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Romylein

Mitglied
Hallo

hier zu meinem Problem:

Mein Vater (leiblicher) hat noch 3 Kinder, Katrin 18 Jahre, Julia 9 Jahre, Christian 6 Jahre. Er macht mit den beiden Jüngeren überhaupt nix, hilft Julia nicht bei den Schulaufgaben, lacht sie aus wenn sie was falsch macht und kümmert sich um nix. Petra seine Frau geht arbeiten und ist von daher nicht da. Und das schlimmste ist das der Vater über mich bei seinen Kindern schlecht reden tut: Er beschimpft mich vor denen (hinter meinen Rücken) als fette Kuh, als eine die einem nur Blödsinn beibringt, dann verbieten sie der Katrin das sie nicht zu mir darf weil ich sie schlecht beeinflußen könnte. Leider ist Katrin in einem labielem Zustand und würde sofort springen wenn die Eltern mit dem Finger schnipsen. Sie ist gerade hier und will nicht nach Hause. Jetzt ist die Mutter auf dem Weg hierher und KAtrin weint weil sie nicht mit will. Ich weiß aber genau das sie dann mitgehen wird weil Petra sie so beeinflußt. Sie sagt das ich schlimm wäre und kein Umgang bin. Katrin weint und ich weiß nicht was ich machen soll. Wie ist das eigentlich wenn sie sagt das sie nicht mehr nach Hause will??? KAnn sie einfach so bei mir bleiben? Sie ist ja 18. Oder muß ich damit rechnen das die Polizei sie rausholen darf. Was meint ihr dazu? Soll ich am Montag mal zum Jugendamt gehen und die Eltern wegen Christian und Julia anzeigen? Die Kinder von ihm sind auch zurückgebliebe laut meinen Ansichten. Katrin entspricht mit ihren 18 Jahren wie eine die 11 ist, Julia ist mit ihren 9 Jahren total verschwiegen und verschüchtert und Christia benimmt sich wie ein 3 Jähriger. Er ist sehr zappelig und kennt keine Manieren.

Ich schreibe Euch mal zu dem Charakter von meinem Vater: Ich nenne Euch mal ein paar Beispiele:

-Wenn er mit seinen Kindern im Auto sitzt und da laufen Passanten vor bei denen steckt er die Zunge raus, er zeigt auch manchen den Vogel, oder schneidet Grimassen.
-Wir waren mal zu Besuch dort und da saß er ca. 1en Meter neben uns im Auto und da schaute er uns mit dem Fernglas an und beobachtete uns
-Er ist fast jeden Abend betrunken und redet dann wirres Zeug (schlägt seine Kinder aber nicht)
-Er beleidigt Katrin verbal zum Beispiel: Die Nachbarn wollen zum Bowling und da brauchen sie noch eine Kugel, gehst du mit(Katrin soll also ne Kugel sein)?
-Er blamiert seine Kinder mit deinem Kindlichem Verhalten in aller Öffentlichkeit indem er sie verhöhnt und sie blamieren tut.


Romy
 
Nur kurz erst mal😀u bist erwachsen?
Bei 18jährigen fragt kein Jugendamt...die dürfen ALLES selbst entscheiden.
Sind unterhaltsberechtigt bis Ausbildungsende!
Im Interesse der Schwester...hol sie raus! Hilf ihr,bei Dir o.allein zu leben.
Die Kleinen solten Hilfe v.JA bekommen.Du kannst auch(!!)als Schwester die Pflegschaft beantragen...das heißt:evl.Dich mit kümmern...
wenn Dein Vater sich wegen Alk.krankheit nicht eigenet als Erzieher u.a.,solltest Du Dir Beratung holen b.Jugendamt(oder vorher zur Caritas oder mal Anwalt) ...es gibt einiges zu beachten!
Was Du schreibst...sollte die Kleinen raus!

Deine 18j.Schwester DARF raus!!
allerdings---mit Deiner Einschätzung(aber-da kam der Vater z.Glück nicht drauf!)braucht sie auch noch Hilfe im Alltag?Das...Deine Einschätzung,daß sie wie 11 ist!!!,würde ich aber JETZT nicht irgendwo sagen...sonst muß sie "nichtgeschäftisfähiges Verhalten"sich andrehen lassen...
Hol sie raus!
Niemand darf sie zu was zwingen(Freiheitsberaubung/Nötigung...).

Anzeige würde ich SO nicht machen:sondern den Spieß umdrehen....den Kleinen helfen/helfen lassen(Pflegefamilie?)---traust Du Dir das zu?
Was ist mit der Mutter?Würde sie nicht (bei trinkendem Mann)besser allein mit den zwei Kleinen dastehen?

Gruß erst mal...bitte sag weiter Bescheid!

Micky
 
Hallo Micky,

ja ich bin 23 Jahre habe auch einen eigenen Haushalt. Ich würde Kathrin auch zu mir nehmen. Aber wie gesagt ist sie bei mir dann sagt sie nein aber ist sie bei den Eltern dann sagt sie genau das Gegenteil. Sie hat Angst das die Eltern sie hassen oder rausschmeißen könnten. Die Mutter kann sich nicht durchsetzen denke ich mal. Sie ist ja teilweise genauso. Katrin schrieb mir gestern eine SMS das sie ersteinmal nicht mehr zu mir kommt wegen den Eltern. Tja was soll ich dazu noch sagen. Ich gehe morgen zum Jugendamt hier in Dresden mal schauen was ich da erreichen kann. Aber belastend ist das trotzdem

Romy
 
Hallo,Romy!

Ist eine gute Idee...bleib einfach dran!

Deinen Geschwistern würde ja auch eine Familienhelferin gut tun...Mit dem sanften Hinweis,daß vernachlässigte Kinder(Vater im Alk und Demütigung etc.sind ja schon heftig..)auch Folgen durch das Amt haben könnten...da überlegt sich die Mutter vielleicht Mitarbeit.
Was macht denn Deine Schwester?Ausbildung?
Vielleicht kannst Du irgendwann in Ruhe mit ihr drüber reden...es ist ein schwerer Weg des Ablösens,wenn sie so unselbstständig ist.Frag ich mich,warum helfen ihr die Eltern nicht sowieso beim Alleinwohnen....dürfte doch eng genug dort sein?
Sag es ihr jedesmal ...sie darf mit 18 tun und lassen,was sie will...und:wenn sie Hilfe braucht im Alltag kannst Du Dich anbieten(ist sie gesundheitlich nachweislich zurück?)....
Eine WG von Euch beiden ist sicher besser!
Wenn Dir die Kleinen am Herz liegen,würde ich ALLES versuchen...auch selbst Pflegschaft anbieten(das bekommt man mit 23 schon in Griff...besser als jetzt sicher!).wenn man ohne VORWÜRFE(Schlammschlacht)zum JA geht,gibt es vielleicht auch mal Glück mit dem Kontakt...es treibt Dich ja die Sorge ums Kindeswohl.
Mir wird es sowieso immer schlecht,wenn ich kleine Kinder in Trinkerfamilien sehe...Das ist einfach kein Ort.ein Erwachsener kann ja ALLEIN tun und lassen,was er will...möchte nichts verteufeln...aber: mit unklarem Kopf sind Kinder nicht sicher.(Bei Gewalt würde ich viel schneller reagieren....sehe hier in der Nähe im Kinderheim solche gestörten Zwerge...das ist herzzerreißend.)
Dann lieber ehrlich sagen:man packt es nicht.....

Na dann --Grüße nach Dresden---von der
Micky
 
Liebe Micky,

Also das mit dem zurückgebliebenen das ist eher Psychisch so. Sie benimmt sich zu kinderlich. Lacht über alles und ist sehr ruhig. Selbst als ich ihr sagte das sie zu Hause nicht mehr glücklich seie lächelte sie. Ich kann nicht sagen das die Kinder schlecht behandelt werden (außer von den Dehmütigungen). Sie haben das gehabt was ich nie gehabt habe: Ein Zuhause (ich selber war 4 Jahre im Heim und vorher von meiner Mutter in eine Psychiatrie gesteckt worden bin weil sie dachte ich wäre nicht ganz dicht. Was sich aber als falsch rausgestellt hatte). Sie haben sie auch soweit gut erzogen, jedoch denke ich mal das die Eltern nie wollen das die Kinder ausziehen. Nur so kann ich mir das zurückbleiben der Kinder erklären. Ich denek mal wenn ich zum Jugendamt gehen tue und einen Antrag auf Pflegschaft über Christian und Julia stellen tue dann wird das Jugendamt beide fragen ob sie das wollen. Und da werden sie nein sagen. Weil Kathrin kann ich es sagen das sie sich nicht wie eine 18 Jährige benimmt, das versteht sie dann auch. Aber die Geschwister sind mit ihren 9 und 6 Jahren noch zu jung um das zu verstehen. Der Vater übt einen sehr starken Druck aus auf alle 3. Ich weiß nicht ob ich das mit der Pflegschaft für alle drei schaffen werde. Weil ich habe ja selber schon 2 Kinder (3 Jahre und 19 Monate). Kathrin würde ich auch aufnehmen, das ist keine Frage. Sie ist momentan in der Lehre und hat ihren Ausbildungsort auch ganz in meiner Nähe, von daher wäre es schon besser. Ich meine wenn es hart auf hart kommt dann frage ich beim Amt nach einer Haushaltshilfe und dann kann ich auch die anderen beiden nehmen. Wobei ich auch Angst haben muß. Der Vater sagte mir das er beim Jugendamt arbeitet und mir einen Sozialarbeiter schicken möchte weil er denkt das ich mit meinen Kindern umgehen tue wies letzte. Das er beim Jugendamt arbeitet da habe ich schon rausgefunden das es nicht der Wahrheit entsprechen tut. Das Jugendamt sagte mir am Telefon das es nicht der Fall wäre, es gibt keinen der so heißt wie mein Vater. Ich verstehe es einfach nicht. Er hat mich doch vor 23 Jahren in diese Welt gesetzt.

Romy
 
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