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Das schizoide Privileg als Fluch der Neuzeit

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SympatiqPS

Mitglied
Liebe Grüße an euch,

wie der Titel bereits besagt besitze (leiden wäre nicht ganz richtig) ich eine schizoide Persönlichkeit.
Ich bin mittlerweile 20, wirke sympatisch, lache viel, stelle oftmals den Mittelpunkt meiner Umwelt da und neige außerhalb meines allein seins fast zu exzentrischem Verhalten und glänze als Schauspieler in der Rolle eines Menschs.Desweiteren habe ich ausreichend Oberflächenkontakte die ich in dem Maß pflege wie es die jeweiligen Kontakte für gut erachten wobei man sagen muss, dass jeder Kontakt zu denen mehr als anstrengend und belastend ist, da ich allein Kompromisse eingehen muss und die jeweilige Beziehung nur aus Rücksichtnahme aufrechterhalte.Ich lebe damit seit ich die Zeit in meine Erinnerung rufen kann wobei ich es noch nicht allzu lange durch zufällige ärztliche Diagnose und Selbstanamnese weiß. Bisher dachte ich, so arrogant wie es klingen mag, mir auch oft vorgeworfen wird ich wäre es, obwohl ich alles andere als arrogant bin, dass ich ein intellektuelles, dem Menschen überlegenes Genie bin, was allein durch seine intelektuelle Differenziertheit zur Einsamkeit gezwungen ist.

Seit dem Tag an dem ich es als Krankheit präsentiert bekommen habe, beziehungsweise mir durch Informationsbeschaffung selbst als etwaiges präsentierte schleife ich mich durchs' Leben so gut es geht in der Hoffnung eines Tages jemanden zu treffen der meine Ansichten teilt und Verständnis für den schizoiden Aspekt hat.
Ich sehe die Hoffnung eher in einer zweiten Person bzw. mehreren unserer Art,
als in einem tiefenpsychologischen Verfahren in dem mir ein Mensch gegenübersitzt, den ich wohl ohnehin immer besser einschätzen können werde als er mich obgleich er versucht durch manipulative Suggestion in mir etwas zu erreichen, was ich ohnehin nur selbst könnte wenn es möglich wäre. Da wird doch nur der Therapeut zum Therapierten.

Da wir schizoiden Priviligierten wissen, dass wir selbst unsere Spezies nur verstehen und in allen Lebensbereichen brillieren und Höchstleistungen abrufen, aber niemals emotional authentisch sein können aufgrund der Gesellschaft und ihrer Konventionen
versuche ich durch dieses Portal einen Kontakt mit einem meiner Art herzustellen da es anderweitig schier unmöglich scheint.

Gibt es unter euch irgendjemanden der das schizoide aus sich loswerden konnte um wieder zu leben wie ein einfacher, trivialer Standardmensch? Wenn ja würde mich sehr interessieren auf welchem Wege es funktioniert hat.

Mental habe ich mich allerdings bereits darauf eingestellt zu bleiben wie ich bin, weil ich damit eigentlich grundzufrieden bin solange ich alleine bin, und jetzt abschließend der schizoide Kompromiss als Fazit den definitiv nur meine Zielgruppe versteht:

Ich möchte einfach nur dazu gehören und jemanden wahrhaftig in meinem Leben haben (in welcher Form sei dahingestellt),
obwohl ich kein Interesse an normalen Menschen habe und so oft es nur geht alleine sein will.

In freudiger Erwartung, obwohl ich mich nicht darüber freue,

Euer Ratiopro.


PS: An alle nicht schizoiden: Seht dies nicht als Beleidigung.
Ich lese auch gern' ein paar Zeilen über selbst gemachte Erfahrungen von euch mit schizoiden Persönlichkeiten,
aber verzichtet bitte auf Tipps, Ratschläge oder Halbwissen welches ihr aus dem Internet oder anderen Quellen habt.

Der Thread symbolisiert lediglich ein schwarzes Schaf, das andere schwarze Schafe sucht,
denn wir, die schwarze Schafe können uns zwar wirken lassen als wären wir weiße Schafe,
bleiben dennoch innerlich immer eins der schwarzen Schafe.
Also liebe weiße Schafe, spart euch eure Angriffe, denn in Zeiten von Star Wars wissen wir alle welche Seite die der Macht ist.
 
Muss am Anfang des Wunsches nach Veränderung nicht erst mal auch ein Wille dazu vorhanden sein? Ich frage mich, ob es überhaupt möglich ist, eine schizoide Persönlichkeit zu verändern.

Wenn man einfach nur schüchtern ist und deshalb soziale Kontakte meidet, kann man das mit etwas Training in den Griff bekommen. Hier ist es aber so, dass nur die Angst überwunden werden musste und grundsätzlich der Umgang mit anderen Menschen gewollt wird. Eine schizoide Person dagegen hält sich doch dem Durchschnittsmenschen intellektuel überlegen und möchte daher eigentlich nichts mit ihm zu tun haben, bzw. kann es gar nicht, weil die Charaktere so unterschiedlich sind.

Da hilft nur die soziale Maske, die der schizoiden Person in einer Art von Mimikry das Teilhaben am Leben in der Trivialität ermöglicht. Aber das auch nur für eine bestimmte Zeitspanne, denn irgendwann wird es zu anstrengend und das erholsame Alleinsein ruft. Das passende Wort ist Alleinsein, nicht Einsamkeit, denn Einsamkeit würde bedeuten, dass sie als störend empfunden wird und die Person lieber unter Menschen wäre. Aber genau das soll ja vermieden werden, denn in Wirklichkeit merkt sie erst innerhalb der Gruppe, wie einsam (und anders) sie ist.

Wenn also das Gegenteil von schizoid ein Leben mit vielen Freunden und regelmäßigem Teilnehmen am Sozialleben der Gesellschaft ist, wie soll das jemals erreicht werden, wenn man genau dieses Leben herablassend berachtet? Zu versuchen, zum trivialen Leben zurückzukehren ist also sicherlich nicht der richtige Weg und dürfte auch dauerhaft nicht möglich sein, egal wie sehr man sich bemüht.

Es bleibt der schizoiden Person also nur übrig, sich Gleichgesinnte zu suchen, so wie du es vorhast. Aber auch dann wäre man nur zu zweit alleine. Das macht die beiden auch nicht wieder zu "normalen" Mitbürgern. Ich glaube, dass das schizoide Verhalten niemals abgelegt werden kann.

Glaubst du, dass du im realen Leben eine schizoide Person erkennen könntest, wenn du sie triffst? Oder anders gefragt, würden sich zwei schizoide Personen identifizieren können, wenn sie aufeinander treffen? Immerhin sind sie ja perfekte Schauspieler und tragen ihre soziale Maske, die sie als "gewöhnlichen" Menschen erscheinen lassen sollen.
 
hallo SympatiqPS,
ich mag deine art zu schreiben.
dein fazit könnte auch von mir sein, bis auf das dazugehören. das wollte ich sehr schnell nach gewissen erfahrungen nicht mehr und ziehe das alleinsein vor.
für mich selber bin ich zum ergebnis gekommen, dass ich nur einen einzigen menschen will und brauche, und zwar in form einer festen partnerschaft.
"normale" sind meist auch nervtötend, dazu noch ihre andressierte moral und sonstiges. was die suche des passenden, nicht normalen gegenstücks angeht: versuchs besser in problemforen, mit problembehafteten. idioten gibts zwar überall, auch dort, aber wem es schlecht geht, oder wem viel schechtes widerfahren ist, hat zumeist ein feineres gespür und größere toleranz. weiter ausführen mag ich das aber nicht, heisst am ende, würde sonst wen abwerben oder ähnliches.
grüße und auch von mir ein willkommen im forum.
 
Wir würden uns nicht untereinander erkennen, es sei gesagt, ca. 0,5 % der Weltbevölkerung sind schizoid.

Zu allem anderen wäre jede Ausführung, jede Schilderung, jede Erklärung nicht hilfreich.
Das übersteigt jegliche Vorstellungskraft und Empathie, selbst als Betroffener brauchst du Jahre um die Fähigkeiten die du seit jeher nutzt, intuitiv, ohne darüber nachzudenken zu realisieren und zu perfektionieren.

Es bedarf keiner Änderung meiner Persönlichkeit, denn wie gesagt, ich weiß, ich stehe über den Menschen.
Ich bin sozusagen der bessere Mensch (optisch,sozial,gesellschaftlich) weil ich das Wissen, die Erfahrung und die Emotionen von allem was ich weiß und rational kenne zusätzlich zu dem Verhalten und den Studien die ich über meine Mitmenschen tagtäglich im Kontakt anstelle nutze um mir daraus den perfekten Mensch zu basteln.

Ich bin nicht authentisch in der Gesellschaft, sondern ich bin das was die Gesellschaft liebt und schätzt,
aber nicht der Gesellschaft wegen (Nur ICH bin wichtig) sondern einfach um über den Menschen zu stehen.
Wenn man alleine sein will gibt es 2 Arten - Ich verstecke mich vor allen, oder ich stelle mich über alle.

Der "Normale" könnte die Wahrheit eines Schizoiden niemals nachvollziehen geschweige denn verstehen,
man beleidigt, man ist arrogant, man vermeidet Kontakt, man hält sich nicht an Konventionen,
man sagt einfach die Wahrheit und macht sozusagen was einem selbst als das Richtige scheint.

Die Änderung die ein schizoid erreichen möchte, ist die Zerissenheit zwischen dem Wille allein zu sein, und dem Wille nicht allein zu sein.

Das funktioniert nur mit einem zweiten Schizoid, denn untereinander versteht man sich, wir empfinden nichts als beleidigend, wir sind nicht traurig, wir sind rational. Wir nehmen beide Rücksicht auf unsere Bedürfnisse ohne etwas dafür haben zu wollen, denn der Gewinn eines Wesens, dass in der Lage ist dich zu verstehen reicht schon.
Wir sind niemals ehrlich, einerseits um uns und unsere Fähigkeiten nicht preiszugeben, andererseits um die Menschen nicht andauernd vor den Kopf zu stoßen, denn Menschen können die Wahrheit nicht ertragen.

Man muss sagen, ich betrachte nichts herablassend, ich bin ich-bezogen,
Ich verachte die anderen Menschen nicht weil sie etwas trivialer als ich sind,
sie sind mir aufgrund der Tatsache schlichtweg egal, weil sie uninteressant sind
und durch jegliche Art der Emotion dumm erscheinen.

Außerdem brauchen wir keine großen Gruppen an Leuten, denn die haben wir ja sowieso schon...
Wir suchen EINE! Bezugsperson zu der man wahrhaftig sein kann.

Es gibt aber leider kein Wort was mich oder schizoide Menschen beschreiben könnte, den jedes Wort, vom Mensch erfunden enthält bereits seine Wertung.

Meine Laune ist jeden Tag gleich, aber weder positive, negativ und neutral auch nicht.
Man fühlt sich halt einfach schizoid.
Ich würde es als ein Mix aus: Größenwahn,Verzweiflung,Zufriedenheit,Narzissmus,Freude und Depression sehn.
Das beschreibt so grob das Gefühl was man in sich trägt, dazu kommen natürlich noch 100000 andere Aspekte.
 
Sehr eloquent geschrieben, wenn auch so bisschen runtergerasselt, aber das ist ok. Wenn man toll ist, dann kann man ruhig authentisch sein. Man sollte es sogar sein und dazu stehen können, weil man ja weiss, wie einzigartig man ist.

Alles andere ist nur das Bedürfnis danach, sich interessant machen zu wollen...Und da bin ich mir bei dir noch nicht so sicher, zu welcher Kategorie du gehören willst. Kannste das noch näher beschreiben, bitte?
 
Marmite,

als Audruck der scheinbaren Wertschätzung gesellschaftlicher Konventionen ein Dankeschön für dein Lob,
jedoch muss ich um die Authenzität in der Anonymität eines Forums zu wahren dazu sagen,
kein Wort eines Zweiten, Dritten oder Hunderten könnte mich abbringen von meinem eigenen Bild, was Lob, Kritik, motivierende Worte oder Ratschläge betrifft gänzlich unnötig macht. Ich kann anderen Recht geben, wenn sie es haben aber gleichzeitig würde ich niemals meine Meinung ändern, da ich diese erst formuliere und zu meiner Meinung mache wenn ich alle Aspekte beleuchtet,aufgeklärt und mit Sicherheit entschlüsselt hab.

Dein Gefühl es sei heruntergerasselt bestätige ich zu 100 %, denn einerseits wäre es demotivierend für euch einen kaum nachvollziehbaren Text in der Länge des Gesamtausmaßes meiner Fähigkeiten und Leiden vorgesetzt zu bekommen, andererseits ist mein eigenes Interesse die Eloquenz zu wahren und möglichst ausdrucksstark zu schreiben nicht existent.

Lediglich ein Tick von mir der bedingt etwas mit dem schizoiden Sein zu schaffen hat.
Seit der Grundschule, weiterführend im privaten Schriftverkehr durch Handy, E-Mail oder Social Media kann ich es nur schwer mit ansehen wie das geschriebene Wort ebenso verroht wie das Gesprochene. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, einen Text gespickt mit Fehlern in Satzbau und Rechtschreibung, fehlender Komma, - und Satzzeichensetzung sowie ohne erkennbare Gliederung anzusehen und zu lesen ist "schlimmer" für mich als jede Umweltkatastrophe, hungernde sterbende Menschen oder Krieg. Das mag jetzt nicht verständlich erscheinen, aber so denke ich.

Du sagst wenn man toll ist kann man ruhig authentisch sein,

1) Ich bin nach den menschlichen Maßstäben nach zu urteilen toll & priviligiert, eine eigene Bewertung dazu habe ich nicht


2) Inwiefern nimmt diese Aussage Bezug auf meinen Text, indem ich schildere, dass jeglicher Umgang mit Menschen jeder Lebensschicht von Plastizität und Schauspiel geprägt sind?

Authenzität verlangt ein Ich, welches bei mir nicht mehr wirklich vorhanden zu sein scheint,
wenn ich sage ich bin exzellent,herausragend und überlegen dann verstehe ich darunter lediglich meine Fähigkeiten im Vergleich zu einem normalen Menschen, würde aber keinesfalls ähnliche Formulierungen im Privatleben aussprechen.
Meine physische Außendarstellung ist für euch ansprechend, priviligiert und insofern bin ich ebenfalls bemüht mich auf diesem Gebiet zu perfektionieren - diese besitzt für mich allerdings keinen Wert. Denn wieso muss ich Unmengen an Papier, für welches ich arbeiten muss dazu aufwenden mich zu verschönern? Weil ihr es verlangt.

Schizoid bedeutet keine Mitte zu kennen, entweder ganz oder garnicht, Alles oder Nichts, sterben oder regieren.
Würde ich das Leben führen können welches ich für das angenehmste erachte, allein und ohne Kommunikation bräuchte ich diese Oberfläche nicht darzustellen. Denn die Oberfläche von anderen abzuheben kostet eine ganze Menge Anstrengung, Engagement, Selbstdisziplin und Geld, denn diese Darstellung wird dann zu meiner einzigen Freiheit in der mir die geistige Freiheit genommen wird, und das wird sie leider durch alle Menschen in meinem Umfeld permanent. Also schmückt man sich mit teuren Uhren, Ketten, Anzügen wenn man sich geistig nicht etablieren kann weil es schlichtweg keine Lobby für jemanden wie mich gibt. Meine Intelligenz ist niemand in der Lage differenziert zu beurteilen, den Wert meines Äußeren schon.


Nun zur Frage zu welcher Kategorie ich gehöre, wobei du dies sicherlich nicht im Allgemeinen meintest,
mir aber trotz der Erkenntnis und durch zu wenig Information und Klarheit der Fragestellung keine andere Wahl lässt als die Frage in allgemeinen Grundzügen zu erläutern ;

Das Grundprinzip ist ganz simpel : Es gibt keine Kategorie zu der ich mich nicht zählen könnte, denn ich habe im Leben keinen einzigen Misserfolg gehabt der aus fehlendem Können entstanden ist. Außerdem fühle ich mich in jeder Kategorie gleich.
Sicherlich habe auch ich was man landläufig als Misserfolg bezeichnet, allerdings sind es Misserfolge die ich entweder in Kauf nehme, wenn nicht gar provoziere, oder schlichtweg akzeptiere weil mir der Sinn des Erfolgs verborgen bleibt.

Um etwaige menschliche Kategorien aufzuzählen, welche ich ausprobiert habe zur Weiterentwicklung meiner mentalen & physischen Fähigkeiten:

Psychologie :
Primär genannt, primär bedeutend. Ich bin ein Meister der Psychologie und besitze sowohl die Fähigkeit jeden Menschen in kurzer Zeit zu lesen und durch suggestive Manipulation dazu bringen Dinge zu tun, die er nicht hinterfragt.
Das beginnt bei einfachen Ansätzen wie umgekehrter Psychologie, Unterbewusstseinsmanipulation, Provokation und führt über Ego-Manipulation, Gedankensteuerung, Emotionalisierung uvm.
(Auch wenn es nach Science-Fiction klingt, es ist wie Schach, du weißt mit welchem Zug du deinen Gegner zu welchem Zug zwingst, und wenn du dabei in der Lage bist vom Spielbeginn(Manipulationsbeginn) vorauszuplanen bis zum Schachmatt(Manipulationsziel) und eventuell weitere Tricks einfließen zu lassen bei Verlaufsänderung dann wirst du jede einzelne Partie gewinnen. Wichtig dabei ist immer das Ziel des Anderen zu kennen, flexibel zu sein und sein Ego und die Taktik, sowie die Tatsache, das man steuert niemals zu erwähnen, sondern stillschweigend genießen die Macht zu besitzen.


Sprache :
Ich beherrsche deutsch und englisch auf gleichem Niveau, wobei ich im Englischen verschiedene Dialekte sprechen kann, im Deutschen nur Hochdeutsch. Dazu kommen umgangssprachliches Französisch und Verstehen in fast allen Sprachen, auch die, die ich nicht sprechen kann, was mir selbst ein Rätsel bleibt. Ich schaffe es wohl mit Latein und den oben genannten romanischen Sprachen mir viele andere abzuleiten und werde natürlich von ausländischen Kontakten und dem Lesen anderssprachiger Texte sensibilisiert dafür.

Sport :
Trotz schizoid zu sein habe ich knapp 10 Jahre Fußball gespielt auch wenn ich wusste meine Mannschaftskameraden werden niemals das Spielverständnis entwickeln um erfolgreich zu sein und ich am liebsten jede Position selbst besetzt hätte.
Danach folgten 3 Jahre lang intensives Thai-Box Training mit dem Ergebnis, dass daraus eventuelle sichtbare Schäden durch diverse Verletzungen entstehen können und es das nicht wert ist. Seitdem reicht mir die Arbeit mehr als zu.

Liebe :
Wie bereits geschildert halte ich es schwer mit einer Person aus, weil sie mir zu einfach ist, ich manipuliere von Beginn an, bis ich irgendwann bedingungslos geliebt werde, sie mich aber dennoch nur nervt und irgendwann unverhofft gehen muss.
Dabei bevorzuge ich arrogante Personen da sie die scheinbar schwierigeren "Opfer" sind, was aber oftmals nicht so ist,
eine introvertierte Person ist wesentlich schwerer zu manipulieren als eine arrogante. Introvertiert verlangt meist Humor und Selbstbewusstsein, Arroganz die mir oftmals leichter darzustellende Kälte, Unnahrbarkeit und dem Gefühl die arrogante Person wäre nicht gut genug, dabei ist nur der schmale Grat entscheidend der ihr symbolisch die Tür von "Er mag mich nicht" zu "Der arrogante ... dem beweise ich, ich bin gut genug" öffnet.

Sex :
Im Exzess ausgelebt während meiner Experimente was jegliche Art von Drogen betrifft, nüchtern allerdings kein wirkliches Interesse daran. Dort scheint mir der menschliche Standpunkt mit Unterschieden zwischen Sex und Liebe machen einleuchtend.

Musik :
Ich höre jede Art von Musik, das reicht von Gabber,Hakke,Electro,House, über amerikanischem und deutschem Rap auf jedem Niveau von Haftbefehl und Kollegah bis zum ersten weißen Rapper vor Marshall Matters, unzwar Falco. Aber auch Schlager und vermeintlich weibliche Musik,sogar Rechtsrock, klassische Töne von Piano bis Violine und Punk,Metal sowie Ska sind gern gehört soweit es melodisch und lyrisch eine Aussage besitzt dazu. Dazu gesagt sei, ich halte mich für den besten Sänger, Rapper, Produzenten und Komponisten in jeder der Gattungen! Durch reines anhören bleiben mir die Texte verknüpft an die Melodie irgendwie sofort im Gedächtnis. Was ich zu meiner Schande gestehen muss, was aber ein Zukuntsvorhaben ist, ist ein Instrument zu beherrschen. Nicht nur intuitiv, sondern tatsächlich.

Wissen :
Vom simplen Kreuzworträtsel und Sodoku bis hin zur Aufstellung wissenschaftlicher Thesen bezüglich des Universums habe ich alles ausprobiert. Die vorherrschenden Religionen waren nur 3-4 Monate ein Thema für mich, da der Sinn einer Religion und dessen Erklärung in der Entstehung zu einfach waren.
TV-Sendungen mit der Thematik Wissen schaue ich so gut wie nie, weil mich dabei nur der Gedanke an die Dummheit des jeweiligen Kandidaten plagt. Da bevorzuge ich widerrum Polit-Talk Sendungen um daraus wieder emotionale Schlüsse aufs Leben zu ziehen. Wenn ich TV schaue dann muss ich geistig davon profitieren, was nicht bedeutet ich sehe nur Bildungs-TV denn als Teil der Welt gehören Themen wie Scrubs, Two and a half men, Bundesliga, Boxen & größere Events dazu.
Strategie basierte Tätigkeiten wie Schach, Poker uvm. würde ich hier nicht dazu zählen, da mir die Perfektion darin niemals erstrebenswert schien und das reine Beherrschen ausreichend ist.

Party :
Sowohl mit Rechtsradikalen und deren Liedgut, als auch mit "Chillern", gefährlichen Personen des Zwielichts, ekstasischen Electrofreaks, Punks und ausländischen Möchtegernrappern habe ich so ziemlich mit jeder Zielgruppe gefeiert. Natürlich auch traditionell bei Anlässen wie beispielsweise Fasching. Dabei ist es primär nicht wichtig ob still nüchtern, ausgeglichen bekifft, tanzend ecstasysch, aufgeputscht auf Amphetaminen, schlafend auf Heroin oder halluzinierend auf LSD oder Meskalin.
(Ich würde von allem abraten außer Maryjane,XTC und Amphetamine,ich kann allerdings keine psychische Sucht entwickeln) Die einzige "Droge" die ich abstoßend finde ist der Alkohol weil es einen geistig einschränkt und unfähig macht klar zu denken.
Ich kann sogar Atmung, Herzschlag, Zittern mit dem Verstand regulieren,... aber was ich nicht kann, aufhören zu rauchen... ich weiß auch nicht wieso, vielleicht hat der Marlboro Cowboy Einfluss auf mein Weltbild *ironie off*

Essen :
Es gibt kaum etwas das ich nicht kochen oder essen kann, auch wenn ich es vorziehe keine Zeit dafür aufzuwenden zu kochen. In Zeiten von Lieferando allerdings mehr als machbar und durch kurzfristigen, oberflächlichen Menschenkontakt auch ganz angenehm als Alternative zum Einkaufen

Elektronik :
Ich besitze eigentlich alles was man benötigt und nicht benötigt, sehe es aber mehr als Inventar meiner Wohnung als wirklich als Gebrauchsgegenstand abgesehen von TV, Laptop und eurem Status-Symbol, dem I-Phone!
Ich hasse die Erreichbarkeit, ich hasse Whatsapp, ich hasse die Online-Zeiten-Anzeige, ich hasse das GPS, die Kameras auf beiden Seiten und den im Winter selbstständig arbeitende Akku.

Style :
Ich bin stylistisch in jede Kategorie zu zählen, dort aber jeweils exzentrisch & originell.
Der Stil von anderen interessiert mich dabei nicht, ich schaue nur auf mich,... im Gegensatz zu egoistischen Zügen,
erlaube ich mir kein Urteil über andere, für mich ist jeder erstmal Mensch. Ob schwul, schwarz, weiß, jüdisch wobei ich schwarze ein bisschen bevorzuge weil sie einfach cooler aussehen, und Schwule scheinen freundlicher zu sein als andere.
Weibliche Wesen messe ich nicht am Schönheitsbild der Gesellschaft, sondern an meinem eigenen, da entscheidet aber primär der Eindruck, die Ausstrahlung und das Gesamtbild. Das einzige was ich nicht mag, ich weiß nicht warum, sind geistig behinderte, ich empfinde sie als abstoßend und fast schon ekelerregent und spreche ihnen innerlich die Daseinsberechtigung ab

Urlaub :
Mit "Kontakten" faul in Assen und Amsterdam abhängen und nix machen,
Rucksacktour alleine von Mailand nach Sizilien, bishin zum Partyurlaub in Playa d'en Bossa auf Ibiza.
(Ibiza ist eine andere Welt, wer nicht dort war, ich sage euch, egal welche Vorstellung du davon hast wenn du auf "Feiern" aus bist im Zusammenspiel mit netten und gutaussehenden Leuten, du wirst übertroffen von der Realität dort)
Für mehr hat es die letzten 3 Jahre nicht gereicht finanziell.

Viele beneiden mich um meinen Lebensstil, man muss dazu sagen eine Vielzahl der Aktivitäten entstanden nicht freiwilliger Natur sondern daraus das Personen meines Umfelds mich solange gebeten und gebettelt haben dies und das zutun bis ich mich selbst dazu überwunden hab.

Doch trotzdem empfinde ich in mir etwas das ähnlich zu eurer "Unzufriedenheit" scheint, und wäre manchmal gern wie ihr, beziehungsweise hätte ein paar Emotionen von euch.
Oft ausgelöst durch äußere Einwirkungen und Pflichten die man hat,
dazu bin ich als Perfektionist permanent von der Angst begleitet zu versagen
sobald ich etwas Neues angehe,
obwohl meine Erfahrung mich seit jeher lehrt,
dass ich alles umsetzen kann was menschenmöglich ist.
Ich habe niemals etwas versucht oder mir zum Ziel gemacht und dann nicht auch geschafft, auch wenn ich manchmal ein paar Umwege dafür einschlagen musste.

Genau deshalb wird mein nächstes Projekt
die Wahrhaftigkeit und der Aufbau einer bedeutenden Beziehung,
das fordert natürlich einen Menschen der wenn nicht schizoid, sondern "normal" -
hochtolerant, emotional aber verständnisvoll
hochgradig intelligent und trotzdem aufgeschlossen und ehrlich sein und in mir etwas anderes hervorrufen kann als inneres Kopfschütteln über sie. Ich schreibe "sie" weil eine weibliche Person im Hinblick auf zukunftsorientiertes Leben & Erschließung neuer Wissensbereiche sinnvoller und geeigneter scheint. Außerdem erscheint so manches Mädchen trotz ihrer Einfachheit und meiner eigentlichen Abneigung einfach, ... naja, ihr würdet sagen, süß.

Ihr, als Personen die mich nicht kennen mögt glauben ich wäre anstrengend, arrogant, schwierig oder unverständlich, würde permanent geschwollen sprechen und nur auf mich selbst Wert legen, doch ihr täuscht, denn ich bin was immer ich sein will, ich muss nur wollen

Wenn ich nicht alleine sein kann, trete ich ebenso rücksichtsvoll,verständnisvoll,einfühlend,spendabel,unkompliziert,niemals verärgert,verletzt oder wütend, kommunikativ, tiefgreifend, witzig, charmant, spontan und "ehrlich" auf. In höherem Maße und immer in der richtigen Situation aufgrund Rationalität und einschätzen und Bewertung der Gefühle, aber niemals im affekt gefühlsgesteuert falsch.
(Alles gespielt, aber so professionell das ein Mensch es niemals merken geschweige denn ahnen würde)

Das Ziel der Reise ist für mich klar definiert, die Beibehaltung meiner Fähigkeiten unter Regression der Emotionen!

Kein Mensch wird ohne Emotionen geboren, sondern man verlernt diese bewusst in einem sehr jungen Alter zum Selbstschutz und ist nach ewigen Jahren (Ich bin mir bewusst, ich bin erst 20) nicht mehr in der Lage etwas zu fühlen.
Auf selbigem Weg geht es durch Neuronale Plastizität auch wieder rückgängig zu machen, bloß ist dafür im Gegensatz zum verlernen, welches allein funktioniert, eine zweite Person notwendig die es mir wert scheint das Projekt anzugehen.
Ich stelle es mir rational schön vor zu lieben, das ist eine der beiden Emotionen die ich an Menschen nicht entschlüsseln konnte und niemals können werde. Liebe und Weinen.

Ich hoffe diese Fortsetzung zur Oberflächenthematik der Kategorien und dem eigentlichen Ziel hinter dem Foren-Eintritt verdeutlicht zu haben.


In schizoider Hochachtung vor jedem der sich damit befasst und sich die Zeit nimmst, es zu lesen.

Euer SympatiqPS


*Es tut mir Leid, dass für euch nichts bleibt, denn Rechtschreibfehler dürft ihr behalten.*
 
Zuletzt bearbeitet:
Verwechselst du schizoid nicht eventuell mit "narzisstischer Persönlichkeitsstörung"?

Alles, was du beschreibst, klingt für mich recht größenwahnsinnig. 😉
 
Status
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