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  • Starter*in Starter*in Gabi84
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Gabi84

Gast
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.
Meine Eltern waren in letzter Zeit ziemlich gestresst und nun haben sie sich so gestritten das sie sich trennen wollen. Angeblich lieben sie sich aber noch..
Beide müssen sich ändern damit sie wieder vernünftig miteinander leben können - nun ist es aber so gekommen das wieder nur mein Vater der Schuldige ist.
Meine Mutter die unter Depressionen leidet meint alle wären gegen sie. Meine Schwester hat ziemlich stark Asthma und sie reagiert besonders auf Stress - unsere Mutter meint nun das käme alles von ihr und sie hätte unser Leben zerstört. Ebenfalls beschludigt sie meinen Vater er würde immer alle Frauen anmachen und er würde sie immer vor andern Leuten runtermachen. Meine Schwetser und ich sind aber beide der Meinung das das absolut nicht stimmt. Versuchen wir das unserer Mutter zu erklären, fängt sie wieder damit an das alle ja gegen sie sind. Etschuldigt sich mein Vater bei ihr, redet mit ihr und versucht sich zu bessern, kommt von unserer Mutter nur aus: Ich glaubs dir aber nicht mehr. Manchmal wenns ihr ganz schlecht geht redet sie auch von Selbstmord. In ein Krankenhaus will sie aber auf keinen Fall.- Manchmal haben wir das Gefühl unsere Mutter hat komplexe. Unser Vater leidet besonders unter dem Verhalten unserer Mutter.
Manchmal glaub ich es wäre besser wenn unsere Eltern sich mal für ne Zeit trennen würden - dann sähe unsere Mutter entlich wie "schlecht" es ihr ohne uns gänge - sie ist nämlich extrem temperamentvoll und lebt sich auch teils voll aus - wir versuchen uns aber immer zurückzunehmen und auf sie Rücksicht zu nehmen (das kommt von ihren Depressionen). Andererseits denke ich würde unser Vater zu sehr unter einer Trennung leiden. Er liebt sie sehr.
Was soll ich und meine Schwester machen? Ich bin mittlerweile alt genug auszuziehen, habe nur Angst meine Schwester die noch jung ist (16) allein zu lassen. Was sollen wir tun? Wir leiden alle extrem unter der Sache?

Bitte helft uns!
 
Hi Gabi84,

deiner Schilderung nach ist eure Familiensituation ja nicht grad einfach.
Grundsätzlich vergiß nicht, dass es nicht dein Job ist, eure Schwierigkeiten auf dich zu nehmen und eine Lösung für all die vielen Einzelprobleme eurer Familie zu finden.
An sich haben deine Eltern die Verantwortung sich um ihre Eheprobleme zu kümmern. Es gibt so etwas wie Eheberatung, was evtll. ganz gut (bzw. überfällig) wäre, oder vielleicht wäre ja doch wie du sagst eine Trennung ganz gut...müßte ja nicht für immer sein, aber mal um ein bißken Abstand zu kriegen und sich wieder neu anzunähern....ist aber wie gesagt Sache deiner Eltern.
Ein entscheidender Problempunkt ist wohl auch die Erkrankung deiner Mutter.
Wird ihre Depression denn ärztlich (=Psychiater + Medikamente / + Psychotehrapie) behandelt? Eine gute Behandlung bewirkt nämlich, dass depressive Menschen ihre Erkrankung gut in den Griff kriegen können. Dafür zu sorgen würde im Verantwortungsbereich deiner Mutter liegen.
Wenn deiner Mutter also tatsächlich was an ihrer Familie und ihren Kindern liegt, kümmert sie sich auch ausreichend um ihre Gesundheit und notfalls muß sie bei akuten Depressionsschüben in die Klinik, insbesondere bei Suizidgefahr...? Ohne fachmännische Unterstützung von Ärzten haut so was absolut nicht hin (guck mal im I-Net bei google unter den beiden Stichworten: Depression und Angehörige.....da steht ne Menge darüber wie man sich verhalten sollte und was zu tun ist)

Eine weitere Möglichkeit wäre ne Familientherapie oder aber dass du und deine Schwester ausziehen. Was vielleicht nicht schlecht wäre damit ihr nicht ständig direkt dieser stressigen Familiensituation ausgesetzt sein würdet, was ja besonders deine Schwester zu belasten scheint. Ihr müßt noch genügende Energie haben um um euch um eure eigene Zukunft (Schule, Studium oder Berufsausbildung etc.) kümmern zu können. Du kannst dich ja mal beim örtlichen Jugendamt, bei Pro Familia oder einer Sozialberatung des Diakonischen Werks erkundigen, was es da für Möglichkeiten gäbe.

Auf jeden Fall wünsche ich dir und deiner Schwester viel Kraft und Glück....
Lieber Gruß
Tyra
 
Hallo! Also eure Familiensituation ist ja mehr als schlecht und du scheinst darunter sehr zu leiden. Deshalb würde ich keine Sekunde zögern und sofort professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Eine Famlienberatungsstelle wird es auch in deiner Nähe geben und dort sind schon viele familiäre Probleme gelöst worden. Auch wenn es noch so hoffnungslos aussieht, du darfst die Hoffnung nicht aufgeben. Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft und Durchhaltevermögen, um diese Situation zu meistern.

Wenn dich das Leid des Lebens drückt,
und deine Seele bebt und weint,
wenn dich kein Sonnenstrahl entzückt,
und dir so weit dein Glück erscheint;
Dann such dir eine Menschenseele,
die mit dir fühlt und dich versteht,
und was dein Herz auch immer quäle,
sei dir gewiss, dass es vergeht!
 
Nilla, ist das von dir?

Das gefällt mir gut. Darf ich den Spruch mal einer guten Freundin schicken?

Mike, der traurige Hamster
 
Meine Eltern wollen keine Professionelle Hilfe.
Es geht ein zwei Tage wieder gut mit ihnen und die Stimmung ist super. Dann wach ich wie heute Nacht auf um auf Toilette zu gehen und höre sie wieder um das elende Thema diskutieren und streiten.
Die Art wie meine Mutter handelt find ich irgendwie krankhaft!
Wenn man mal was nicht positives sagt heißt das doch nicht das alle Welt gegen einen ist und man sich gegen denjenigen verschworen hat!?!
Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.
Meine Eltern zu zwingen Hilfe in Anspruch zu nehmen bringt ja auch nichts - dadurch verbessert sich bestimmt nichts!

Ich will das das alles entlich vorbei ist - vor einem ein par Monaten war alles normal! Das Ganze liegt an meiner Mutter wegen ihren Depressionen - ich glaub das es ihr in letzter Zeit wieder schlechter geht.
Aber sie will um garkeine Umstände wieder in eine Klinik.
 
ganz klar hilft hier nur noch ein psychologe. einmal solltet ihr familientherapie machen und sie einzeltherapie. mein rat
 
Hi,

ich denke ebenfalls, dass es ohne professionelle Hilfe nicht gehen wird. Eine Depression ist eine ernstzunehmenden Krankheit, die genauso wie Z.B. ein akuter Bliddarmdurchbruch behandelt werden muss. Und zwar in diesem Fall von einem Psychiater und einer vernünftigen Medikamentation und von einem Psychologen um Ursachen wirksam bekämpfen zu können.
Wird eine Depression ordentlich behandelt, stellt es gar kein Problem mehr dar, dass eure Mutter wieder alltagstauglich ist und normaler reagiert.
Macht euch dat Leben nicht unnötig schwer, übt genügend Druck aus, guckt euch auch noch ein paar Internetseiten zu dem Thema an (google: Stichworte: Depression Angehörige eingeben) und tut, was getan werden muß. Wenn Mama zu wenig Eigenverantwortung zeigt,bzw. aufgrund akuter Erkrankung nicht dazu in der Lage ist..wäre eine gewisse emotionale Erpressung dass sie professionelle Hilfe in Anspruch nimmt..völlig legitim.
Und traure vergangenen Zeiten nicht nach...alles ändert sich und jede neue Situation erfordert neues Handeln. Wenn man sich dabei ganz geschickt anstellt und sich nicht scheut auch genügend Hilfe von außen zuzulassen, wird es auch wieder besser....

Gruß
Tyra

Nachtrag: du schreibst: "wieder in die Klinik" ist sie schon einmal wegen ihrer Depression dort behandelt worden? Und wenn, wann und wielange ist die Medikamentation + psychologische Behandlung fortgesetzt worden...Die meisten brechen leider oft zu früh ab, schleichen sich nicht aus der Medikamentation etc. und geraten so in Rückfälle...
 
Sie war schon einmal in einer Klinik - hat auch Medikamente bekommen und alles durchgehalten. Es war ja auch wieder gut..

Im Moment ist es übrigens erträglich zu Hause.
 
Hi,

freut mich zu hören,dass es momentan wieder besser geht.
Aber an sich solltet ihr nicht aus den Augen verlieren, dass die Depression/en deiner Mutter eine ernst zu nehmende Erkrankung ist, die immer wieder zurückkehren kann. Gut ist wenn die Betroffenen rechtzeitig erkennen, wenn was getan werden muß, dann reicht evtll. eine ambulante Behandlung: pychiatrisch-medikamentös + psychologisch.
Aber oft verdrängen die meisten, warten zu lange und dann ist die Manifestation zu groß und es hilft nur noch Klinik. Darüber hinaus leistet dass zu lange Warten einer häufigeren Wiederkehr Vorschub.
Zwei Bekannte von mir sind ebenfalls depressiv, haben die SAche aber sehr gut im Griff, da sie durch Verhaltenstherapie gelernt haben sich im Alltag selber zu beobachten und zu entlasten und auch rechtzeitig zu merken, wann eine Medikamentation notwendig ist etc. Sie meinen beide, das Verdrängen und Verschieben nix bringt, man muß lernen mit der Krankheit zu leben, sonst holt diese einen eines Tages ein und setzt einen nur noch Schachmatt.
Da so etwas vermeidbar ist, hoffe ich dass ihr ebenfalls den richtigen Weg des Umgangs findet. Viel Kraft und Glück dabei

wünscht
Tyra
 
Hi!
Hab eben dein Posting gelesen und deine Situation die du beschrieben hast ist der Situation in der ich mich befinde ziemlich ähnlich. Könnte sogar fast meine Geschichte sein, die du beschrieben hast, so ähnlich ist sie.
Meine Mutter ist auch depressiv, und es gibt auch immer mal Hochs und Tiefs.
Manchmal ist es so als wäre die Welt in Ordnung, dann gibt es wieder jede Menge Krach um Dinge um die ich mich nie streiten würde. Alles andere was du beschrieben hast kenn ich auch nur zu gut. Leider.
Ich kann dich gut verstehn, und auch dass du manchmal nicht mehr weiter weißt.
Wenn du Lust hast kannst du mir gerne mal schreiben und wir tauschen uns ein bißchen aus, möchte nämlich hier öffentlich nicht so viel schreiben.
Meine E-mail Adresse ist [Bitte keine E-Mail-Adressen veröffentlichen, sondern im Forum registrieren und Kontakt aufnehmen. Admin.]
liebe Grüße
 
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