Zunächst müsste man ja mal überhaupt definieren, was Intelligenz oder Dummheit überhaupt ist.
Ist es intelligent alles mögliche Wissen auswendig zu lernen und dann Abitur zu machen?
Gehört zur Intelligenz nur Wissen und dieses möglichst schnelle verstehen?
Was ist mit der menschlichen und emotionalen Seiten? Einfühlungsvermögen, soziale Kompetenzen usw. gehören die auch zur Intelligenz? Aus meiner Sicht schon.
Und kann heute überhaupt noch jemand alles Wissen? Ich denke nein.
Also in einer Hauptschule wird weniger Wissen vermittelt als in einer Realschule oder auf dem Gymnasium. Das ist alles. Mehr ist da ja erst mal nicht.
Natürlich kann man sagen, dass dort Leute sind, die aus irgendwelchen Gründen entweder nicht mehr Wissen verarbeiten können oder wollen. Sonst wären sie ja auf einer anderen Schulform.
Außerdem fragen sich halt Arbeitgeber, ob du dann in der Lage bist, das Wissen zu verarbeiten, dass dir dein Arbeitsplatz an dich heran trägt. Das ist leider so.
Aber ich finde nicht dass das irgendetwas über den Menschen aussagt. Es sagt ja nichts über das Warum aus, Faulheit, Bequemlichkeit etc. können ja auch Gründe sein. Außerdem ist Wissen auswendig lernen nun auch nicht ein Zeichen von besonders viel Schlauheit.
Ich finde das dreigliedrige Schulsystem eh nicht so toll, weil es Menschen kategorisiert und rein realistisch betrachtet Chancen verbaut.
Aber ich würde dir raten, dass beste aus deiner Situation zu machen. Das finde ich intelligent. Wenn man aus den Dingen die man hat, das Beste für sich rausholt. Vieleicht noch andere Qualifikationen hinten dran hängen. Ist zwar blöde, aber so funktioniert das Spielchen hier.
Lass die anderen nur reden. Die machen nur blöde Sprüche um sich selbst besser zu fühlen, um sich gedanklich "über dich zu stellen". Sind im Grunde ganz arme Würstchen.