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Depressiv durch falschen Job

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Gast

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Hallo,

auf der Suche nach Hilfe bin ich auf diese Seite gestoßen, ich sitze gerade zu Haus und kann nicht aufhören zu weinen und weiß nicht wie es weitergehen soll. Ich bin im völlig falschem Beruf und deswegen depressiv geworden. Ich hasse meinen Job so sehr zusätzlich arbeite ich mit einer Kollegin zusammen die mich fertig macht ich kann mich nicht wehren bin nur noch ein graues Mäuschen das den Mund nicht aufbekommt. Ich habe inzwischen Angst zur Arbeit zu gehen heute bin ich zu Haus geblieben aber der Tag ist wieder fast herum und Morgen ist das Problem wieder da. Es ist nicht so, dass ich die Arbeit nicht schaffen würde es ist eher so das die Arbeit (Buchhaltung) mir überhaupt nicht liegt und das bei uns ein schreckliches Arbeitklima herrscht. Meine Kollegin ist ein sehr cholerischer unterdrückender Typ inzwischen habe ich eine so starke Abneigung gegen sie entwickelt, dass es mir unmöglich ist mit ihr zusammen zu arbeiten. Den ganzen September über musste ich sie nicht sehen weil erst ich Urlaub hatte dann sie es war eine so schöne unbeschwerte Zeit aber jetzt bin ich gerade wieder völlig verzweifelt. Ich habe das Gefühl seit ich in dieser Firma arbeite ist mir sämtliches Selbstbewusstsein abhanden gekommen ich mache Fehler und bin einfach nur unglücklich. Ich war auch schon eine Zeit krank geschrieben wegen Depressionen und habe Medikamente bekommen eine Zeitlang hat das geholfen da ich aber nie wirkich eine Therapie gemacht habe oder versucht habe einen andere Ausbildung etc zu machen trete ich seit Jahren auf der Stelle und habe das Gefühl immer tiefer zu fallen. Ich weiß ich muss nur meinen Hintern hoch bekommen und etwas ändern aber ich weiß nicht wie ich anfangen soll..........
 
Hallo,

wenn du dich von der Kollegin dermaßen unterdrückt und schlecht behandelt fühlst, dann wäre es evtl. gut, das Gespräch mit einem Vorgesetzten zu suchen. Möglicherweise kann dieser sie in ihre Schranken verweisen oder zumindest dafür sorgen, dass du unabhängiger von ihr arbeiten kannst.

Da weder Beruf noch Arbeitsplatz zu deinem psychischen Wohlbefinden beitragen, sondern alles nur schlimmer machen, wäre es zudem schon gut, wenn du anfangen würdest, dich nach etwas Neuem umzusehen. Ja, das ist ein großer, beängstigender Schritt, aber im Nachhinein wirst du höchstwahrscheinlich sehr erleichtert sein, den Neubeginn gewagt zu haben. Wenn du es dir noch nicht zutraust, eine Ausbildung in einem anderen Bereich zu machen - was aber langfristig sicher am besten für dich wäre - , wäre es erst einmal schon gut, wenn du zumindest in einem anderen Betrieb arbeiten könntest.

Gespräche mit jemandem, der dir zuhört und dich versteht, halte ich ebenfalls für sinnvoll. Muss ja nicht unbedingt eine Therapie sein. Es gibt genug Beratungsstellen für Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Einfach mal vorbeischauen oder telefonisch einen Termin vereinbaren, klingt doch nach einem guten ersten Schritt? Bleib nicht alleine!
 
Hallo Gast

Da kann ich Eahrtling nur Recht gegeben.Du musst dein Selbswertgefühl wieder aufbauen,wenn du da nicht mehr Arbeiten kannst,hast vielleicht ein Hooby was dir spass macht .Mach dein Hobby zum Beruf.Lass dich nicht Mobben von Ihr Tret Ihr entgegen und sag Ihr was Sache Ist .Sie kann so nicht mit dir umgehen.


MFG Ramses
 
Hallo,

ich sehe das genau gleich wie meine Vorredner.

Der Job ist nicht gut für dich, Du musst ihn loswerden!

Deine Arbeitsstelle scheint dich sehr zu vereinahmen und nach deiner Schilderung dir nicht gut zu tun.
Du solltest nochmal zu deinem Arzt gehen und ihm dein Problem schildern. Wenn er das nicht ernst nimmst, suche dir einen anderen Arzt. Eventuell besteht die Möglichkeit, dich nochmals krank zu schreiben und dir eine Überweisung zu einen Psychotherapeuten auszustellen. Oder, wenn Du keine Therapie möchtest, kannst Du dich auch eine der verschiedenen Beratungsstellen wenden, die es bestimmt auch in deiner Nähe gibt.

Du kannst dich auch an die Agentur für Arbeit wenden und dich arbeitssuchend melden. Ich weiss, das AA hat keinen besonders guten Ruf, aber Du wirst dann von denen betreut und bekommst andere Stellenangebote zugeschickt (Eventuell bzw. unter bestimmten Vorrausetzungen könntest Du da auch eine Umschulung/Weiterbildung bezahlt bekommen). Du kannst dich aber auch selbst auf die Suche nach anderen Stellen machen.

Ganz wichtig: Werde aktiv und tue was! Das hilft dir, aus deinem Loch herauszukommen.
Es ist übrigens nie zu spät, nochmal eine Weiterbildung, eine weitere Ausbildung oder vielleicht sogar Abitur und dann Studium zu machen!! Ich spreche aus Erfahrung, ich habe mit 26 Jahren mein Abi nachgeholt und seit ich 30 Jahre alt bin, studiere ich. Ist nicht ganz einfach, aber ich weiss, es wird sich lohnen.
 

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