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Beziehungsdynamik auflösen

Hardy35

Neues Mitglied
Hallo zusammen,


ich bin 35 Jahre alt und seit fast zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir haben uns relativ schnell ineinander verliebt – es war intensiv, vertraut und etwas Besonderes. Wenn es zwischen uns gut läuft, ist unsere Beziehung wirklich schön: Wir lachen viel, haben ähnliche Interessen, ähnliche Vorstellungen vom Leben und verstehen uns grundsätzlich gut.


Trotzdem gibt es von Anfang an immer wieder große Probleme, vor allem rund um Ordnung, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Struktur.


Ich bin ein sehr ordentlicher, strukturierter, direkter und ehrlicher Mensch. Für mich sind Absprachen wichtig und ich lege viel Wert auf Sauberkeit und Verlässlichkeit. Meine Freundin kommt aus einer schwierigen Vergangenheit mit Depressionen und Überforderung, was ich heute auch besser verstehen kann.


In der Anfangszeit unserer Beziehung hat sie mir fast elf Monate lang verheimlicht, wie es in ihrer Wohnung wirklich aussah. Aus Scham und Angst, mich zu verlieren, hat sie mich nie zu sich gelassen und immer Ausreden gefunden. Später hat sie mir gestanden, dass sie in dieser Zeit quasi ein Messi war und komplett überfordert. Das war für mich ein riesiger Vertrauensbruch. Ich habe Verständnis für ihre psychische Situation – aber diese lange Lüge hat etwas Grundlegendes in mir zerstört.


Nach dieser Beichte habe ich mich damals auch getrennt. Danach folgte eine lange On-off-Phase mit vielen Gesprächen, Streitigkeiten und Neuanfängen. Im September letzten Jahres haben wir beschlossen, es noch einmal ernsthaft miteinander zu versuchen.


Sie hat in der Zwischenzeit viel verändert: neue Wohnung, Haushalt im Griff, Therapie, aktive Arbeit an sich selbst. Das sehe ich und weiß ich auch zu schätzen.


Trotzdem geraten wir im Alltag immer wieder in dieselben Konflikte – meist wegen Kleinigkeiten, die sich aber ständig wiederholen.


Ich habe oft das Gefühl, dass sie sich nicht an Absprachen hält oder Dinge nicht zu Ende denkt. Beispiele dafür sind:


– Sie kauft etwas ein, obwohl sie sich nicht sicher ist, ob ich genau das meinte – obwohl wir eigentlich abgesprochen haben, dass sie es dann lieber weglässt oder mich vorher anruft
– Sie macht viele Dinge im Haushalt anders, als ich sie logisch und sauber finde (z. B. Milch eingießen, Flaschen nicht richtig ausspülen, Türen offen lassen, Fenstergriffe nicht richtig schließen, Abspülen nicht gründlich genug)
– Sie vergisst Absprachen oder Kleinigkeiten
– Sie ist oft schusselig: Beim Kochen spritzt Essen daneben, sie hat Essensreste an den Fingern und fasst damit Griffe an, wäscht sich nicht direkt die Hände, hat manchmal Schnodder in der Nase usw.


Das sind alles Kleinigkeiten – aber sie passieren fast täglich.


Und genau das triggert mich extrem.


Für mich fühlt es sich so an, als müsste ich ihr ständig erklären, wie man Dinge richtig macht oder wie Alltag funktioniert. Oft habe ich das Gefühl, ich rede mit einem Kind und nicht mit einer erwachsenen Partnerin. Das frustriert mich sehr und macht mich auf Dauer wütend und hilflos.


Sie bemüht sich wirklich und nimmt meine Kritik grundsätzlich an. Sie sagt selbst, dass sie vieles nie richtig gelernt hat und länger braucht, bis neue Routinen sitzen. Ich sehe ihre Entwicklung auch und weiß das zu schätzen.


Aber trotzdem passiert immer wieder dasselbe.


Dazu kommt, dass sie auch heute noch manchmal wegen Kleinigkeiten lügt – völlig unnötig. Und genau das reißt jedes Mal wieder alte Wunden auf, weil mich diese große Lüge am Anfang unserer Beziehung bis heute sehr beschäftigt.


Ich habe dadurch oft das Gefühl, dass ich mich nicht auf sie verlassen kann. Dass ich alles kontrollieren und die Verantwortung für Struktur, Planung und Ordnung alleine tragen muss. Das überfordert mich zunehmend.


Wenn mir alles zu viel wird, brauche ich Abstand. Ich ziehe mich dann zurück, um runterzukommen und nicht noch mehr zu eskalieren. Für sie fühlt sich dieser Abstand wie Ablehnung oder Liebesentzug an. Sie bekommt dann Angst, schreibt viele Nachrichten und klammert – was den Druck für mich noch verstärkt.


Was es für mich zusätzlich schwer macht: Meine frühere Beziehung (fünf Jahre) hatte diese Probleme nicht. Meine Ex war sehr ordentlich, zuverlässig und strukturiert. Ich konnte mich immer auf sie verlassen. Der Vergleich passiert automatisch, auch wenn ich ihn nicht bewusst will.


Grundsätzlich liebe ich meine Freundin sehr. Sie ist ein fürsorglicher, liebevoller Mensch, aufmerksam, warmherzig und emotional sehr nah bei mir. Wir passen in vielen Dingen gut zusammen – sonst würde ich diesen Kampf nicht seit so langer Zeit führen.


Aber mir reicht es mittlerweile nicht mehr, dass sie sich Mühe gibt. Ich brauche, dass Absprachen wirklich eingehalten werden und dass ich mich dauerhaft auf sie verlassen kann. Für mich bedeutet Verantwortung übernehmen genau das.


Durch die vielen kleinen Alltagssituationen stauen sich bei mir immer mehr Frust, Wut und Enttäuschung auf. Und weil sie fast täglich passieren, wird dieses Gefühl immer stärker.


Ich wünsche mir sehr, dass wir diese Themen gemeinsam in den Griff bekommen, ohne dass sich immer mehr negative Gefühle aufbauen und unsere Beziehung kaputt machen.
 
Hallo zusammen,


ich bin 35 Jahre alt und seit fast zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir haben uns relativ schnell ineinander verliebt – es war intensiv, vertraut und etwas Besonderes. Wenn es zwischen uns gut läuft, ist unsere Beziehung wirklich schön: Wir lachen viel, haben ähnliche Interessen, ähnliche Vorstellungen vom Leben und verstehen uns grundsätzlich gut.


Trotzdem gibt es von Anfang an immer wieder große Probleme, vor allem rund um Ordnung, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Struktur.


Ich bin ein sehr ordentlicher, strukturierter, direkter und ehrlicher Mensch. Für mich sind Absprachen wichtig und ich lege viel Wert auf Sauberkeit und Verlässlichkeit. Meine Freundin kommt aus einer schwierigen Vergangenheit mit Depressionen und Überforderung, was ich heute auch besser verstehen kann.


In der Anfangszeit unserer Beziehung hat sie mir fast elf Monate lang verheimlicht, wie es in ihrer Wohnung wirklich aussah. Aus Scham und Angst, mich zu verlieren, hat sie mich nie zu sich gelassen und immer Ausreden gefunden. Später hat sie mir gestanden, dass sie in dieser Zeit quasi ein Messi war und komplett überfordert. Das war für mich ein riesiger Vertrauensbruch. Ich habe Verständnis für ihre psychische Situation – aber diese lange Lüge hat etwas Grundlegendes in mir zerstört.


Nach dieser Beichte habe ich mich damals auch getrennt. Danach folgte eine lange On-off-Phase mit vielen Gesprächen, Streitigkeiten und Neuanfängen. Im September letzten Jahres haben wir beschlossen, es noch einmal ernsthaft miteinander zu versuchen.


Sie hat in der Zwischenzeit viel verändert: neue Wohnung, Haushalt im Griff, Therapie, aktive Arbeit an sich selbst. Das sehe ich und weiß ich auch zu schätzen.


Trotzdem geraten wir im Alltag immer wieder in dieselben Konflikte – meist wegen Kleinigkeiten, die sich aber ständig wiederholen.


Ich habe oft das Gefühl, dass sie sich nicht an Absprachen hält oder Dinge nicht zu Ende denkt. Beispiele dafür sind:


– Sie kauft etwas ein, obwohl sie sich nicht sicher ist, ob ich genau das meinte – obwohl wir eigentlich abgesprochen haben, dass sie es dann lieber weglässt oder mich vorher anruft
– Sie macht viele Dinge im Haushalt anders, als ich sie logisch und sauber finde (z. B. Milch eingießen, Flaschen nicht richtig ausspülen, Türen offen lassen, Fenstergriffe nicht richtig schließen, Abspülen nicht gründlich genug)
– Sie vergisst Absprachen oder Kleinigkeiten
– Sie ist oft schusselig: Beim Kochen spritzt Essen daneben, sie hat Essensreste an den Fingern und fasst damit Griffe an, wäscht sich nicht direkt die Hände, hat manchmal Schnodder in der Nase usw.


Das sind alles Kleinigkeiten – aber sie passieren fast täglich.


Und genau das triggert mich extrem.


Für mich fühlt es sich so an, als müsste ich ihr ständig erklären, wie man Dinge richtig macht oder wie Alltag funktioniert. Oft habe ich das Gefühl, ich rede mit einem Kind und nicht mit einer erwachsenen Partnerin. Das frustriert mich sehr und macht mich auf Dauer wütend und hilflos.


Sie bemüht sich wirklich und nimmt meine Kritik grundsätzlich an. Sie sagt selbst, dass sie vieles nie richtig gelernt hat und länger braucht, bis neue Routinen sitzen. Ich sehe ihre Entwicklung auch und weiß das zu schätzen.


Aber trotzdem passiert immer wieder dasselbe.


Dazu kommt, dass sie auch heute noch manchmal wegen Kleinigkeiten lügt – völlig unnötig. Und genau das reißt jedes Mal wieder alte Wunden auf, weil mich diese große Lüge am Anfang unserer Beziehung bis heute sehr beschäftigt.


Ich habe dadurch oft das Gefühl, dass ich mich nicht auf sie verlassen kann. Dass ich alles kontrollieren und die Verantwortung für Struktur, Planung und Ordnung alleine tragen muss. Das überfordert mich zunehmend.


Wenn mir alles zu viel wird, brauche ich Abstand. Ich ziehe mich dann zurück, um runterzukommen und nicht noch mehr zu eskalieren. Für sie fühlt sich dieser Abstand wie Ablehnung oder Liebesentzug an. Sie bekommt dann Angst, schreibt viele Nachrichten und klammert – was den Druck für mich noch verstärkt.


Was es für mich zusätzlich schwer macht: Meine frühere Beziehung (fünf Jahre) hatte diese Probleme nicht. Meine Ex war sehr ordentlich, zuverlässig und strukturiert. Ich konnte mich immer auf sie verlassen. Der Vergleich passiert automatisch, auch wenn ich ihn nicht bewusst will.


Grundsätzlich liebe ich meine Freundin sehr. Sie ist ein fürsorglicher, liebevoller Mensch, aufmerksam, warmherzig und emotional sehr nah bei mir. Wir passen in vielen Dingen gut zusammen – sonst würde ich diesen Kampf nicht seit so langer Zeit führen.


Aber mir reicht es mittlerweile nicht mehr, dass sie sich Mühe gibt. Ich brauche, dass Absprachen wirklich eingehalten werden und dass ich mich dauerhaft auf sie verlassen kann. Für mich bedeutet Verantwortung übernehmen genau das.


Durch die vielen kleinen Alltagssituationen stauen sich bei mir immer mehr Frust, Wut und Enttäuschung auf. Und weil sie fast täglich passieren, wird dieses Gefühl immer stärker.


Ich wünsche mir sehr, dass wir diese Themen gemeinsam in den Griff bekommen, ohne dass sich immer mehr negative Gefühle aufbauen und unsere Beziehung kaputt machen.
Du bist ein Pedant. In erster Linie zählen Deine Wünsche und Vorgaben.
Mit Dir zusammen zu sein ist schwierig.
 
Hallo zusammen,


ich bin 35 Jahre alt und seit fast zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir haben uns relativ schnell ineinander verliebt – es war intensiv, vertraut und etwas Besonderes. Wenn es zwischen uns gut läuft, ist unsere Beziehung wirklich schön: Wir lachen viel, haben ähnliche Interessen, ähnliche Vorstellungen vom Leben und verstehen uns grundsätzlich gut.


Trotzdem gibt es von Anfang an immer wieder große Probleme, vor allem rund um Ordnung, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Struktur.


Ich bin ein sehr ordentlicher, strukturierter, direkter und ehrlicher Mensch. Für mich sind Absprachen wichtig und ich lege viel Wert auf Sauberkeit und Verlässlichkeit. Meine Freundin kommt aus einer schwierigen Vergangenheit mit Depressionen und Überforderung, was ich heute auch besser verstehen kann.


In der Anfangszeit unserer Beziehung hat sie mir fast elf Monate lang verheimlicht, wie es in ihrer Wohnung wirklich aussah. Aus Scham und Angst, mich zu verlieren, hat sie mich nie zu sich gelassen und immer Ausreden gefunden. Später hat sie mir gestanden, dass sie in dieser Zeit quasi ein Messi war und komplett überfordert. Das war für mich ein riesiger Vertrauensbruch. Ich habe Verständnis für ihre psychische Situation – aber diese lange Lüge hat etwas Grundlegendes in mir zerstört.


Nach dieser Beichte habe ich mich damals auch getrennt. Danach folgte eine lange On-off-Phase mit vielen Gesprächen, Streitigkeiten und Neuanfängen. Im September letzten Jahres haben wir beschlossen, es noch einmal ernsthaft miteinander zu versuchen.


Sie hat in der Zwischenzeit viel verändert: neue Wohnung, Haushalt im Griff, Therapie, aktive Arbeit an sich selbst. Das sehe ich und weiß ich auch zu schätzen.


Trotzdem geraten wir im Alltag immer wieder in dieselben Konflikte – meist wegen Kleinigkeiten, die sich aber ständig wiederholen.


Ich habe oft das Gefühl, dass sie sich nicht an Absprachen hält oder Dinge nicht zu Ende denkt. Beispiele dafür sind:


– Sie kauft etwas ein, obwohl sie sich nicht sicher ist, ob ich genau das meinte – obwohl wir eigentlich abgesprochen haben, dass sie es dann lieber weglässt oder mich vorher anruft
– Sie macht viele Dinge im Haushalt anders, als ich sie logisch und sauber finde (z. B. Milch eingießen, Flaschen nicht richtig ausspülen, Türen offen lassen, Fenstergriffe nicht richtig schließen, Abspülen nicht gründlich genug)
– Sie vergisst Absprachen oder Kleinigkeiten
– Sie ist oft schusselig: Beim Kochen spritzt Essen daneben, sie hat Essensreste an den Fingern und fasst damit Griffe an, wäscht sich nicht direkt die Hände, hat manchmal Schnodder in der Nase usw.


Das sind alles Kleinigkeiten – aber sie passieren fast täglich.


Und genau das triggert mich extrem.


Für mich fühlt es sich so an, als müsste ich ihr ständig erklären, wie man Dinge richtig macht oder wie Alltag funktioniert. Oft habe ich das Gefühl, ich rede mit einem Kind und nicht mit einer erwachsenen Partnerin. Das frustriert mich sehr und macht mich auf Dauer wütend und hilflos.


Sie bemüht sich wirklich und nimmt meine Kritik grundsätzlich an. Sie sagt selbst, dass sie vieles nie richtig gelernt hat und länger braucht, bis neue Routinen sitzen. Ich sehe ihre Entwicklung auch und weiß das zu schätzen.


Aber trotzdem passiert immer wieder dasselbe.


Dazu kommt, dass sie auch heute noch manchmal wegen Kleinigkeiten lügt – völlig unnötig. Und genau das reißt jedes Mal wieder alte Wunden auf, weil mich diese große Lüge am Anfang unserer Beziehung bis heute sehr beschäftigt.


Ich habe dadurch oft das Gefühl, dass ich mich nicht auf sie verlassen kann. Dass ich alles kontrollieren und die Verantwortung für Struktur, Planung und Ordnung alleine tragen muss. Das überfordert mich zunehmend.


Wenn mir alles zu viel wird, brauche ich Abstand. Ich ziehe mich dann zurück, um runterzukommen und nicht noch mehr zu eskalieren. Für sie fühlt sich dieser Abstand wie Ablehnung oder Liebesentzug an. Sie bekommt dann Angst, schreibt viele Nachrichten und klammert – was den Druck für mich noch verstärkt.


Was es für mich zusätzlich schwer macht: Meine frühere Beziehung (fünf Jahre) hatte diese Probleme nicht. Meine Ex war sehr ordentlich, zuverlässig und strukturiert. Ich konnte mich immer auf sie verlassen. Der Vergleich passiert automatisch, auch wenn ich ihn nicht bewusst will.


Grundsätzlich liebe ich meine Freundin sehr. Sie ist ein fürsorglicher, liebevoller Mensch, aufmerksam, warmherzig und emotional sehr nah bei mir. Wir passen in vielen Dingen gut zusammen – sonst würde ich diesen Kampf nicht seit so langer Zeit führen.


Aber mir reicht es mittlerweile nicht mehr, dass sie sich Mühe gibt. Ich brauche, dass Absprachen wirklich eingehalten werden und dass ich mich dauerhaft auf sie verlassen kann. Für mich bedeutet Verantwortung übernehmen genau das.


Durch die vielen kleinen Alltagssituationen stauen sich bei mir immer mehr Frust, Wut und Enttäuschung auf. Und weil sie fast täglich passieren, wird dieses Gefühl immer stärker.


Ich wünsche mir sehr, dass wir diese Themen gemeinsam in den Griff bekommen, ohne dass sich immer mehr negative Gefühle aufbauen und unsere Beziehung kaputt machen.
Schrecklich. Was du beschreibst, sind Kleinigkeiten.

Ihr passt nicht zusammen. Sie muss sich dir anpassen, obwohl wie gesagt die Dinge die du beschreibst nur jemanden stören können, der darauf beharrt, dass alles so zu sein hat, wie er es sich vorstellt und der nicht mal ein bisschen Chaos und Unordnung erträgt.

Und wenn dich das so nervt, wie gesagt, Banales, Alltägliches, dass du so wütend wirst, dann solltest du dich trennen. Dann bist du das Problem, nicht sie.

Bitte hör endlich auf, deine "Freundin" nach deinen Vorstellungen erziehen zu wollen. Entweder du kommst ein bisschen runter, oder du trennst dich.

Such dir jemanden, der genauso tick wie du, aber lass die arme Frau in Ruhe.
 
Hallo,

Messies lassen sich nicht helfen. Für deine Freundin bist du der Schuldige, der einen Putzfimmel hat und ungefragt ihre wichtigen Sachen (= gehorteten Müll) wegwirfst!

Ich habe einen guten Bekannten, der an genau so eine Messie-Frau geraten ist. Hier gab es z.B. immer wieder das Problem, dass sie alles an Ort und Stelle liegen lässt. Gemüse oder Obst geschnitten? Schneidebrett und Schalen bleiben einfach liegen, das Messer wird zur Krönung einfach obendrauf geschmissen. Klamotten: Finden sich überall verstreut, Schlafzimmer, Badezimmer, Wohnzimmer... frisch oder getragen? Egal. Fasste er sich ein Herz, hat alles eingesammelt und gewaschen: "Spinnst du? Das hatte ich erst ein Mal an und wollte es morgen anziehen!" Klobürste wurde konsequent nicht benutzt. Auf höflichen Hinweis: "Toll dass du mir das sagst! Aber anstatt dich darüber zu beschweren, hättest du die Toilette doch einfach selbst sauber machen können!" Mülleimer werden nicht geleert, auch wenn sie längst überquellen. Am Waschbeckenrand sammelt sich benutzte Zahnseide und benutzte Taschentücher.

Überleg dir das gut, das bekommst du deiner Freundin nicht mehr abgewöhnt!

LG,
SFX
 
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Hallo,

Messies lassen sich nicht helfen. Für deine Freundin bist du der Schuldige, der einen Putzfimmel hat und ungefragt ihre wichtigen Sachen (= gehorteten Müll) wegwirfst!

Ich habe einen guten Bekannten, der an genau so ein Gammelweib geraten ist. Hier gab es z.B. immer wieder das Problem, dass sie alles an Ort und Stelle liegen lässt. Gemüse oder Obst geschnitten? Schneidebrett und Schalen bleiben einfach liegen, das Messer wird zur Krönung einfach obendrauf geschmissen. Klamotten: Finden sich überall verstreut, Schlafzimmer, Badezimmer, Wohnzimmer... frisch oder getragen? Egal. Fasste er sich ein Herz, hat alles eingesammelt und gewaschen: "Spinnst du? Das hatte ich erst ein Mal an und wollte es morgen anziehen!" Klobürste wurde konsequent nicht benutzt. Auf höflichen Hinweis: "Toll dass du mir das sagst! Aber anstatt dich darüber zu beschweren, hättest du die Toilette doch einfach selbst sauber machen können!" Mülleimer werden nicht geleert, auch wenn sie längst überquellen. Am Waschbeckenrand sammelt sich benutzte Zahnseide und benutzte Taschentücher.

Überleg dir das gut, das bekommst du der Alten nicht mehr abgewöhnt!

LG,
SFX
Geht es etwas respektvoller? Messies sind auch Menschen und haben ein Problem.
 
Solange die Messies nicht ihr Problem zu dem der Anderen machen... solls mir recht sein. Fakt ist, dass es eine psychische Störung ist, unter welcher meist nur das Umfeld leidet. Keine Einsicht und kein Leidensdruck, es ist doch alles okay.
"Alte" und "Gammelweib" ist einfach total drüber. Eine Schwester von mir ist genauso, ich bin das genau Gegenteil. Du kannst bei mir vom Boden essen. Ich würde sie nie so betiteln, allerdings bleibt mir bei Besuchen in ihrer Wohnung schon mal die Luft weg und wir machen erst mal gemeinsam eine (für mich sehr befriedigende) Putztour durch die Untiefen ihrer Küche, weil wir ja Geschirr brauchen für das gemeinsame Essen (geht schneller und sauberer, wenn ich koche), man muss ja erst mal Spüle und Spülmaschine freiräumen.

Die Küche ist ja auch nur ein Raum und das Arbeitszimmer von ihr ist unbeschreiblich.

Trotzdem würde ich nie so abwertend über sie schreiben.
 
"Alte" und "Gammelweib" ist einfach total drüber. Eine Schwester von mir ist genauso, ich bin das genau Gegenteil. Du kannst bei mir vom Boden essen. Ich würde sie nie so betiteln, allerdings bleibt mir bei Besuchen in ihrer Wohnung schon mal die Luft weg und wir machen erst mal gemeinsam eine (für mich sehr befriedigende) Putztour durch die Untiefen ihrer Küche, weil wir ja Geschirr brauchen für das gemeinsame Essen (geht schneller und sauberer, wenn ich koche), man muss ja erst mal Spüle und Spülmaschine freiräumen.

Die Küche ist ja auch nur ein Raum und das Arbeitszimmer von ihr ist unbeschreiblich.

Trotzdem würde ich nie so abwertend über sie schreiben.
Hallo,

danke, dass du meiner Kernaussage zustimmst: Deine Schwester wird sich niemals ändern, das Problem des Messietums bleibt dauerhaft bestehen.

LG,
SFX

PS: Um meinen guten Willen zu zeigen, habe ich die von dir beanstandeten Begriffe "Gammelweib" und "Alte" durch neutrale Wörter ersetzt. Hier, nimm einen Zug von der Friedenspfeife: 🚬
 
Für mich fühlt es sich so an, als müsste ich ihr ständig erklären, wie man Dinge richtig macht oder wie Alltag funktioniert. Oft habe ich das Gefühl, ich rede mit einem Kind und nicht mit einer erwachsenen Partnerin. Das frustriert mich sehr und macht mich auf Dauer wütend und hilflos.

Puh, es tut mir leid, aber ich fand den Text schwer auszuhalten. Es gibt kein "richtig", es ist total okay, wenn sie schusseliger oder anders ist als du, ich bin auch so, wie du sie beschreibst (und mein Partner auch). Es klingt sehr problematisch, wenn du den Anspruch hast, sie müsse sich an dein "richtig" anpassen, dadurch entsteht ein extremes Ungleichgewicht. Eure unterschiedlichen Einstellungen zu Sauberkeit, Struktur etc. sind beide gleichwertig und ihr müsst schauen, ob ihr Mittelwege findet. Alles andere klingt sonst sehr ungesund.
 
Hallo,

danke, dass du meiner Kernaussage zustimmst: Deine Schwester wird sich niemals ändern, das Problem des Messietums bleibt dauerhaft bestehen.

LG,
SFX

PS: Um meinen guten Willen zu zeigen, habe ich die von dir beanstandeten Begriffe "Gammelweib" und "Alte" durch neutrale Wörter ersetzt. Hier, nimm einen Zug von der Friedenspfeife: 🚬
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich mit ihr eine WG machen will. Es geht hier um den TE, der daran verzweifelt, dass sie so ist wie sie ist.

Ja, sorry, man muss auch nicht respektlos schreiben.
 

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Du bist keinem Raum beigetreten.

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