Es lag an beider Seite
Meine: zu unsicher, viel nachgefragt, Fehler gemacht wie z.B. mehrmals nachgefragt oder abgesprochenes vergessen bzw. Durcheinander gebracht und daher sehr unsicher. Ich war ein zu offenes Buch und habe jede Unsicherheit nach außen getragen und mich selbst klein gemacht. Schlechte Buchführung. Es gibt Sachen mit meiner Konzentrationsschwäche die fallen mir schwerer als anderen. Zudem war ich in einem Großraumbüro mit 7 anderem und da viel mir mein Arbeiten wenn das Haus voll war sehr schwer manchmal. Und ich hatte echt scheiß Startbedingungen wie Veranstaltungsarbeit ohne Geld, keinen wirklichen Tagesablauf, keiner wusste so recht, was ich eig zu tun hab. Bzw konnte es mir sagen.
Ich habe da mal ein paar Fragen an dieser Stelle. Verstehe die nicht als Vorwurf, sondern bitte als Möglichkeit, Dinge zukünftig zu verändern.
Du hast viel und wiederholt nachgefragt, weil Du Dinge vergessen hast. Gleichzeitig warst Du schlecht organisiert. In der Einarbeitungsphase kostet jeder Mitarbeiter. Teamleistung sinkt, sobald ein Neuer rein kommt. Das ist normal und bezieht sich nicht nur auf Berufsanfänger. Dieser Posten ist nicht zu vernachlässigen und ein Chef mit entsprechender Erfahrung weiß das. Da macht es keinen Sinn, jemanden einzustellen nur um ihn abzuschießen und später zu kündigen.
Was hast Du konkret gegen Dein Vergessen und die wiederholten Nachfragen getan?
Weiterhin das Thema Buchführung. Da versteht niemand Spaß. Die Finanzämter sind tatsächlich im Rahmen einer Prüfung absolut spaßbefreit und Geldgeber ebenso.
Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung sagen Dir etwas?
Was hast Du unternommen um diesen gerecht werden zu können?
Großraumbüros sind für die Gesamtleistung immer schlecht. Auch das ist nicht nur unter Chefs inzwischen allgemein bekannt. Dass es hier zu Produktivitätseinbußen kommt, ist normal. Mancher kann sich durch Kopfhörer behelfen oder aber seinen Arbeitsplatz vorübergehend verlegen (HomeOffice, Besprechungsraum, ...)
Was hast Du davon versucht?
Du wusstest nicht, was Du eigentlich zu tun hattest. Das ergibt sich aus der Stellenbeschreibung für die Du Dich beworben hast. Entsprechend offene Augen nutzen auch. In Phasen, in denen man wirklich keine Möglichkeit entdeckt, produktiv tätig werden zu können, kann man Hilfe anbieten oder einen Kollegen bitten, ihm mal über die Schulter gucken zu dürfen. Was auch eine Möglichkeit ist, dass man im Rahmen einer Besprechung im Abstand von beispielsweise 2 Wochen Arbeitspakete und -Ergebnisse vereinbart.
Was hast Du konkret unternommen um hier Klarheit rein zu bekommen?
Wer führte die Protokolle bei Besprechungen?
Und zuletzt: Ein Arbeitszeugnis muss wohlwollend formuliert sein. Mich würde immer noch interessieren, was konkret in Deinem Arbeitzeugnis drin steht. Denn vergessen sollte man das nicht. Das ist wichtig bei der Entscheidungsfindung, wie man damit umgeht. Scheitern kann jeder mal, Fehler machen auch. Die Frage ist, wie man damit umgeht.