L
Larissa_Gast
Gast
hallo,
ich bin nun leider schon seit langer zeit arbeitslos und werde einfach nirgendwo genommen. ständig kommen nur absagen, selbst mein job-berater von der arge kann sich das nicht erklären, da ich, wie er sagt, einen sehr kompetenten und intelligenten eindruck mache. tja nur leider kann ich den durch meinen verkorksten lebenslauf nicht wirklich vermitteln, und ins vorstellungsgespräch schaffe ich es eh nie.
das schlimme aber ist, dass ich mich fühle wie in einer abwärtsspirale. durch die ständigen absagen fühle ich mich immer minderwertiger und unglücklicher. das wirkt sich natürlich auch auf meine umwelt aus. früher war ich sehr offen, beliebt, kam schnell mit menschen ins gespräch, hatte viele freunde und obwohl ich nie eine klassische schönheit war, so schien ich doch eine gewisse anziehung auf männer zu haben. vermutlich weil ich eben einfach lebensfroh war und das ausgestrahlt habe.
seit meiner arbeitslosigkeit bin ich sozusagen nur noch ein schatten meiner selbst, auch wenn sich das jetzt etwas melodramatisch anhört. ich habe kaum noch freunde, bzw. was heißt kaum noch.. eigentlich habe ich gar niemanden mehr. ich kann bei dem lebensstandard der leute nicht mehr mithalten. mal eben 50km in die nächste großstadt fahren zum fortgehen, einkaufsbummel, mal kurz ins restaurant, das ist alles nicht mehr drin für mich und ich habe dementsprechend immer abgesagt, wenn ich wegen solcher aktivitäten gefragt wurde. dadurch habe ich natürlich nach und nach den anschluss verloren.
ich habe das gefühl, dass mich kaum einer mehr wahrnimmt. man kommt sich vor wie unsichtbar, auch auf der straße. neue leute kennenlernen ist so natürlich auch nicht drin, ganz zu schweigen von einem lebenspartner, den ich mir eigentlich seit langer zeit wünsche. aber dann denke ich wieder, was sollte der von mir wollen. er würde sich vermutlich fühlen, als wäre er mein sugardaddy, weil ich mir eh nix leisten kann.
meine umwelt macht es mir da leider nicht einfacher. ohne job ist man ein niemand, ohne geld sowieso. ich werde bald 30 und kann nur zuschauen, wie andere leute ihre häuser bauen und familien gründen. im grunde sitze ich den ganzen tag nur noch am laptop und wenn ich nicht gerade stellen suche oder bewerbungen schreibe (was mir allmählich zu den ohren rauskommt), dann schaue ich mir bei facebook die ganzen leute an, die ein so viel tolleres leben führen als ich und bin ehrlich neidisch darauf.
gibt es irgendeinen weg, dass ich mich nicht mehr so minderwertig und wertlos fühle? ich weiß ja nicht, wie lang das noch so weitergeht, aber wenn ich weiterhin keine arbeit finde, wie soll ich denn dann enden? als häufchen elend, das sich bald nicht mal mehr traut, zum bäcker um die ecke zu gehen, weil ich angst habe, man könne mir meine arbeitslosigkeit ansehen? 🙁
ich bin nun leider schon seit langer zeit arbeitslos und werde einfach nirgendwo genommen. ständig kommen nur absagen, selbst mein job-berater von der arge kann sich das nicht erklären, da ich, wie er sagt, einen sehr kompetenten und intelligenten eindruck mache. tja nur leider kann ich den durch meinen verkorksten lebenslauf nicht wirklich vermitteln, und ins vorstellungsgespräch schaffe ich es eh nie.
das schlimme aber ist, dass ich mich fühle wie in einer abwärtsspirale. durch die ständigen absagen fühle ich mich immer minderwertiger und unglücklicher. das wirkt sich natürlich auch auf meine umwelt aus. früher war ich sehr offen, beliebt, kam schnell mit menschen ins gespräch, hatte viele freunde und obwohl ich nie eine klassische schönheit war, so schien ich doch eine gewisse anziehung auf männer zu haben. vermutlich weil ich eben einfach lebensfroh war und das ausgestrahlt habe.
seit meiner arbeitslosigkeit bin ich sozusagen nur noch ein schatten meiner selbst, auch wenn sich das jetzt etwas melodramatisch anhört. ich habe kaum noch freunde, bzw. was heißt kaum noch.. eigentlich habe ich gar niemanden mehr. ich kann bei dem lebensstandard der leute nicht mehr mithalten. mal eben 50km in die nächste großstadt fahren zum fortgehen, einkaufsbummel, mal kurz ins restaurant, das ist alles nicht mehr drin für mich und ich habe dementsprechend immer abgesagt, wenn ich wegen solcher aktivitäten gefragt wurde. dadurch habe ich natürlich nach und nach den anschluss verloren.
ich habe das gefühl, dass mich kaum einer mehr wahrnimmt. man kommt sich vor wie unsichtbar, auch auf der straße. neue leute kennenlernen ist so natürlich auch nicht drin, ganz zu schweigen von einem lebenspartner, den ich mir eigentlich seit langer zeit wünsche. aber dann denke ich wieder, was sollte der von mir wollen. er würde sich vermutlich fühlen, als wäre er mein sugardaddy, weil ich mir eh nix leisten kann.
meine umwelt macht es mir da leider nicht einfacher. ohne job ist man ein niemand, ohne geld sowieso. ich werde bald 30 und kann nur zuschauen, wie andere leute ihre häuser bauen und familien gründen. im grunde sitze ich den ganzen tag nur noch am laptop und wenn ich nicht gerade stellen suche oder bewerbungen schreibe (was mir allmählich zu den ohren rauskommt), dann schaue ich mir bei facebook die ganzen leute an, die ein so viel tolleres leben führen als ich und bin ehrlich neidisch darauf.
gibt es irgendeinen weg, dass ich mich nicht mehr so minderwertig und wertlos fühle? ich weiß ja nicht, wie lang das noch so weitergeht, aber wenn ich weiterhin keine arbeit finde, wie soll ich denn dann enden? als häufchen elend, das sich bald nicht mal mehr traut, zum bäcker um die ecke zu gehen, weil ich angst habe, man könne mir meine arbeitslosigkeit ansehen? 🙁