Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Depressionen

Leider kann ich keine Freude empfinden. Bin immer traurig und muss viel weinen.

Du warst einmal lustig, in dir gibt es dieses "Hirnareal", es ist der Weg dorthin irgendwie verschüttet, nicht erreichbar, blockiert- weinen kannst du gut und traurig sein, das übst du ja täglich, dieser "Hirnpfad" ist ausgetreten, oder dieser Muskel gut durchblutet und trainiert- jetzt müsstest du praktisch zum Froh sein wieder finden, den Weg dorthin suchen gehen.

Es gibt Anleitungen dafür.

Zb soll schon viel passieren, wenn man das Weinen und Kopf nach unten eintauscht gegen anderes- Kopf nach oben, einen Dank aussprechen, zu etwas oder jemanden zärtlich sein, eine Pflanze streicheln und sie verwöhnen, sich selber verwöhnen- das sind Tätigkeiten, die in einem anderen Gehirnareal "Licht" anmachen. Dort wo bei dir finster ist. Kummer dankt nicht, Kummer verwöhnt nicht, Kummer tickt anders. Um vom Kummer raus zu gehen, brauchts das Betreten einer anderen "Zone". In diese Zone gehst du automatisch, wenn du entsprechende Tätigkeiten verrichtest- eben (an)lächeln, streicheln, liebhaben, wen beschenken, etwas Verschönern, danken, in gute Erinnerungen gehen, etwas zu sich nehmen, das genussvoll ist, all das halt, das man als "positiv" bezeichnet. Das hebt praktisch das Negative auf. Das eine ist dunkel, das andere hell- Dunkles schluckt Licht, Helles schluckt Dunkles.

Ich mache mir das zunutze- ich geh bewusst so vor, dass ich nicht zulasse, dass mich das "Dunkle" verschluckt.

Eine meiner Bekannten hat mit mir gestern lange telefoniert. Das war fast so, als ob zwei miteinander kämpfen. Sie ist sehr negativ, schimpft über alles und jeden, klagt viel, macht alles schlecht- zb, die Sonne sticht, krieg Kopfweh von der... das Putzen ist so mühsam, morgen muss ich schon wieder mit jener essen gehen...
Sie lebt praktisch in einer anderen Welt wie ich. Der Standort bestimmt den Standpunkt. Aus der Sicht eines Kummerlings sieht alles anders aus. Ich studiere diese Unterschiede, merke mir alles, lerne daraus, erkenne viel Zusammenhänge. Es versteht sich von selbst, dass es einem schlecht geht, wenn man immer schlecht denkt.

Wie immer, wie stets verlinke ich die Geschichte von den zwei Wesen in uns, den berühmten zwei Seiten, die wir einnehmen können, da gibt es eine Parabel, die das gut beschreibt.
 

Hallo Hollunderzweig,

schau mal hier: Depressionen. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Darf ich fragen, ob du zur Reha wolltest oder ob beispielsweise die Krankenkasse Druck gemacht hat?

Ich war selbst vor einigen Jahren in einer psychosomatischen Rehaklinik. Es hatte mir zwar einiges gebracht, manches sehe ich aber auch kritisch, etwa, dass psychotherapeutisch (Einzelgespräche) halt nicht viel passiert. Bei mir war das nicht so schlimm, da ich sowohl davor und danach in ambulanter Psychotherapie war.

Ein guter Bekannter wurde vor kurzem kränker aus der Rehaklinik entlassen, als er reingegangen war (kein Vorwurf an die Klinik).

Manche bräuchten vielleicht auch einfach etwas mehr Zeit, als die üblichen 5-6 Wochen, denke ich.

Hast du ansonsten irgendwelche größeren Sorgen? Job beispielsweise....?
 
Du warst einmal lustig, in dir gibt es dieses "Hirnareal", es ist der Weg dorthin irgendwie verschüttet, nicht erreichbar, blockiert- weinen kannst du gut und traurig sein, das übst du ja täglich, dieser "Hirnpfad" ist ausgetreten, oder dieser Muskel gut durchblutet und trainiert- jetzt müsstest du praktisch zum Froh sein wieder finden, den Weg dorthin suchen gehen.

Es gibt Anleitungen dafür.

Zb soll schon viel passieren, wenn man das Weinen und Kopf nach unten eintauscht gegen anderes- Kopf nach oben, einen Dank aussprechen, zu etwas oder jemanden zärtlich sein, eine Pflanze streicheln und sie verwöhnen, sich selber verwöhnen- das sind Tätigkeiten, die in einem anderen Gehirnareal "Licht" anmachen. Dort wo bei dir finster ist. Kummer dankt nicht, Kummer verwöhnt nicht, Kummer tickt anders. Um vom Kummer raus zu gehen, brauchts das Betreten einer anderen "Zone". In diese Zone gehst du automatisch, wenn du entsprechende Tätigkeiten verrichtest- eben (an)lächeln, streicheln, liebhaben, wen beschenken, etwas Verschönern, danken, in gute Erinnerungen gehen, etwas zu sich nehmen, das genussvoll ist, all das halt, das man als "positiv" bezeichnet. Das hebt praktisch das Negative auf. Das eine ist dunkel, das andere hell- Dunkles schluckt Licht, Helles schluckt Dunkles.

Ich mache mir das zunutze- ich geh bewusst so vor, dass ich nicht zulasse, dass mich das "Dunkle" verschluckt.

Eine meiner Bekannten hat mit mir gestern lange telefoniert. Das war fast so, als ob zwei miteinander kämpfen. Sie ist sehr negativ, schimpft über alles und jeden, klagt viel, macht alles schlecht- zb, die Sonne sticht, krieg Kopfweh von der... das Putzen ist so mühsam, morgen muss ich schon wieder mit jener essen gehen...
Sie lebt praktisch in einer anderen Welt wie ich. Der Standort bestimmt den Standpunkt. Aus der Sicht eines Kummerlings sieht alles anders aus. Ich studiere diese Unterschiede, merke mir alles, lerne daraus, erkenne viel Zusammenhänge. Es versteht sich von selbst, dass es einem schlecht geht, wenn man immer schlecht denkt.

Wie immer, wie stets verlinke ich die Geschichte von den zwei Wesen in uns, den berühmten zwei Seiten, die wir einnehmen können, da gibt es eine Parabel, die das gut beschreibt.
Vielen Dank, dass hast Du sehr gut beschrieben.
 
Darf ich fragen, ob du zur Reha wolltest oder ob beispielsweise die Krankenkasse Druck gemacht hat?

Ich war selbst vor einigen Jahren in einer psychosomatischen Rehaklinik. Es hatte mir zwar einiges gebracht, manches sehe ich aber auch kritisch, etwa, dass psychotherapeutisch (Einzelgespräche) halt nicht viel passiert. Bei mir war das nicht so schlimm, da ich sowohl davor und danach in ambulanter Psychotherapie war.

Ein guter Bekannter wurde vor kurzem kränker aus der Rehaklinik entlassen, als er reingegangen war (kein Vorwurf an die Klinik).

Manche bräuchten vielleicht auch einfach etwas mehr Zeit, als die üblichen 5-6 Wochen, denke ich.

Hast du ansonsten irgendwelche größeren Sorgen? Job beispielsweise....?
 
Hallo Ihr Lieben,
ich bin mal wieder hier. Seit meinem letzten Beitrag hat sich für mich nichts geändert. Im Gegenteil mir geht es elend. Ich habe ganz schlechte Phasen bei denen ich fühle und denke ich kann einfach nicht mehr. Habe null Antrieb, für nichts interesse. Möchte eigentlich den ganzen Tag die Augen zu lassen und schlafen. Draußen scheint die Sonne, ich sehe sie nicht mehr. Bin hilflose und weiß nicht an wen ich mich wenden kann und wer mir helfen kann. So kann es einfach nicht weitergehen.
 
Hallo korni54,
was brauchst du denn von uns hier – Trost, Aufmunterung, konkrete Tipps, neue Ideen?

Es ist schwer, nur aus einer Situationsbeschreibung herauszulesen, was für eine Art von Hilfe oder Unterstützung jemand braucht (da werden die Helfer dann selbst leicht hilflos), daher die Nachfrage.
 
Hallo Ihr Lieben,
ich bin mal wieder hier. Seit meinem letzten Beitrag hat sich für mich nichts geändert. Im Gegenteil mir geht es elend. Ich habe ganz schlechte Phasen bei denen ich fühle und denke ich kann einfach nicht mehr. Habe null Antrieb, für nichts interesse. Möchte eigentlich den ganzen Tag die Augen zu lassen und schlafen. Draußen scheint die Sonne, ich sehe sie nicht mehr. Bin hilflose und weiß nicht an wen ich mich wenden kann und wer mir helfen kann. So kann es einfach nicht weitergehen.
Hallo @korni54 , oh ja, das hört sich nach Hilfebedarf für mich an.
Wohin Du Dich wenden kannst:
- einen Psychiater, der kann dich beraten und behandeln zu Medikamenten, Dir aber auch sagen, welche Therapie gerade passen könnte.
- wenn's mal akkut ist oder Du Dir einfach nur was von der Seele reden/ schreiben willst, an die Telefonseelsorge.
Die Telefonseelsorge hat außerdem Adressen und Telefonnummern aus Deiner Gegend, die sie Dir geben können, soweit ich informiert bin.
Du kannst also dort anrufen und fragen, wohin Du Dich wenden kannst.
- Möchtest Du nach einem Therapieplatz suchen?
Kannst Du bei Deiner Krankenkasse nach einer Liste fragen, oder
- Dir eine Überweisung holen für Psychotherapie von Deinem Hausarzt mit Vermittlungscode und damit dann über die 116 117 einen Termin vereinbaren.
Es gibt noch weitere Tipps zur Therapieplatzsuche, aber ich bin da leider aktuell nicht auf dem Laufenden. Vielleicht weiß jemand anders hier mehr.
- Du kannst Dich auch an das örtliche oder ein anderes Krankenhaus wenden, wenn sie den Bereich Psychiatrie, Psychotherapie haben. Es gibt in krankenhäusern auch Institutsambulanzen, in denen man auch einen Therapeuten finden kann.
Du kannst Deinen Hausarzt oder Deine Krankenkasse nach der nächsten Institutsambulanz fragen.
- Es gibt Beratungsangebote von AWO, Caritas und Diakonie, die ich aber nicht unbedingt so hilfreich finde wie eine Therapie.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
J Studium, Depressionen, Einsamkeit Ich 5

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben