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Chrissi1969 will ein neues Leben- Neuanfang

Chrissi1969

Mitglied
Ziel dieses Threads steht schon in der Überschrift .
Nach meinem Erlebnis gestern ( Tod eines gute Bekannten, Frustkauf ) könnte ich heute Nacht nicht schlafen.
Habe dann hier etwas gelesen. Dabei fiel mir der Threads von Larissa ins Auge . Warum lebe ich noch ?
Und dabei merkte xh mir geht es genauso. Eigentlich vegetieren ich nur noch vor mich hin, mache mir um alles Sorgen, während andere leben. Auch der Thread von Berliner fiel mir auf. Da habe ich nicht alles gelesen, dafür ist der Threads zu lange. Da fielen mir die Widersprüche sofort auf, das sich selbst im Weg stehen. Das Thema Sex nun mal außer acht gelassen , glaube da hilft bei dem Betroffenen nur eine Therapie. Aber auch das Jammern weil andere das Leben genießen , er das auch will aber für alles Ausreden hat warum es nicht geht .
Tja und irgendwie denke ich bin ich ähnlich. Meine Existenzangst steht mir im Weg.
Rational gesehen bräuchte ich keine Existenzängste zu haben. Finanziell ist alles in Ordnung, bevor ich verhungern müsste , wäre wahrscheinlich schon mehr als die Hälfte der Leute verhungert . Aber emotional krieg ich das nicht auf die Reihe. Wahrscheinlich weil es das einzige ist mit dem ich mich beschäftige.
Ansonsten sitze ich auch nur gelangweilt hier rum , kann mich nicht aufraffen aufzuräumen und warte bis der Tag rum ist.
Bei anderen erkenne ich die Widersprüche und was geändert werden müsste,bei mir selbst wurde mir das erst durch die beiden Threads klar. Aber dadurch ist ja noch nichts geändert .

Dieser Threads hier soll mir dabei helfen mein Leben wieder in Griff zu kriegen, dass ich wieder lebe und mich nicht nur sorge.
Freunde habe ich hier in der Gegend nicht, daher muss ich Sachen finden die man auch alleine machen kann, die Spass machen.
Über Ideen von euch würde ich mich freuen .
 
Bei mir sind es Phasen der Angst, die mich lähmen.
Außerdem schütte ich immer wieder Mengen an Bier in mich rein.
Ungute Mischung, dadurch bin ich psychisch gesehen so am Boden (gepaart mit genereller Antriebslosigkeit), daß ich, obwohl ich körperlich gesehen kilometerweit laufen kann, mich kaum aus dem Haus traue.
Erster Cut wird morgen gemacht, da gehe ich in die Klinik.
Was ich dabei bei mir merke: Kontakte sind sehr wichtig.

Ich schreibe später mehr, wenn du magst, kannst du mir auch eine PN schreiben.
 
Ansonsten sitze ich auch nur gelangweilt hier rum , kann mich nicht aufraffen aufzuräumen und warte bis der Tag rum ist.
Ich kann sehr gut nachvollziehen das man in eine Spirale abrutscht in welcher man nur noch lethargisch seinen Alltag bestreitet. Diese hat dann keinen Nutzen mehr, man versucht lediglich die Zeit ab zu sitzen.
Es ist sehr schwierig diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Erinnere dich an Dinge an welchen du früher mal Spaß hattest. Oder schon immer mal ausprobieren wolltest. Versuche innerhalb deines Alltags einen vernünftigen Rhythmus herzustellen. Zum Beispiel zu einer geregelten Uhrzeit aufstehen, ein bissl mit Yoga anfangen und sich noch andere Dinge überlegen, die dazu beitragen können keine Lethargie aufkommen zu lassen. Schauen welche Angebote es in eurem Ort gibt, Vereine denen du dich anschließen kannst.
 
Ziel dieses Threads steht schon in der Überschrift .
Nach meinem Erlebnis gestern ( Tod eines gute Bekannten, Frustkauf ) könnte ich heute Nacht nicht schlafen.
Habe dann hier etwas gelesen. Dabei fiel mir der Threads von Larissa ins Auge . Warum lebe ich noch ?
Und dabei merkte xh mir geht es genauso. Eigentlich vegetieren ich nur noch vor mich hin, mache mir. um alles Sorgen, während andere leben. Auch der Thread von Berliner fiel mir auf. Da habe ich nicht alles gelesen, dafür ist der Threads zu lange. Da fielen mir die Widersprüche sofort auf, das sich selbst im Weg stehen. Das Thema Sex nun mal außer acht gelassen , glaube da hilft bei dem Betroffenen nur eine Therapie. Aber auch das Jammern weil andere das Leben genießen , er das auch will aber für alles Ausreden hat warum es nicht geht .
Tja und irgendwie denke ich bin ich ähnlich. Meine Existenzangst steht mir im Weg.
Rational gesehen bräuchte ich keine Existenzängste zu haben. Finanziell ist alles in Ordnung, bevor ich verhungern müsste , wäre wahrscheinlich schon mehr als die Hälfte der Leute verhungert . Aber emotional krieg ich das nicht auf die Reihe. Wahrscheinlich weil es das einzige ist mit dem ich mich beschäftige.
Ansonsten sitze ich auch nur gelangweilt hier rum , kann mich nicht aufraffen aufzuräumen und warte bis der Tag rum ist.
Bei anderen erkenne ich die Widersprüche und was geändert werden müsste,bei mir selbst wurde mir das erst durch die beiden Threads klar. Aber dadurch ist ja noch nichts geändert .

Dieser Threads hier soll mir dabei helfen mein Leben wieder in Griff zu kriegen, dass ich wieder lebe und mich nicht nur sorge.
Freunde habe ich hier in der Gegend nicht, daher muss ich Sachen finden die man auch alleine machen kann, die Spass machen.
Über Ideen von euch würde ich mich freuen .
Den Thread vom berliner kann man nicht ernst nehmen , ihn selber auch nicht auch solltest du andere nicht als Maßstab nehmen sondern nur dich selbst.
Ein neues Leben, was genau wäre denn für dich ein neues Leben, was genau müsste sich ändern?

Der Mensch braucht Träume und Ziele im Leben und den Mut diese zu verfolgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Thread vom berliner kann man nicht ernst nehmen , ihn selber auch nicht auch solltest du andere nicht als Maßstab nehmen sondern nur dich selbst.
Ein neues Leben, was genau wäre denn für dich ein neues Leben, was genau müsste sich ändern?

Der Mensch braucht Träume und Ziele im Leben und den Mut diese zu verfolgen.
Unter neuem Leben verstehe ich ein Leben, in dem ich aktiver bin und es endlich schaffe mich nicht mehr so zu sorgen.
Rational betrachtet ist noch nie so ein ," Notfall" eingetreten, für den ich vorgesorgt habe oder wegen dem ich nächtelang nicht schlafen kann.
Und gerade schlafen ist auch etwa was mir zur Zeit sehr schwer fâllt. Ich wâlze mich unruhig hin und her und morgens bin ich dann müde und trâge.
Mein Traumleben wäre in etwa so:
Wieder regelmässige Mahlzeiten zu mir nehmen
Wieder gut schlafen können
2-3 mal die Woche etwas außer Haus unternehmen .
Die Tage und vor allem das bisher schöne Wetter wieder genießen können.
1-2 gute Freunde zu finden mit denen ich ab und zu was unternehmen kann.
Und vor allem nicht ständig denken, was wâre wenn,.....


Den Threads von Berliner habe ich nicht komplett gelesen und als Vorbild möchte ich ihn schon gar nicht nehmen😁
Ich sah in seinem Threads nur wie sehr man sich selbst im Weg stehen kann.
 
Unter neuem Leben verstehe ich ein Leben, in dem ich aktiver bin und es endlich schaffe mich nicht mehr so zu sorgen.
Rational betrachtet ist noch nie so ein ," Notfall" eingetreten, für den ich vorgesorgt habe oder wegen dem ich nächtelang nicht schlafen kann.
Und gerade schlafen ist auch etwa was mir zur Zeit sehr schwer fâllt. Ich wâlze mich unruhig hin und her und morgens bin ich dann müde und trâge.
Mein Traumleben wäre in etwa so:
Wieder regelmässige Mahlzeiten zu mir nehmen
Wieder gut schlafen können
2-3 mal die Woche etwas außer Haus unternehmen .
Die Tage und vor allem das bisher schöne Wetter wieder genießen können.
1-2 gute Freunde zu finden mit denen ich ab und zu was unternehmen kann.
Und vor allem nicht ständig denken, was wâre wenn,.....


Den Threads von Berliner habe ich nicht komplett gelesen und als Vorbild möchte ich ihn schon gar nicht nehmen😁
Ich sah in seinem Threads nur wie sehr man sich selbst im Weg stehen kann.
Der ein oder andere Wunsch wäre auch der meine, ist bei mir aber nicht zu machen wegen einer kPtBs. Bis auf Freunde ich habe im RL null soziale Kontakte und meine derzeitige Lebensgemeinschaft steht vor dem Aus. Ich bin nicht so der Menschenfreund.
 
Den Threads von Berliner habe ich nicht komplett gelesen und als Vorbild möchte ich ihn schon gar nicht nehmen😁
Ich sah in seinem Threads nur wie sehr man sich selbst im Weg stehen kann.
Diese Einsicht ist doch schonmal sehr viel Wert!
Also die, daß solche Ausreden wie bei Berliner einen nur noch weiter in die Ängste und Depressionen treiben.
Und solche Ansichten wie er sie hatte, isolieren einen auf Dauer so sehr von anderen Menschen, daß man zum Schluss auf andere nur noch verschroben und abweisend wirkt...

Deine Wunschliste, was du wieder machen willst, ist ja sehr gut, aber vielleicht ein bisschen viel auf einmal.
Vielleicht setzt du dir jetzt erstmal kleinere Ziele?
Denn kaum jemand schafft es, sämtliche guten Vorsätze auf einmal umzusetzen.
Und gerade Menschen mit Depressionen sind oft zu streng und unnachsichtig mit sich selbst, und schauen zuviel auf andere, die vermeintlich alles in ihrem Leben besser machen, als man selbst.

Was ich besonders wichtig finde, ist vernünftiges und halbwegs regelmäßiges Essen.
Denn wenn man sich gut und (abgesehen von Ausnahmen) fastfoodfrei ernährt, geht es einem i.d. R. auch psychisch besser...
Vielleicht fängst du mal damit an, dir jeden Tag irgendein Gericht zu kochen, was du besonders gerne isst?
Also nix Fertiges aus der Packung oder Tüte, sondern vielleicht irgendwas Frisches z.B. Mediterranes, das du gern mal probieren würdest, oder was du lange nicht mehr gegessen hast.

Bei mir war in meiner schlechten Phase z.B. Kalbshüftsteak mit Tomaten und Auberginengemüse und Reis oder Nudeln eins meiner Seelengerichte.
Oder vielleicht mal ein schönes Stück Fischfilet braten, mit ein paar Pellkartoffeln oder was du selbst gern hast dazu?
Du schreibst ja selbst, daß du nicht gerade jeden Cent umdrehen musst, also kauf dir einfach mal dein Lieblingsfleisch (wenn du überhaupt Fleisch isst, natürlich) und dazu die Zutaten die du magst, ohne groß auf den Preis zu achten.
Denn es ist ein verdammt großer Unterschied, ob man seine Mahlzeit genießt, oder ob man sich schnell mal irgendwas "reinschiebt", damit der Magen Ruhe gibt!
Und du musst ja nicht gleich mit drei regelmäßigen Mahlzeiten anfangen, sondern vielleicht erstmal nur dafür sorgen, daß du die Hauptmahlzeit zu regelmäßigen Zeiten zubereitest und isst.
Denn wenn man sich als Mensch mit Depression zuviel auf einmal vornimmt, dann geht das meistens schief, und dann fühlst du dich als Versagerin, und noch schlechter als vorher.

Aber es ist auf jeden Fall ein guter Anfang, wenn man in seinen Alltag ein paar einfache, unkomplizierte Dinge einbaut, die man genießen und sich drauf freuen kann.
Wie zum Beispiel ein gutes Essen, oder auch einfach mal irgendwo hin fahren/gehen, wo man früher immer gern war, also z.B. ein Lieblingsplatz in der Natur, an einem See oder Fluss, ein interessantes Stadtviertel, oder was dir sonst so einfällt.

Und vor allem, sei nicht gleich so enttäuscht und streng mit dir, wenn mal irgendwas gar nicht klappt, von dem was du dir vornimmst.
Solche kleinen Rückschläge gehören dazu, wenn man sein Leben wieder schöner und sinnvoller gestalten möchte...
 

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