zufallsname
Mitglied
Hallo Leute!
Ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll. Mir gehts total beschissen!
Ich "studiere" mittlerweile im 11. Semester Chemie. Für chemie hab ich mich entschieden, wei es -neben biologie- das einzige fach in der schule war, das mir spaß machte und worin ich gut war.
Jedenfalls lief es an der uni schon von anfang an nicht so gut. ich war sehr erschrocken darüber, dass chemie nur ein drittel des lehrinhaltes abdeckte. die anderen zwei drittel waren physik und mathe, die ich die meiste zeit "geschwänzt" hab. aber soweit waren die ersten zwei semester noch im rahmen. im dritten semester ging es dann langsam bergab. die matheklausur hab ich ausfallen lassen, weil ich sie erst im 4. semester gebraucht hätte. das physikpraktikum hab ich wegen demotivation und hohem arbeitsaufwand abgebrochen. im 4. semester das praktikum für physikalische chemie wegen mangeldem basiswissen auch geknickt. dadurch konnte ich mir mit mathe auch noch zeit lassen. im 5. und 6. semester hab ich die zwei praktika wiederholt und bestanden. zu dem zeitpunkt hatte ich alle relevanten vorlesungen gehört (oder auch nciht) und bin nurnoch zum "lernen" und freunde/kommilitonen treffen in die uni gegangen. Trotz unendlicher demotivation hab ich im 7. und 8. semester meine vordiplome in anorganik und physik mit 2,0 (mit etwas mehr aufwand wäre 100%ig auch 1,0 drin gewesen) bestanden und zum ersten mal (wegen zeitmangel ungeübt) die matheklausur mitgeschrieben. trotzdem fehlten nur zwei punkte zum bestehen. die prüfung dann zweimal mündlich wiederholt - beide mal hat mich der prof in der luft zerrissen (wegen zweier besch***ener Punkte!!). leider ist er der einzige matheprof für chemiker, weshalb ich zu keinem anderen gehen kann. jedenfalls bin ich im 9. und 10. semester, nur um nicht nichts zu tun, in die makro-vorlesung gegangen, die aber erst nach dem vordiplom relevant ist. mathe konnte ich nach den drei herben misserfolgen einfach bis heute nicht wiederholen. ich hab zweimal versucht mich zum lernen aufzuraffen, aber die schlechten erfahrungen und das desinteresse am stoff lösen bei mir regelrechte panikattacken aus, sobald ich ein mathebuch in die hand nehme. im noch jungen 11. semester hab ich noch gar nichts gemacht... und ich kann auch nicht!
ich weiß nicht, ob man das aus den zeilen rauslesen kann, aber ich bin psychisch absulot am ende. ich kann seit monaten kaum eine nacht durchschlafen, bin immer gereizt und versuche die gedanken an das damoklesschwert "studium" durch permanente ablenkung mit hobbies zu verdrängen. und abends im bett kommen sie dann wieder und rauben mir den schlaf...
ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. ich bin so hin und her gerissen. mit den chemischen inhalten hab ich gar keine probleme, aber mathe und physikalische chemie(sehr mathelastig) machen mich absolut fertig! und selbst wenn ich weiter studiere bin ich nach frühestens 16 semestern fertig... wie scheiße ist das denn!?
außerdem weiß ich nicht, ob ich dem enormen arbeitsaufwand im hauptstudium gewachsen wäre, gerade jetzt, wo ich ja auch niemanden mehr kenne, mit dem ich das gemeinsam durchziehen könnte. Und ich bin mir nichtmal mehr sicher, ob ich mein leben lang vor irgendwelchen glasapparaturen hocken und "kochen" möchte.
puh....so viel geschrieben. ich hoffe das hat auch jemand gelesen.
Kann mir jemand einen rat geben? vllt. jemand, der in einer ähnlichen situation war? was soll ich nur machen?
Ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll. Mir gehts total beschissen!
Ich "studiere" mittlerweile im 11. Semester Chemie. Für chemie hab ich mich entschieden, wei es -neben biologie- das einzige fach in der schule war, das mir spaß machte und worin ich gut war.
Jedenfalls lief es an der uni schon von anfang an nicht so gut. ich war sehr erschrocken darüber, dass chemie nur ein drittel des lehrinhaltes abdeckte. die anderen zwei drittel waren physik und mathe, die ich die meiste zeit "geschwänzt" hab. aber soweit waren die ersten zwei semester noch im rahmen. im dritten semester ging es dann langsam bergab. die matheklausur hab ich ausfallen lassen, weil ich sie erst im 4. semester gebraucht hätte. das physikpraktikum hab ich wegen demotivation und hohem arbeitsaufwand abgebrochen. im 4. semester das praktikum für physikalische chemie wegen mangeldem basiswissen auch geknickt. dadurch konnte ich mir mit mathe auch noch zeit lassen. im 5. und 6. semester hab ich die zwei praktika wiederholt und bestanden. zu dem zeitpunkt hatte ich alle relevanten vorlesungen gehört (oder auch nciht) und bin nurnoch zum "lernen" und freunde/kommilitonen treffen in die uni gegangen. Trotz unendlicher demotivation hab ich im 7. und 8. semester meine vordiplome in anorganik und physik mit 2,0 (mit etwas mehr aufwand wäre 100%ig auch 1,0 drin gewesen) bestanden und zum ersten mal (wegen zeitmangel ungeübt) die matheklausur mitgeschrieben. trotzdem fehlten nur zwei punkte zum bestehen. die prüfung dann zweimal mündlich wiederholt - beide mal hat mich der prof in der luft zerrissen (wegen zweier besch***ener Punkte!!). leider ist er der einzige matheprof für chemiker, weshalb ich zu keinem anderen gehen kann. jedenfalls bin ich im 9. und 10. semester, nur um nicht nichts zu tun, in die makro-vorlesung gegangen, die aber erst nach dem vordiplom relevant ist. mathe konnte ich nach den drei herben misserfolgen einfach bis heute nicht wiederholen. ich hab zweimal versucht mich zum lernen aufzuraffen, aber die schlechten erfahrungen und das desinteresse am stoff lösen bei mir regelrechte panikattacken aus, sobald ich ein mathebuch in die hand nehme. im noch jungen 11. semester hab ich noch gar nichts gemacht... und ich kann auch nicht!
ich weiß nicht, ob man das aus den zeilen rauslesen kann, aber ich bin psychisch absulot am ende. ich kann seit monaten kaum eine nacht durchschlafen, bin immer gereizt und versuche die gedanken an das damoklesschwert "studium" durch permanente ablenkung mit hobbies zu verdrängen. und abends im bett kommen sie dann wieder und rauben mir den schlaf...
ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. ich bin so hin und her gerissen. mit den chemischen inhalten hab ich gar keine probleme, aber mathe und physikalische chemie(sehr mathelastig) machen mich absolut fertig! und selbst wenn ich weiter studiere bin ich nach frühestens 16 semestern fertig... wie scheiße ist das denn!?
außerdem weiß ich nicht, ob ich dem enormen arbeitsaufwand im hauptstudium gewachsen wäre, gerade jetzt, wo ich ja auch niemanden mehr kenne, mit dem ich das gemeinsam durchziehen könnte. Und ich bin mir nichtmal mehr sicher, ob ich mein leben lang vor irgendwelchen glasapparaturen hocken und "kochen" möchte.
puh....so viel geschrieben. ich hoffe das hat auch jemand gelesen.
Kann mir jemand einen rat geben? vllt. jemand, der in einer ähnlichen situation war? was soll ich nur machen?