MasterDiesaster
Neues Mitglied
Hallo,
ich stecke gerade eigenverschuldet in einer etwas schwierigen Situation und wäre sehr dankbar, wenn ihr evtl. ein paar gute Tipps parat habt.
Es fing alles doch so gut an, Einser-Abitur, direkt nach dem Abi ohne Pause Bachelor mit gutem Notendurchschnitt in Regelstudienzeit durchgezogen mit Auslandserfahrung und Praktika bei Top-Unternehmen, nebenbei starkes ehrenamtliches Engagement bei einer NGO, nach dem Bachelor direkt nahtlos weiter in den Master. Also soweit klassischer Standardstreber. Jetzt bin ich gerade 24 geworden und werde demnächst mein Masterstudium im 6. Semester erfolglos beenden (müssen).
Wie kam's dazu? Ich habe leider einige Fehlentscheidungen getroffen und dadurch lief leider einiges ziemlich schief. Ich könnte das auch noch näher ausführen aber dann würde das Thema hier 5 Seiten lang werden, das will ich keinem antun und ist auch erstmal unerheblich. Aus karrieretechnischer Sicht fühlt sich das für mich gerade natürlich wie der absolute Super-GAU und das Ende der Welt an. Aus persönlichkeitsentwicklungstechnischer Sicht ist diese Krise aber vielleicht sogar gar nicht so verkehrt.
Mir persönlich würden folgende Optionen einfallen und ich würde gerne mal hören was ihr als Dritte da so davon haltet:
1. Schauen ob ich im Bereich meiner Studienspezialisierung einen Job finde. Das Thema finde ich trotz allem immer noch interessant nur bin ich einfach eher Praktiker als Theoretiker. Dann wären meine bisherigen Bemühungen wenigstens nicht komplett für die Katz gewesen.
Problem: Ich habe halt bisher nur wenig Praxiserfahrung und noch enorme Bedenken ob der Plan nach meinen überragenden Leistungen im Master überhaupt noch realisierbar ist.
2. Duales Studium zum Diplom Finanzwirt (FH) und dann in der Steuerverwaltung arbeiten. Ich glaube ich könnte persönlich Erfüllung darin finden mich aus staatlicher Perspektive um die Steuern zu kümmern, vermutlich auch recht (Krisen-)sicherer Job, Altersgrenze liegt bei 45.
Problem: Ich müsste nochmal 3 Jahre rumstudieren, dafür aber immerhin mit Praxisteil und bei Bestehen mit Job danach.
3. Versuchen irgendeinen anderen interessanten Job im BWL Bereich zu finden.
4. Ganz was anderes machen, hätte da auch schon zwei Ideen.
5. Worst Case: mich irgendwie versuchen mit Mindestlohnjobs/Sozialhilfe bis zur nicht vorhandenen Rente über Wasser zu halten (schlechte Option)
Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand noch andere Ideen hat, Tipps zu meiner Lage geben kann oder allgemein weiß, wo man zum Thema mögliche Berufsperspektiven nach Studienabbruch Hilfe finden kann.
Grüße
MasterDiesaster
ich stecke gerade eigenverschuldet in einer etwas schwierigen Situation und wäre sehr dankbar, wenn ihr evtl. ein paar gute Tipps parat habt.
Es fing alles doch so gut an, Einser-Abitur, direkt nach dem Abi ohne Pause Bachelor mit gutem Notendurchschnitt in Regelstudienzeit durchgezogen mit Auslandserfahrung und Praktika bei Top-Unternehmen, nebenbei starkes ehrenamtliches Engagement bei einer NGO, nach dem Bachelor direkt nahtlos weiter in den Master. Also soweit klassischer Standardstreber. Jetzt bin ich gerade 24 geworden und werde demnächst mein Masterstudium im 6. Semester erfolglos beenden (müssen).
Wie kam's dazu? Ich habe leider einige Fehlentscheidungen getroffen und dadurch lief leider einiges ziemlich schief. Ich könnte das auch noch näher ausführen aber dann würde das Thema hier 5 Seiten lang werden, das will ich keinem antun und ist auch erstmal unerheblich. Aus karrieretechnischer Sicht fühlt sich das für mich gerade natürlich wie der absolute Super-GAU und das Ende der Welt an. Aus persönlichkeitsentwicklungstechnischer Sicht ist diese Krise aber vielleicht sogar gar nicht so verkehrt.
Mir persönlich würden folgende Optionen einfallen und ich würde gerne mal hören was ihr als Dritte da so davon haltet:
1. Schauen ob ich im Bereich meiner Studienspezialisierung einen Job finde. Das Thema finde ich trotz allem immer noch interessant nur bin ich einfach eher Praktiker als Theoretiker. Dann wären meine bisherigen Bemühungen wenigstens nicht komplett für die Katz gewesen.
Problem: Ich habe halt bisher nur wenig Praxiserfahrung und noch enorme Bedenken ob der Plan nach meinen überragenden Leistungen im Master überhaupt noch realisierbar ist.
2. Duales Studium zum Diplom Finanzwirt (FH) und dann in der Steuerverwaltung arbeiten. Ich glaube ich könnte persönlich Erfüllung darin finden mich aus staatlicher Perspektive um die Steuern zu kümmern, vermutlich auch recht (Krisen-)sicherer Job, Altersgrenze liegt bei 45.
Problem: Ich müsste nochmal 3 Jahre rumstudieren, dafür aber immerhin mit Praxisteil und bei Bestehen mit Job danach.
3. Versuchen irgendeinen anderen interessanten Job im BWL Bereich zu finden.
4. Ganz was anderes machen, hätte da auch schon zwei Ideen.
5. Worst Case: mich irgendwie versuchen mit Mindestlohnjobs/Sozialhilfe bis zur nicht vorhandenen Rente über Wasser zu halten (schlechte Option)
Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand noch andere Ideen hat, Tipps zu meiner Lage geben kann oder allgemein weiß, wo man zum Thema mögliche Berufsperspektiven nach Studienabbruch Hilfe finden kann.
Grüße
MasterDiesaster