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Das Leben erscheint mir farb- und reizlos

Waldgeist91

Mitglied
Hallo!

Ich möchte mit euch mal über einebestimmte Sache sprechen:

Schon als das Jahr 2018 begonnen hat,hatte ich keine große Erwartungen. Irgendwie ist das Leben für michin letzter Zeit so farb- und reizlos geworden. Es gibt nur nochwenige Dinge, die mir Spaß machen oder die mich in irgendeiner Formlangfristig erfreuen könnten.
In ein paar Wochen werde ich 27. Aufdiesen Tag freue ich mich überhaupt nicht. Ich habe keine Lust,meinen Geburtstag zu feiern. Warum sollte ich auch? Freunde, mitdenen ich etwas unternehmen könnte, habe ich nicht und auf meineVerwandten habe ich auch keinen großen Bock.



Ich habe auch keine wirklichen Träumeund Ziele mehr. Wenn ich so in die Zukunft blicke, dann erscheint miralles irgendwie grau. Ich habe keine Vorstellungen davon, was späternoch kommen soll. Ich erwarte einfach nicht mehr viel vom Leben. Anmanchen Tagen habe ich kaum Lust überhaupt das Bett zu verlassen.Ich kann mich kaum zu etwas aufraffen.



Vor einiger Zeit habe ich noch gehofft,ich könnte mich vielleicht irgendwann verlieben, aber dies scheintsich irgendwie auch langsam zu ändern. Mittlerweile glaube ichnämlich, dass die Liebe nur weiteren Kummer mit sich bringen wirdund das kann ich nun wirklich nicht gebrauchen.

Warum sollte sich überhaupt eine Frauin mich vverlieben? Was kann man überhaupt an mir lieben?



Ganz ehrlich: Manchmal wünsche ichmir, ich könnte meine Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte einfachabstellen, da ich diese mittlerweile als ziemlich belastend empfinde.Außerdem gibt es jetzt sowie etwas, dass mir wichtiger ist und dasist die Fertigstellung meiner Bachelor-Arbeit. Darauf muss ich michjetzt konzentrieren. Meine Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte störenda nur.



Dies also sind die Gedanken, die mir inletzter Zeit so durch den Kopf spuken. Mir ist bewusst, dass dieserText stellenweise ziemlich depri klingt. Dennoch musste ich das alleseinfach mal schildern.



Hattet ihr solche Gedanken auch mal?

Vielleicht hat ja jemand einen Rat fürmich oder kann mir irgendwie wieder neuen Mut machen. Ich würde michsehr über eine Rückmeldung freuen.



LG

Waldgeist91
 
Hallo Waldgeist91,

du schreibst, dass du keine Träume und Ziele MEHR
hast - was wohl bedeutet, dass du schon mal welche
hattest.

Wie hast du die denn damals gefunden? Sind sie schon
erreicht (also außer das mit dem Verlieben)?

Meine Erfahrung damit, wenn die Zukunft unklar oder
"grau" ausschaut ist, dass es dann sinnvoll ist, zunächst
in der Gegenwart zu bleiben und einfach das derzeit
mögliche/nötige/schöne zu tun bzw. zu genießen – und
wenn es das "im Bett liegen ohne Grund" ist.

Nach dem, was du schreibst, hast du ja schon einige
Zwischenziele im Leben erreicht. Da könnte es nützlich
sein, dich nochmal an deine Kompetenzen zu erinnern,
die dir dabei geholfen haben und die erneut zu nutzen.

Und was das Verlieben betrifft: Das kann kein Ziel im
üblichen Sinne sein (ich bin doppelt so alt wie du und
habe hier gewisse Erfahrungswerte zur Hand ...), da es
ein spontanes Phänomen ist. Man kann aber sehr wohl
die Möglichkeiten und Gelegenheiten fördern, bei denen
das passieren kann – sehr platt ausgedrückt z.B. indem
man sich in die Gesellschaft anderer Menschen begibt
und sie kennenlernt.

Du kannst also sehr wohl etwas tun, wenn auch keine
Erfolgsgarantie damit verbunden ist. Aber generell denke
ich, dass schon der erfolgreiche Abschluss eines Studiums
die Chancen darauf erhöht, ein gutes Leben zu führen und
das wiederum eher "anziehend" auf potentielle Partner ist
(rein evolutionär gesehen).

Der Anfang wäre aber, dass du die Liebe zu dir selbst neu
entdeckst und dich so verhältst, dass du dich liebenswert
findest. Ob dich dann jemand anderes auch liebt oder dich
überhaupt findet, bleibt dann herauszufinden. Es passiert
ja ständig, also ist das keine allzu große Sache 😉

Gruß, Werner
 
Hallo,

Du bist wahrscheinlich depressiv, und dies schon seit einer Weile. Vielleicht wird es wieder besser, wenn Du mit der Bachelorarbeit fertig bist, aber ich würde mich an Deiner Stelle nicht darauf verlassen und mich zumindest erst einmal psychologisch beraten lassen, um zu schauen, woher dieses negative Selbstbild kommt und wie es verbessert werden könnte – vielleicht im Rahmen einer Psychotherapie.

Lieben Gruß.
 

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