So leicht lässt sich das nicht pauschalisieren. Eifersucht in der Liebe ist ein Thema, welches ganz viele betrifft. Bei dem einen mehr ausgeprägt als bei dem anderen.
Ich hab das Problem erkannt und sofort daran gearbeitet. Sie fühlt sich weder eingeengt noch bevormundet.
Ich habe mit ihr über Trennung deswegen gesprochen und sie meinte, dass sie weitaus schlimmeres von Männern kennt und ich mit selber einrede, dass es übertrieben ist.
Im endeffekt musste sie sich nicht einschränken, sie hat sich nur nicht mehr so oft mit ihrem guten Kumpel getroffen, was aber auch daran liegt, dass sie generell mehr Zeit mit mir verbringen möchte.
Egoistisch wäre btw. wenn man das Problem nicht einsehen würde und nue verlangt. Ich rede ganz offen mit ihr darüber und arbeite zusammen mit ihr tagtäglich daran.
Es gibt absolut keinen Grund, mir einzureden dass sie einen Schaden davon nimmt, geschweigedenn in eine "Falle" gelaufen ist. Ich selber leide unter der Eifersucht, nicht sie.
Und da es meine erste Beziehung ist, kenne ich nur die Form meiner Liebe und zuneigung. Wenn jemand dann eher kühl und weniger herzlich ist als ich, kann ich das natürlich schnell falsch interpretieren. Dadurch fällt es mir schwer zu erkennen, ob ich ihr was bedeute oder nicht.
Sie hat mir versichert, dass sie noch nie so glücklich in ihrem Leben war und alle meine eigenen Sorgen und Probleme für sie gar nicht mal so wild sind. Sie ist nur traurig, dass es mir damit oftmals schlecht geht umd würde mich gerne auch so glücklich sehen.
Ist ja auch nicht so, dass ich 24std am rumnerven bin. Die meisten anfänglichen Ängste und Sorgen konnten wir schon gemeinsam bereinigen.
So wie ihr das sagt, bringt mich das eher auf den Gedanken, dass ich mich von ihr trennen sollte. Ich denke das würde sie extrem verletzen. Sie wurde zuvor nur ausgenutzt und verarscht. Ich meine es wirklich ernst mit ihr und bin ehrlich und verdammt treu.
Naja, danke für die Meinungen. Ich werde das ganze noch mal abschließend mit ihr besprechen und auch auf die unangenehmen Aspekte stärker eingehen.
Im endeffekt konnte ich nicht wissen, dass ich in einer Beziehung so bin und mache mir selber keine Vorwürfe. Immerhin erkenne ich das Problem und wusste von Anfang an, dass es bei mir liegt. Hatte ich ja extra betont.
Sie ist vollkommen perfekt und wundervoll und eins ist sicher, wenn ich merken sollte, dass sie wirklich unter mir leidet, dann trenne ich mich. Ich möchte dass sie glücklich ist, ob ohne mich oder mit mir. Ganz so egoistisch bin ich dann doch nicht.
Ich liebe diese Frau und werde alles menschenmögliche tun, damit sie restlos zufrieden ist. Ich bin dankbar dafür, dass sie die Kraft aufbringt, diese Probleme mit mir gemeinsam anzugehen und eine, im grunde, so glückliche Beziehung nicht sofort aufgibt.
Es wäre unfair, mich jetzt einfach zu trennen, dann würde sie denken sie hätte alles umsonst gemacht und sich schlimmstenfalls Schuldgefühle einreden.
Das tut sie ja leider so schon manchmal, obwohl ich ihr mehr als deutlich klarmache, dass sie alles richtig macht und nichts an sich verändern muss.
Ich hoffe, ich lerne damit umzugehen, dass sie auch männliche Freunde hat und kann es eines Tages akzeptieren ohne dass ich selber darunter leide.
Der erste Schritt ist, dass ich ihren Freundeskreis besser kennenlerne und eventuell von selber merke, dass da nichts läuft und ich mir keine Gedanken machen brauche. Das wäre optimal und würde schon mal einiges aus der Welt schaffen.
Ich danle bis hierhin für eure Beiträge. Den Rest kläre ich Privat.