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Gast
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Hallo liebes Hilferuf-Forum,
ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll. Momentan ist einfach alles scheisse, dadurch fühle ich mich auch wie scheisse.
Ich bin 21, lebe alleine in einer Stadt wo der Hund begraben liegt. Momentan mache ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Die wird mir aber auch nichts mehr bringen, da die Branche im kompletten Umbruch ist und Personal abgebaut wird.
Danach? Ich habe keine Ahnung.
Ich bin ursprünglich in eine andere Stadt gezogen, da ich von meiner depressiven und alkoholkranken Mutter einfach nur noch weg musste. Die Beziehung war und ist nicht wie Mutter-Kind gewesen, heißt ich war größtenteils in der Elternrolle.
Auch heute ruft sie mich noch an und berichtet mir wie schlecht sie sich fühlt, dabei habe ich selber keine Kraft mehr.
Freunde habe ich keine mehr. Nach der Arbeit komme ich nach Hause schmeiße alles hin und versuche meinen Kopf auszuschalten, weil das nachdenken mir nicht gut tut. Vor mir ist wie ein Berg, den ich nicht besteigen kann.
Das spiegelt sich auch derzeit in meiner Wohnung wieder, ich habe sie bestimmt seit 3 Monaten nicht mehr richtig aufgeräumt. Der Grund? Ich schaffe es einfach nicht. Der Wille ist da, aber sobald ich anfange werde ich sehr schwach und versuche mich dann direkt wieder abzulenken.
Mit dem Essen klappt es auch nicht wirklich. Mit Anstrengungen habe ich vielleicht eine warme Mahlzeit an zwei Tagen.
Ich kann verstehen, dass sich das hier wie pure Selbstmitleid liest. In mir ist alles wirr. Einen Platz bei einem psychologen habe ich hier noch nicht bekommen, angeblich sind alle Plätze besetzt.
Ich wünsche mir von euch keine Sätze wie: "Fang einfach an aufzuräumen", das weiß ich ja selber.
Viel mehr würde ich mich über Denkanstöße oder Denkschemen freuen, ich habe momentan niemanden zum reden der mir zuhört.
Danke.
ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll. Momentan ist einfach alles scheisse, dadurch fühle ich mich auch wie scheisse.
Ich bin 21, lebe alleine in einer Stadt wo der Hund begraben liegt. Momentan mache ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Die wird mir aber auch nichts mehr bringen, da die Branche im kompletten Umbruch ist und Personal abgebaut wird.
Danach? Ich habe keine Ahnung.
Ich bin ursprünglich in eine andere Stadt gezogen, da ich von meiner depressiven und alkoholkranken Mutter einfach nur noch weg musste. Die Beziehung war und ist nicht wie Mutter-Kind gewesen, heißt ich war größtenteils in der Elternrolle.
Auch heute ruft sie mich noch an und berichtet mir wie schlecht sie sich fühlt, dabei habe ich selber keine Kraft mehr.
Freunde habe ich keine mehr. Nach der Arbeit komme ich nach Hause schmeiße alles hin und versuche meinen Kopf auszuschalten, weil das nachdenken mir nicht gut tut. Vor mir ist wie ein Berg, den ich nicht besteigen kann.
Das spiegelt sich auch derzeit in meiner Wohnung wieder, ich habe sie bestimmt seit 3 Monaten nicht mehr richtig aufgeräumt. Der Grund? Ich schaffe es einfach nicht. Der Wille ist da, aber sobald ich anfange werde ich sehr schwach und versuche mich dann direkt wieder abzulenken.
Mit dem Essen klappt es auch nicht wirklich. Mit Anstrengungen habe ich vielleicht eine warme Mahlzeit an zwei Tagen.
Ich kann verstehen, dass sich das hier wie pure Selbstmitleid liest. In mir ist alles wirr. Einen Platz bei einem psychologen habe ich hier noch nicht bekommen, angeblich sind alle Plätze besetzt.
Ich wünsche mir von euch keine Sätze wie: "Fang einfach an aufzuräumen", das weiß ich ja selber.
Viel mehr würde ich mich über Denkanstöße oder Denkschemen freuen, ich habe momentan niemanden zum reden der mir zuhört.
Danke.