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betreutes Wohnheim

B

blossom164

Gast
Hallo ich bin Ina und 19 Jahre alt. Seit ich 14 bin habe ich leichte Depression und daran war 'die liebe Liebe' schuld. Mit 15 verlor ich meine Großmutter, die einzige Person die sich in meiner Kindheut um mich kümmern konnte, da mein Vater Alkoholiker ist und meine Mutter arbeiten musste. Zu dieser Zeit, aufgrund dieser Belastungen, wurde ich immer magerer, habe paar Mal nach dem Essen erbrochen (selbst erzwungen), so dass ich fast magersüchtig wurde. Das ist mehr als 4 Jahre her, habe gelernt mit den Depression zu leben, da sie ja ohnehin noch erträglich waren. Doch vor etwas mehr als 2 Monaten machte mein Exfreund mit mir Schluss, nachdem wir etwas mehr als ein Jahr zusammen waren. Der Grund war höchstwahrscheinlich diese Depressionen. Daraufhin wurden diese Depressionen immer stärker, trieben mich zu Selbstverletzung und Selbstmordgedanken. Auch mein Körper leidet darunter, d.h. mir ist den ganzen Tag lang übel, ständig schwindlig und habe sehr oft Kopfschmerzen, aufgrund der Übelkeit esse ich wieder weniger, vergesse es sogar regelmäßig zu essen. Selbst das Treppensteigen ist nicht mehr so einfach. Als ich einmal eine Treppe etwas schneller hinunter gegangen bin, ist mir kurz schwarz vor den Augen geworden, sodass ich dann die halbe Treppe runterfiel. Gott sei Dank haben wir eine Fensterbank im Treppenhaus, sodass ich mich noch festhalten konnte und nicht viel passiert ist. Desweiter werde meine Angstzustände immer schlimmer, ich kann kaum noch alleine im Dunkel sein. Besonders nicht, wenn ich draußen bin. Ich breche eigentlich schon täglich unter Tränen zusammen, weil meine Situation immer aussichtsloser scheint.
Ich habe mir überlegt in ein betreutes Wohnheim zu ziehen, da ich langsam auch nicht mehr weiß, wie ich mein Leben alleine auf die Reihe kriege. Habt ihr vielleicht Erfahrung über Wohnheime die ihr mir mitteilen wollt? Kann man sich selber auch in so ein Wohnheim einweisen? Wie hoch sind die anfallenden Kosten? Kennt ihr vielleicht ein paar gute Wohnheime, wo ich gut unter zu bringen wäre?
 
Hallo blossom164,

hast du schon einmal mit deinem Hausarzt über deine Depressionen gesprochen? Warst / bist du wegen deiner Depressionen in Behandlung?

Liebe Grüße
Sisandra
 
ich war mal vor paar Jahren bei einem Psychologen, aber ich kann mich daran kaum noch erinnern und zu dieser Zeit hatte ich eine Behandlung nicht für nötig gehalten. Und ich denke, wenn ich zu Hause wohnen bleibe, bringt mir eine Behandlung nichts, weil ich nicht von meiner Familie unterstützt werde. Wenn ich mal wieder total depremiert bin, meint sie nur :'Jammer nicht.'
Ist es dringenst nötig, dass man erst mit dem Hausarzt drüber spricht?
 
Hi blossom164,

du bist erwachsen und möchtest in eine betreute Wohnform. So wie du die Situation schilderst, könnte das ja nur eine Wohnform für psychisch Kranke sein. Wenn es so etwas bei dir vor Ort überhaupt gibt, dann brauchst du in jedem Fall einen Arzt, der eine Diagnose erstellt und auch befürwortet, dass du in einer solchen Wohnform untergebracht werden kannst.

Gegen Depressionen gibt es aber auch gute Medikamente. Diese zusammen mit einer ambulanten Therapie sind evtl genau so wirksam wie eine betreute Wohnform.

Liebe Grüße
Sisandra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi blossom164,

geh zu deinem Hausarzt und rede mit ihm. Hast du keinen Hausarzt, dann wende dich an einen Psychiater in deiner Nähe.

Erzähl einfach das, was du hier im Forum geschrieben hast. Wenn du Sorge hast, dass du das beim Arzt nicht hinbekommst mit dem reden, dann druck dein Posting aus und nimm es mit. Kannst es ja dem Arzt zu lesen geben. Welche Art der Therapie er dann vorschlägt, bleibt allerdings ihm überlassen. Ob du seinen Vorschlag annehmen willst, ist deine Sache.

Alles Gute
Sisandra
 
Ich habe ja auch schon ein paar Einrichtungen gemailt. Es hat mir jetzt eine in Wuppertal zurückgeschrieben und nach meiner Telefonnummer gefragt, sodass sie mich anrufen können und einen beratungstermin ausmachen können. Und Danke für deine Antworten Sisandra
 

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