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Begründung wegbewerben im Vorstellungsgespräch

  • Starter*in Starter*in Schneegestöber
  • Datum Start Datum Start
S

Schneegestöber

Gast
Ich möchte gerne die Arbeitstelle wechseln, weil ich von meinem Chef gemobbt werde. Am Donnerstag und am Freitag habe ich ein Vorstellungsgespräch. 🙂

Den wahren Grund kann ich nicht sagen. Die kennen sich doch alle untereinander. Auch wenn sie sagen sie tun es nicht.

Wie kann ich am besten begründen warum ich mich beworben habe?
 
Ich sitze gerade viel in Bewerbungsgesprächen für offene Stellen in meiner Firma. Ich finde es absolut legitim, wenn jemand sagt:
Ich finde mein aktuelles Betriebsklima nicht schön, ich möchte mich gerne verändern.
Wenn von uns nachgebohrt wird finde ich eine verbale Grenze des Bewerbers, wie etwa folgende, integer und zu respektieren: Ich möchte hier ungerne über Details berichten. Das fände ich nicht korrekt. Außerdem sind solche Spannungen nicht immer die Schuld von jemandem, manchmal stimmt die Chemie einfach nicht.

Das würde mir den Eindruck eines offenen aber nicht distanzlosen Menschen geben.

Davon abgesehen sind uns bestimmte, unangenehme Charaktere in Chefposition ja auch bekannt. Und zu obiger Antwort eines Bewerbers aus solch einem Betrieb denken wir uns schon unseren Teil und signalisieren auch dezent Verständnis.

Du kannst das aber auch einfach nicht ansprechen sondern sagen: Ich brauche einfach mal wieder eine neue Umgebung und Aufgabe. Ich habe im Grunde nichts zu beklagen. Die Routine setzt mir nach x Jahren jetzt einfach zu.

Auch das wäre ein guter und akzeptabler Grund eine Stelle zu wechseln. Es sollten allerdings schon wenigstens 5 Jahre oder mehr sein.

Was ich persönlich grauenhaft finde sind diese obermotivierten, 'verkaufsfördernden" und so schlecht geheuchelten Sprüche in Anschreiben oder Gesprächen wie etwa: Die Stelle hat mich sooo angesprochen! Das ist genau mein Profil! Juheirassa! Das ist ja alles soo aufregend!

Wir wissen, dass das Gehalt für eine ansonsten einfach nur erträgliche Arbeitsstelle für viele die Kernmotivation ist. Und wir finden das absolut in Ordnung.

Kommen sicher noch mehr gute Vorschläge.
 
Ich finde es unklug irgendwas Negatives über den aktuellen AG zu sagen.
Ich würde nicht sagen warum ich mich wegbewerbe , sondern warum ich mich bei dem betreffenden Unternehmen bewerbe.
 
Ich würde es nicht ansprechen beim Bewerbungsgespräch.
Wenn du gefragt wirst warum du dich beruflich verändern möchtest, dann sagst du, dass du eine neue Herausforderung suchst, dich persönlich weiterentwickeln möchtest, weil es dir am alten Arbeitsplatz nicht möglich war und du nun diese Chance suchst.
Nur nichts negatives über deinen alten Arbeitgeber erzählen, das kommt nie gut an.
 
Ich würde auch davon abraten schlecht über den alten Arbeitgeber zu sprechen. Selbst wenn das Verhältnis zu ihm schwierig war kann dir das schnell negativ ausgelegt werden. Will heißen nicht das du hinterher für schwierig gehalten wirst und eigentlich selbst an der Situation schuld warst.

Ich würde auch von einer neuen Herausforderung sprechen.

Die meisten Arbeitgeber erwarten sowieso keine ehrliche Antwort, weil jeder weiß das irgendwas los ist. Sonst würde man schließlich keine neue Stelle suchen.
 
Negatives kann man shcon anbringen, man muss es halt gut verpacken und zusehen das es kein Geschimpfe wird.
Und manchmal kann man auch nix postives über den alten AG sagen
 
Wenn Du zu negativ über den alten Chef oder die alte Firma sprichst oder gar Mobbing erwähnst, besteht die Gefahr, daß bei der potentiell neuen Firma folgende Gedanken aufkommen:

- wie wird die über uns reden, wenn sie sich mal woanders bewirbt
- zum schlechten Betriebsklima/Mobbing gehören womöglich 2 Seiten, vielleicht ist sie ein schwieriger Charakter

Ich würde daher auch nichts erwähnen, was gegen die alte Firma spricht, also warum Du da wegwillst,
sondern immer nur, was für die neue Firma spricht, also warum Du da hinwillst:

- mir sagt der Aufgabenbereich besonders zu (Voraussetzung er unterscheidet sich von dem bisherigen)
- die Aufstiegsmöglichkeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten sind besser
- Zeitersparnis, weil der Anfahrtsweg kürzer ist oder die Arbeitszeiten passender sind
- Größe der neuen Firma sagt mir mehr zu, daher z.B. abwechslungsreichere und herausforderndere Aufgaben

Also abstellen in der Begründung auf tatsächliche objektive Unterschiede und Verbesserungen zwischen neuer und alter Firma

Wenn es objektiv keine Verbesserung gibt, die angeführt werden kann, würde ich den allgemeinen Wunsch nach Veränderung anführen. Voraussetzung allerdings, daß Du lange genug in der alten Firma bist und man nicht den Eindruck gewinnt, daß Du sprunghaft bist und auch in der neuen Firma nicht lange durchhalten würdest.
 
Ich habe bei meinem letzten Vorstellungsgespräch geantwortet:
Das erzähle ich Ihnen, wenn Sie mich eingestellt haben.
Nun, ich wurde eingestellt, aber nach meiner Wechsel-Motivation wurde ich nie mehr gefragt.
 

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