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Das fünfte Rad am Wagen:)

SchwarzeRose123

Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben,

ich wollte das schon länger mal loswerden, nur fällt es mir schwer darüber mit jemandem zu reden...

Ich bin seit meiner Kindheit das fünfte Rad am Wagen bzw. die Außenseiterin... In meiner Schulzeit, Jugend hatte ich zwar Freunde, aber nur wirklich eine darunter, die sich wie eine beste Freundin auf mich fokussiert hat, sagen wir mal, ich ihr “Liebling” war. Sonst war ich immer nur die Jenige, die “daneben” stand und nicht wahr genommen wurde.
Auch heute mit 25 ist das noch so. Bin ich alleine mit jemandem, werde ich beachtet, sobald ein zweiter oder mehrere dazukommen, bin ich abgeschrieben. Selbst wenn ich mich einbringe, werde ich sofort danach wieder ignoriert. Und da das ja mein ganzes Leben so ging, habe ich irgendwie gelernt damit umzugehen. Trotzdem verletzt es mich noch sehr.
Vielleicht liegt es daran, weil ich von meinen Eltern damals keine Zuneigung bekommen habe und sie sich nicht für mich interessiert haben. Sei es an Geburtstagen etc. etc etc. Ich musste schon als Kind lernen alleine mit mir auszukommen und bin daher auch ein eher kalter und verschlossener Mensch.
Aber das zeige ich nicht! Ich versuche so offen wie möglichst zu sein und bin keinesfalls ein Kind von Traurigkeit. Mit mir kann man Spaß haben, lachen, Pferde stehlen und auch über alles reden. Und das wissen die Menschen mit denen ich zu tun habe auch, doch trotzdem.. egal wer kommt, er ist immer “besser” als ich. Ich passe einfach nirgendwo rein... so kommt es mir vor.
Manchmal denke ich mir.. komm geh da nicht hin, die wollen dich eh nicht.. geh dann aber doch zu den Mädels, weil mich die Einsamkeit sonst total fertig machen würde...

Was sagt ihr dazu? Denkt ihr eine Therapie würde mir helfen? Das Problem liegt definitiv an mir und ich würde gerne herausfinden, was genau ich ändern soll.
 
Hallo SchwarzeRose,

es gibt immer wieder Menschen, die einen ausgrenzen oder sich von einem distanziert verhalten.
Besonders dann, wenn diese Menschen unfair werden, würde ich von diesen Abstand halten.

Einzelkämpfer, welche keine Mannschaftsdisziplin beherrschen, gibt es viele.
Wenn sie auf eine Gruppe stoßen, achten sie nicht auf andere und nehmen auch deren Bedürfnisse
oder Meinungen nicht wahr usw.

Deshalb würde ich offen reden.
Wenn wieder so eine Situation auftritt, würde ich sagen:" ich war zuerst im Gespräch mit xxx," oder "meine Meinung zählt gleich viel wie deine."


Wenn man ausgegrenzt wird, bekommt man oftmals das Gefühl, dass man überflüssig ist oder nicht gemocht wird.
Du könntest aber etwas an deiner Denkweise ändern.
Es gibt viele Personen die dich mögen, aber es gibt immer welche, die es nicht tun. Es muss dich nicht jeder mögen.
Du bist wegen dem trotzdem ein guter und liebenswerter Mensch.


Lieber Gruß
Eva
 

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Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G ich habe kein erfolgreiches Leben, fühle mich oft wie das 3 Rad am Wagen. Ich 26

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