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darf man den/die Partner/in mit Problemen belasten?

Darf man den/die Partner/in mit Problemen belasten?

  • Nein, auf keinen Fall belasten

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • Jein, mal ein Problem ist ok, viele Probleme ist zu viel.

    Teilnahmen: 3 37,5%
  • Ja, man sollte mit dem/der Partnerin jedes Problem besprechen und er/sie sollte zuhören

    Teilnahmen: 5 62,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    8

Fleu80

Mitglied
Diese Frage stelle ich mir gerade.

Ich habe von meinen Partnern immer erwartet das sie mein "Sorgenfresser" sind, Zuhörer und Problemlöser.
Ich fand es immer gut wenn es andersherum so war (weil totales Vertrauen und weil ich helfen konnte) und daher wollte ich eben auch das mir der Partner zuhört, mir hilft meine Probleme zu lösen.

Zuletzt bekam ich die Antwort ich bin nicht dein Therapeut. Das lies mich immer wieder nachdenken.

Wie ist es denn richtig?
Eine Bekannte sagte mal zu mir sie würde den Partner NIE mit Problemen belasten denn sie würde nicht wollen das es ihm schlecht geht weil sie ein Problem hat.
Diese Aussage geistert immer wieder in meinem Kopf herum.

Meine Gedanken hierzu sind: Geheimnisse, nicht über alles reden können, allein sein mit seinen Problemen, gute Laune schauspielen......

Andererseits klingt das was sie mir sagte auch logisch. Denn im Grunde ist der Partner weder Therapeut noch Sorgenfresser, man will ja nicht das es ihm schlecht geht, aber irgendwie bin ich hin und her gerissen. Was ist richtig was falsch. Ist es egoistisch wenn man sich wünscht das er für einen da ist?

Wie seht ihr das ganze?

Über eure Meinung freue ich mich.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: sollte man den/die Partner/in nicht mit Problemen belasten?

Kommt auf das Problem an und auf die Gesamtsituation. Wenn ich sehe, dass mein Partner voll im Streß steht, halte ich mich zurück. Es gibt auch Probleme, von denen ich weiß, dass mein Partner damit nicht umgehen kann. Sowas halte ich dann auch zurück.

Andererseits gibt es auch Sachen, die sich prima gemeinsam regeln lassen. Das ist in jeder Partnerschaft anders, sowas muss sich individuell einspielen.

Mit niemandem kann man über alles reden, und mit niemandem hat man den totalen Konsens. Das muss man sich klar machen. Dass man oft alleine bleibt mit dem, was einem auf dem Herzen liegt, ist normal. Jeder lebt in seiner eigenen Welt, und die Welten anderer bleiben uns tatsächlich immer fremd.
 
AW: sollte man den/die Partner/in nicht mit Problemen belasten?

Ich finde, dass man jedes Problem mit dem Partner besprechen können sollte, ob man's tut steht auf einem anderen Blatt.

Es gibt Probleme, bei denen ich weiß, dass ein Partner sie nicht versteht oder welche, die ich locker alleine lösen kann. Dann würde ich von mir aus schon nicht mit ihm darüber reden. Wichtig ist mir nur, dass, wenn ich einen Zuhörer bräuchte, könnte ich es tun. Ich muss das Gefühl haben, dass ich mit allem zu ihm kommen kann. Selbstverständlich bin ich bereit dasselbe zu geben.

Eine gute Partnerschaft bedeutet für mich, dass man miteinander durch Dick und Dünn geht und dazu gehört nun mal auch das Teilen von Problemen, darüber reden und sich Rat holen.
 
AW: sollte man den/die Partner/in nicht mit Problemen belasten?

Ich rede mit meinem Partner über alles. Aber ich erwarte keine Problemlösung. Denn: er ist nicht mein Therapeut. Auf dieser Ebene möchte ich meinen Partner auch gar nicht haben, da geht die Augenhöhe verloren. Aber es tut gut, wenn man mit dem Partner reden kann.
 
AW: sollte man den/die Partner/in nicht mit Problemen belasten?

Ich habe von meinen Partnern immer erwartet das sie mein "Sorgenfresser" sind, Zuhörer und Problemlöser.

Problemlöser? Also wenn das die Hauptaufgaben deines Partners sind kann ich verstehen, weshalb dich der aktuelle mal darauf hinweist, dass es Menschen gibt die sowas beruflich machen.

Wenn der Partner, der auch nur ein Mensch ist, das Problem lösen kann, wieso du nicht?
 
AW: sollte man den/die Partner/in nicht mit Problemen belasten?

Klar sollte man Probleme besprechen können, aber das Hauptthema sollten sie nicht sein und der Seelenmülleimer sollte der Partner auch nicht sein.
 
AW: sollte man den/die Partner/in nicht mit Problemen belasten?

Klar sollte man Probleme besprechen können, aber das Hauptthema sollten sie nicht sein und der Seelenmülleimer sollte der Partner auch nicht sein.

Sehe ich ähnlich.

Schlimm wird es, wenn der Partner zwar permanent über sein Problem lamentiert, aber absolut nichts daran ändern will und die Probleme des eigenen Partners nicht sehen will.
 
AW: sollte man den/die Partner/in nicht mit Problemen belasten?

Ich empfinde es als wichtig mit dem Partner drüber zu sprechen, was einen belastet.

Allerdings sollte es kein Dauer Thema sein und man sollte bereit sein was zu ändern!

Z.b wenn man studiert und der Partner arbeitet, dann sollte man nicht den Stress am Partner auslassen! Etwas einmaliges ist was anderes.
Aber der Partner sollte natürlich sowas auch sagen, wenn es ihn stört und nicht mit der Tür ins Haus fallen und Tschüss.
 
AW: sollte man den/die Partner/in nicht mit Problemen belasten?

Ich finde, man sollte die Grenzen des Partner sowie seine eigenen Grenzen zeigen. Wenn mein Freund mir ständig erzählt, wie blöd es wieder auf der Arbeit war und wie k.o. er ist, nehme ich das schon nicht mehr ernst und habe auch keine lust, mir ewig dieselbe leier anzuhören.

Anders ist es jedoch, wenn er wirklich ein Problem hat und ich merke, dass es ihm schlecht geht. Dann möchte ich es natürlich wissen und sehen, wie ich helfen kann.

Ich glaube jedoch auch, dass es bei dem Thema einen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt. Männer möchten meistens seltener über richtige Probleme sprechen, sie machen das dann lieber mit sich selbst aus und ziehen sich zurück. Man merkt es dann eben an seiner Laune und dass er viel Zeit für sich alleine braucht.

Frauen haben oftmals mehr das Bedürfniss sich anderen mitzuteilen. Danach geht es ihnen oft besser, auch wenn noch keine Lösung für das Problem gefunden wurde.

Manchmal glaube ich, dass in Beziehungen viel zu oft über Kleinigkeiten geredet wird und man viel zu schnell meckert, sich beschwert, seine schlechte Laune aneinander auslässt. Das tut der Beziehung auf Dauer aber nicht gut und man sollte ab und an reflektieren, was man mit dem Partner bespricht.
 
Ich könnte darauf keine endgültige Antwort geben.

Grundsätzlich sollte man mit Partner immer über alles reden können. Von Problemen im Job, von Ängsten, von Krankheiten. Wenn der Partner liebt, wird er helfen und sich Gedanken machen.

Es gibt aber auch eine Grenze - diverse psyhische Probleme, die andauern. Da ist die richtige Ansprechperson ein Psychologe.
In meiner Familie hat meine Mutti Depressionen. Und ich sags ganz ehrlich: Ich verstehe sie oft nicht. Genauso oft ist mein Vater ratlos.
Manchmal komme Gespräche zustande über Zwischenmenschliches und über die Kindheit. Sie erzählt von den Therapiestunden usw. Und da kommt der Punkt, an dem ich meine Meinung verschweige. Meine Meinung dazu ist, dass es Schwachsinn ist, irgendwelche Psycho- Übungen zumachen. Das alles hört sich manchmal lächerlich an.
Hier ist also die Genze. Mit meinem Partner möchte ich auch nicht Gespräche über Depressionen führen, oder über anderes tiefgehendes Psycho - Zeugs.
Sobald es krankhaft ist, sollte man sich zu einem Therapeuten begeben und nicht dem Partner diese Rolle zuschieben. Irgendwann ist es zu viel.
 

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