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Betreuungsgeld ("Herdprämie") - ist es zu befürworten?

  • Starter*in Starter*in Manuel+
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Manuel+

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Die Koalitionsparteien CDU, CSU und FDP hatten beschlossen, ab 2013 Eltern zunächst 100 Euro monatlich für Kinder im zweiten Lebensjahr zu zahlen. Von 2014 an sollen 150 Euro für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr gezahlt werden, die nicht in einer staatlich geförderten Krippe betreut werden.

Den Steuerzahler soll das 2013 rund 400 Millionen Euro kosten, ab 2014 rund 1,2 Milliarden Euro.

Was ist von diesem in ablehnenden Kreisen auch als "Herdprämie" bezeichneten Betreuungsgeld zu halten?

Kritiker meinen, dass dieses Geld nicht den Kindern zugute kommen könnte, indem es vor allem finanzschwache Eltern andern Zwecken zuführen.

Wäre es nicht für die Kinder besser, in einem Kindergarten betreut zu werden? Werden die Eltern nicht eigentlich mit den genannten Summen abgespeist? Meines Erachtens sind 150 Euro wenig Geld als "Ersatz" für einen guten Kindergartenplatz. Steht dahinter vielleicht ein Sparmodell der Regierung? Geht es also weniger um eine gute Erziehlung als vielmehr ums Geld?

Ich habe bei der Sache eher ein ungutes Gefühl.

http://www.tagesschau.de/inland/betreuungsgeldstreit106.html
 
ich halte wenig vom Konzept Kinderkrippe, ich finde Kleinkinder sollten bei der Mutter sein

Es reicht! Renommierte Kinderpsychiaterin ruft zu Widerstand gegen deutsche Familienpolitik auf - Kopp-Verlag

Ebenso unumstößlich ist der folgende traurige Tatbestand: Je länger, je früher, je häufiger Babys und Kleinkinder von ihren Müttern über Stunden getrennt werden, desto mehr sind im Erwachsenenalter oft lebenslängliche seelische Beeinträchtigungen die Folge – was jetzt bereits bei jungen Menschen ein gesellschaftlicher Minusfaktor in jenen Gesellschaften ist, die mehrheitlich Kollektiverziehung vom Babyalter an seit Jahrzehnten praktizieren.

Aber darüber hinaus ist diese Meldung eine Diffamierung der wertvollsten, der wichtigsten Person, die es in der Menschheit gibt: Der MUTTER! Eine natürliche, gesunde Mutter bewirkt, wenn sie ihr Baby nahe bei sich hat, dass sie mit ihrer Liebe das Kind so tränkt, dass es liebessatt wird. Darüber hinaus wird durch ihren liebevollen Sprechkontakt mit ihm die optimale Voraussetzung zur Bildungsfähigkeit vermittelt. Einmal mehr hat das gerade eine Studie der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg (Ursula Horsch) bestätigt. Das ist Wissenschaft!

mir erscheint die deutsche Familienpolitik allgemein verunglückt
 
Die Koalitionsparteien CDU, CSU und FDP hatten beschlossen, ab 2013 Eltern zunächst 100 Euro monatlich für Kinder im zweiten Lebensjahr zu zahlen. Von 2014 an sollen 150 Euro für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr gezahlt werden, die nicht in einer staatlich geförderten Krippe betreut werden.

Ich denke das ist nicht so gut und zwar denke ich da an die Abteilung Mensch kein Schulabschluß noch nie gearbeiten aber ein Kind nach dem anderen. Praktischerweise immer dann schwanger wenn die Arge mit Arbeit droht. Die werden dann sicherlich noch mehr Kinder produzieren weil es sich ja dann nochmehr lohnt und deren Kinder schlagen meistens leider eine ähnliche Karriere wie ihre Eltern ein.

Das wird dann richtig teuer.
 

Ein AG weiß doch, dass seine Billigentlohnung vom Wohngeld abgefedert wird. Und jetzt das.

Den Mindestlohn erhöhen, wär das nicht klüger? Am liebsten beides. Klar.

Kinder sind nun mal teuer. Dem kann man ruhig Rechnung tragen. An Ende Zahlen sie den Mist der Vorgänger.
 
Was die meisten nicht wissen: Bei diesem Gesetz geht es um Kinder von null bis drei Jahren!

Es geht also nicht um Kindergärten oder Ganztagsbetreuung, sondern um Krippen, wo Kleinstkinder ohne Bezugsperson nur einfach von gestressten Betreuerinnen gewindelt und gefüttert werden. Mehr nicht.

In diesem Alter brauchen Kinder eine einzige Bezugsperson, um ihre Persönlichkeit entwickeln zu können. Die finden sie nur zu Hause. Gleich ob Vater oder Mutter.

Die Wirtschaft will das Gesetz nicht, denn jede(r) Arbeitssuchende mehr gibt ihr die Möglichkeit, die Löhne noch weiter zu drücken.

Wozu soll sich eine Frau ein Kind "anschaffen", wenn sie es kurz nach der Geburt abliefert?

Die Vorsitzende der Jungen Union formulierte es so: "Frauen sind keine Legehennen. Kind gebären und weiterarbeiten..."
 
ausgerechnet die Christa Meves - die lebt doch eh noch in den 60iger Jahren.

ABER und da gebe ich ihr Recht, dass die Ganztagsbetreuung für Kleinkinder nicht unbedingt entwicklungsförderlich ist, weil sie noch enge Bezugspersonen brauchen und es keine 1:2 Betreuung in den Krippen gibt, auch das offene Konzept von Tageseinrichtungen ab 3 Jahre entspricht nicht dem Entwicklungsstand der Kinder, die vollkommen losgelöst mit einer Unsumme von Angeboten überhäuft werden, die nicht mal wählen können.

Die Frage zur Selbständigkeit, die ich befürworte, bedeutet nämlich nicht, das Anleitung in der Erziehung vergessen wird.

ABER und da sind wir nun bei der gesellschaftlichen Dimension:
Es gab nie die heile Familie mit dem traditionellen Modell, auch meine Mutter ging ab den 50iger Jahren arbeiten - aber es gab die Großfamilie, so dass viele Kinder engmaschig bei den Großeltern aufgewachsen sind.

Das ist heute in vielen Fälle nicht mehr so und deswegen müssen Lösungen gesucht werden.
ich bin schon immer der Auffassung, dass man die Familien weiterhin finanziell unterstützen soll, denn ich bin der Meinung, dass gerade die Frage von Gewalt, von fehlender Motivation, von fehlenden Vorbildern bei Familien an der Tagessordnung ist - wer erzieht schon nach Feierabend konsequent, wenn er geschafft und müde von der Arbeit kommt?
Viele entziehen sich doch der Erziehung durch WII im Kinderzimmer, Fernseher für 4 jährige, etc.

DA bin ich dann schon der Meinung, dass Kinder besser in der Krippe aufgehoben sind, anstatt dass sie ständig vor der Glotze hängen und mit Computerspielen besänftigt werden.

Die Aufnahme in der Kinder- und Jugendpsychatrie hat eine ellenlange Warteliste, da mittlerweile Suchterkrankungen bei Kinder unter 10 massiv zugenommen haben - die eben nicht im Hort oder sonstwo betreut wurden.
 
Ich denke das ist nicht so gut und zwar denke ich da an die Abteilung Mensch kein Schulabschluß noch nie gearbeiten aber ein Kind nach dem anderen. Praktischerweise immer dann schwanger wenn die Arge mit Arbeit droht. Die werden dann sicherlich noch mehr Kinder produzieren weil es sich ja dann nochmehr lohnt und deren Kinder schlagen meistens leider eine ähnliche Karriere wie ihre Eltern ein.

Das wird dann richtig teuer.

Das trieft ja nur so von Vorurteilen.🙄
Keine Sorge, die von dir erwähnte Minderheit wird sicher nichts von haben,
was es dort mehr gibt, wird an anderer Stelle eh wieder abgezogen. 😉

Zum Thema:

Ich weiss nicht was ich davon halte, ist mir eigentlich egal.
Wenn es darum geht, wann die kleine in die Kita geht, kommt es sicher nicht acufs Geld an, sondern aufs Kind, ob was in Aussicht ist usw...
 
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