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Darf man um seine Oma trauern?!

Mathea Gerda

Neues Mitglied
Ich bin das erste Mal in einem Forum und wollte mich erstmal vorsichtig umsehen, in der Hoffnung, ein bißchen Erleichterung zu finden...
bei mir ist eine Anpassungsstörung aufgrund einer abnormalen Trauerreaktion diagnostiziert worden. Toll... hilft mir aber kein bißchen weiter. Die meisten verstehen auch nicht, wie man um seine Oma, die ja schließlich irgendwann sterben mußte, so lange und so intensiev trauern kann. Aber es funktioniert nicht .. oder besser, ich funktioniere nicht mehr seitdem. Es geht eine Weile gut und dann überfällt mich dieses schwarze Loch... ich versuche so normal wie möglich zu bleiben, schon um den ganzen gutgemeinten Ratschlägen zu entgehen und fühle mich dabei total unverstanden. Eigentlich will ich sie einfach nur wiederhaben. HILFE!!!
 
Die Oma war superlieb, nicht wahr?
Und ob man um die Oma trauern darf !
Daß sie nicht wiederkommt,ist klar.
Aber in dir, in deinem Herzen kann sie doch bei dir sein.
Sie würde bestimmt nicht wollen, daß du ewig um sie trauerst.
Ganz liebe Grüße von mir.
 
Aber natürlich darf man trauern. Wobei man in dem Moment, in dem einen eine Situation traurig macht, gar keine Wahl hat. Man ist traurig. Traurigkeit ist ein ehrliches Gefühl. Nichts wofür man sich schämen muss! Ist es da, sollte es auch verarbeitet werden. In deinem Fall empfindest Du sehr tiefe Trauer. Deshalb würde ich empfehlen dir Hilfe zu holen. Manchmal ist das Päckchen einfach zu groß um es selbst zu verarbeiten. Dann hilft es mit Unterstützung eines Therapeuten die Trauer zu verarbeiten. Im Grunde ist es eigentlich bei allen seelischen Belastungen nicht die Diagnose, die eine Heilung bringt, sondern die Therapie. Das wird leider allzu gerne vergessen.

Wenn mir mein Bein schmerzt nutzt es mir nichts, wenn ich die Ursache, den Bruch, kenne. Es muss behandelt werden, damit es heilt, sonst wächst es unter Umständen falsch oder gar nicht zusammen und macht mir für den Rest meines Lebens Probleme. Genau so verhält es sich mit seelischen Problemen.

LG

Wildbret
 
ja!! das darfst du!! meine großmutter verstarb schon vor langer zeit, ich war damals noch recht jung. mich hat ihr tot so mitgenommen, dass ich lange krank war!! als meine oma starb, hab ich zum erstenmal mitbekommen, dass ELTERN STERBLICH SIND!! (nämlich nach den großeltern).das war für mich wie ein schock, damals! weine, trauere, das ist alles völlig normal!!
 
Natürlich darfst du um deine Oma trauern! Mein Opa ist vor 2 Jahren gestorben und ich trauere auch noch immer um ihn. Die Traurigkeit kommt und geht, so schwarze Löcher kenne ich auch, aber mit der Zeit wird es weniger (soll jetzt nicht so klingen wie "Zeit heilt alle Wunden....").
Wenn du traurig bist, dann sei traurig. Wie lange du traurig bist das wird sich zeigen, es gibt keine Regel wie "nach 3 Monaten muss die Trauer abgeschlossen sein" oder "nach einem Jahr darfst du nicht mehr traurig sein". Du wirst vielleicht noch lange immer mal wieder traurig sein, bin ich auch, aber es wird weniger werden. Auf jeden Fall.
Ich schließe mich Wildbret an, hol dir Hilfe um es besser zu verarbeiten, vor allem wenn du denkst, dass es alleine zu viel wird.

Alles Liebe
Cho
 
Ich bin das erste Mal in einem Forum und wollte mich erstmal vorsichtig umsehen, in der Hoffnung, ein bißchen Erleichterung zu finden...
bei mir ist eine Anpassungsstörung aufgrund einer abnormalen Trauerreaktion diagnostiziert worden. Toll... hilft mir aber kein bißchen weiter. Die meisten verstehen auch nicht, wie man um seine Oma, die ja schließlich irgendwann sterben mußte, so lange und so intensiev trauern kann. Aber es funktioniert nicht .. oder besser, ich funktioniere nicht mehr seitdem. Es geht eine Weile gut und dann überfällt mich dieses schwarze Loch... ich versuche so normal wie möglich zu bleiben, schon um den ganzen gutgemeinten Ratschlägen zu entgehen und fühle mich dabei total unverstanden. Eigentlich will ich sie einfach nur wiederhaben. HILFE!!!



hi

klar kann man um seine oma trauerrn niemand kann dir dies verbieten.nimm dir deine zeit nehme mir auch meine zeit die ich brauch.wünsche dir viel kraft. und behalte sie in guter erinnerung
 
es gibt mal wieder wie so oft 3 möglichkeiten:
1.) Werde völliggefühlkalt so das dir eigentlich alles egal ist. ihr mögt mir nicht glauben aber das geht ich hab es selbst geschafft. LASS ES SEIN.

2.) Widme dich deiner trauer rede mit freunden, deinem partner usw darüber. im Klartext stell dich dem problem, sprich alles aus was du jemals noch sagen wolltest.

3.) Versinke in deiner trauer um dich irgendwann selbst umzubringen. es ist einfach nicht hilfreich.

Fazit: Alles davon habe ich in meinen 14 lebensjahren schon erlebt vergewaltigung, Trauer, Tod usw. irgendwann hab ich abgeschaltet und mir war alles egal. Es wird besser sein wenn du mit jemandem drüber redest einfach über alles übder DICH.
 
Hallo!

Kann Dich sehr gut verstehen! Meine Oma ist Anfang 2008 verstorben. Ich habe ihren Tod bis heute nicht verkraftet. Sie hat mich mit ihrem Mann aufgezogen und ich habe sie seit 2006 zu Hause gepflegt. Ich vermisse sie auch schrecklich und wünsche mir auch, daß sie wieder hier wäre.

Meine Kinder drücken das sehr schön aus... "Mama, können wir nicht ne Leiter hinstellen, damit Oma und Opa wieder aus dem Himmer zu uns kommen?!

Liebe Grüße
 

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