ist eigentlich ok, ... was ist also los mit mir? Liegts daran, dass ich nicht eingearbeitet werde? Je länger ich drüber nachdenke, umso klarer wird mir, dass ich diese "Papier-Schubserei" wirklich hasse.... .
Ich stehe mprgens auf und mein Magen begrüßt mich mich mit Schmerzen, ich fahre zur Arbeit und rechne mir aus wie langsam/schnell wohl der Tag rumgehen wird, bin an der Arbeit und verwandele mich in eine Person die ich nicht bin, sehe den Feierabend und bin total erschlagen und unglücklich wenn ich zu Hause ankomme. Und der Blick in den Spiegel.. naja den lass ich ganz gern mal ausfallen.
Ich dürfte mich doch eigentlich nicht beschweren.. ich hab nen Job, nette Kollegen, ne Wohnung, Freunde... . Aber ich bin nicht glücklich. Also überlege ich... Studieren? Ja es gibt tatsächlich einen Studiengang, der klingt toll, das würde ich gerne machen. Da werde ich mich auch bewerben, allerdings wird das ganze finanziell alles andere als leicht aus div. Dummheiten die mich ins finanzielle Aus geschmissen haben... . Aber dazu muss ich erstmal nen Platz bekommen bevor ich mir da Gedanken drüber mach... .
Auf der anderen Seite wäre mir ne Umschulung oder eine neue Ausbilung am liebsten... aber wie? Ich bin nicht krank, hab nen Beruf gewählt, in welchem man nen Job bekommen kann.. .
Wahrscheinlich klingt das alles wie bla bla und nicht nach Problem. Aber für mich ist das echt n riesengroße Problem. Ich weiß nicht mehr weiter. Weiß mit mir nichts mehr anzufangen, hab das Gefühl mein Leben gerät total aus den Fugen un ich steh einfach nur daneben und mach nix..
Was also tun? Professionelle Hilfe in Form vom Psych.-Doc? Weiter bewerben? Studieren? Umschulung? Einfach mal in den saueren Apfel beissen und durchziehen? *confused* vermutlich gibt es mehr gründe für meinem Zustand, aber der Beruf ist zur Zeit das, was mich am meisten beschäftigt... so kanns nicht weiter gehen... :-(
Hoffe jemand versteht das irgendwie...