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Gast
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Liebes Forum,
ich dachte gerade einfach ich schreib euch mal, weil ich langsam echt verzweifle.
Auch wenn der Text etwas lang geworden ist, habe ich versucht es euch möglichst kurz zu schildern:
Ich kann mich an keinen bisherigen Lebensabschnitt erinnern, an dem ich nicht wirklich Probleme mit anderen Menschen (besonders Gleichaltrigen) hatte. Das fing schon in der Grundschule an. Ich durchschaue die Leute einfach zu schnell und weiß genau, wer sie sind und wer nicht, ob sie ehrlich sind oder mich belügen usw. Aus diesem Grund sind auch einige Freundschaften zerbrochen, was mich jeden Tag aufs Neue behindert, Beziehungen einzugehen. Irgendwann komme ich einfach jedem auf die Schliche, bemerke früher oder später dass sie doch nicht diejenigen sind als die sie sich ausgeben etc.
Was mich außerdem noch stark belastet, ist, dass alle immer mehr zu Mitmachern werden, besonders die Jugendlichen in meinem Alter. Die können sich so cool geben wie sie wollen, aber im Endeffekt sind sie alle nur Mitläufer und kein bisschen selbstbewusst.
Diese zwei Dinge verschärften sich durch einen plötzlichen Schulwechsel eines ehemaligen guten Freundes, was in der 6. Klasse war. Bis dahin war dieser mein bester Freund gewesen, doch von einem auf den anderen Tag hörte ich nichts mehr von ihm - auch dann nicht, als ich mich des Öfteren bei ihm meldete. Auch ein Mädchen, in das ich lange Zeit verliebt war, es ihr damals aber noch nicht sagen konnte, weil ich sehr schüchtern war, hat mich damals nur hingehalten, versetzt, kurz: nur belogen und verarscht.
Ab da hörte es sich bei mir echt auf. Seitdem gebe ich wirklich einen F*ck auf die ganzen Menschen in meinem Alter - oder versuche es zumindest, weil ich in jedem nur dasselbe sehe: Unzuverlässigkeit, Dinge werden einfach so verschwiegen bzw. ich werde angelogen - und das Krasseste ist, dass ich neuerdings zunehmend das Gefühl habe, dass man mich so behandelt als gebe es mich gar nicht.
Und das, obwohl ich das Selbstbewusstsein in Person bin, denn diese Erfahrungen haben mich zwar einerseits sehr frustriert aber andererseits so abgehärtet, dass ich mich mittlerweile sehr viel traue.
Nur weiß ich nicht was ich genau machen soll, denn die Tatsache dass ich nun in jedem nur die Schattenseiten sehe macht es nicht wirklich leicht, neue Leute kennen zu lernen, obwohl es mir nichts ausmacht (mehrmals getestet), einfach so auf wen zuzugehen. Generell bin ich, wenn ich nicht gerade schlecht drauf bin, ein sehr ausgeglichener, offener und humorvoller Mensch, nur habe ich da das Gefühl, dass es von anderen nicht so empfunden wird.
Was ich mir für die Zukunft sehr wünschen würde, wären Menschen in meinem Alter, auf die ich mich verlassen kann, von denen auch mal was zurückkommt und denen ich mich anvertrauen kann. Also praktisch einen neuen Freundeskreis aufzubauen und außerschulisch wieder aktiver zu werden, denn aufgrund meiner depressiven Laune sitze ich fast nur zuhause rum.
Hoffentlich kann mir jemand von euch helfen.
ich dachte gerade einfach ich schreib euch mal, weil ich langsam echt verzweifle.
Auch wenn der Text etwas lang geworden ist, habe ich versucht es euch möglichst kurz zu schildern:
Ich kann mich an keinen bisherigen Lebensabschnitt erinnern, an dem ich nicht wirklich Probleme mit anderen Menschen (besonders Gleichaltrigen) hatte. Das fing schon in der Grundschule an. Ich durchschaue die Leute einfach zu schnell und weiß genau, wer sie sind und wer nicht, ob sie ehrlich sind oder mich belügen usw. Aus diesem Grund sind auch einige Freundschaften zerbrochen, was mich jeden Tag aufs Neue behindert, Beziehungen einzugehen. Irgendwann komme ich einfach jedem auf die Schliche, bemerke früher oder später dass sie doch nicht diejenigen sind als die sie sich ausgeben etc.
Was mich außerdem noch stark belastet, ist, dass alle immer mehr zu Mitmachern werden, besonders die Jugendlichen in meinem Alter. Die können sich so cool geben wie sie wollen, aber im Endeffekt sind sie alle nur Mitläufer und kein bisschen selbstbewusst.
Diese zwei Dinge verschärften sich durch einen plötzlichen Schulwechsel eines ehemaligen guten Freundes, was in der 6. Klasse war. Bis dahin war dieser mein bester Freund gewesen, doch von einem auf den anderen Tag hörte ich nichts mehr von ihm - auch dann nicht, als ich mich des Öfteren bei ihm meldete. Auch ein Mädchen, in das ich lange Zeit verliebt war, es ihr damals aber noch nicht sagen konnte, weil ich sehr schüchtern war, hat mich damals nur hingehalten, versetzt, kurz: nur belogen und verarscht.
Ab da hörte es sich bei mir echt auf. Seitdem gebe ich wirklich einen F*ck auf die ganzen Menschen in meinem Alter - oder versuche es zumindest, weil ich in jedem nur dasselbe sehe: Unzuverlässigkeit, Dinge werden einfach so verschwiegen bzw. ich werde angelogen - und das Krasseste ist, dass ich neuerdings zunehmend das Gefühl habe, dass man mich so behandelt als gebe es mich gar nicht.
Und das, obwohl ich das Selbstbewusstsein in Person bin, denn diese Erfahrungen haben mich zwar einerseits sehr frustriert aber andererseits so abgehärtet, dass ich mich mittlerweile sehr viel traue.
Nur weiß ich nicht was ich genau machen soll, denn die Tatsache dass ich nun in jedem nur die Schattenseiten sehe macht es nicht wirklich leicht, neue Leute kennen zu lernen, obwohl es mir nichts ausmacht (mehrmals getestet), einfach so auf wen zuzugehen. Generell bin ich, wenn ich nicht gerade schlecht drauf bin, ein sehr ausgeglichener, offener und humorvoller Mensch, nur habe ich da das Gefühl, dass es von anderen nicht so empfunden wird.
Was ich mir für die Zukunft sehr wünschen würde, wären Menschen in meinem Alter, auf die ich mich verlassen kann, von denen auch mal was zurückkommt und denen ich mich anvertrauen kann. Also praktisch einen neuen Freundeskreis aufzubauen und außerschulisch wieder aktiver zu werden, denn aufgrund meiner depressiven Laune sitze ich fast nur zuhause rum.
Hoffentlich kann mir jemand von euch helfen.