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Bedingungen für eine letzte Chance

W

Wieweiter

Gast
Letzte Woche wurde ich von meinem Freund tätlich angegriffen. Er hat psychische Probleme mit unkontrollierten Ausbrüchen und ist deshalb in Therapie. Er bereut alles sehr und ist bereit, alles zu tun, dass dies nicht wieder passiert. Leider empfand ich nicht einmal Wut, nur Traurigkeit, Enttäuschung und Unsicherheit, wie es weitergehen soll. Da mich dies total lähmte, wandte ich mich an die Opferberatung. In dem Gespräch kam heraus, dass ich ihm eine letzte Chance geben möchte, da ich ihn sehr liebe und ich momentan nicht die Kraft habe, mich von ihm zu trennen (weshalb, das ist eine andere Geschichte). Wir kamen überein, dass ich ihm, bevor er zurückkommen kann, klare Bedingungen und eine Zeitlimite stellen soll. Ausserdem werde ich selber eine Gesprächstherapie machen, damit ich mein Selbstbewusstsein stärken kann um allenfalls eine Trennung zu vollziehen, falls er die Bedingungen nicht einhält.

(Die ganze Geschichte findet ihr unten. Ich habe sie mir von der Seele schreiben müssen, will sie aber nur denen zumuten, die sie auch lesen mögen.)

Ich möchte gerne durch die Bedingungen die Gewaltspirale durchbrechen, denn das ist die einzige Chance für eine gemeinsame Zukunft. Nun überlege ich mir, wie die Bedingungen aussehen sollen. Was mir in den Sinn kommt, ist folgendes:

1. Falls er einen weiteren Ausbruch haben sollte, kann ich ungehindert die Wohnung verlassen um die Nacht anderswo zu verbringen (dies zu meinem Schutz).
2. Es müssen in der Zeit bis Ende Februar sichtbare Verbesserungen seiner Impulsivitätskontrolle (sprich Ausbrüche aller Art) sichtbar werden und sich danach natürlich auch halten.

Was haltet ihr von diesem Bedingungen? Gibt es noch andere, welche Sinn machen würden?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich einige Feedbacks erhalten würde.

Liebe Grüsse
Wieweiter


Und hier die ganze Geschichte

Vor eineinhalb Jahren haben wir uns ineinander verliebt. Zu meinem Selbstschutz habe ich mich zuerst nicht auf eine Beziehung einlassen wollen, aber als er sich dann von seiner Familie trennte, wurden wir offiziell ein Paar. Danach folgte ein wunderschönes halbes Jahr, welches zwar hin und wieder durch seine Schuldgefühle gegenüber seinen Kindern und der neuen finanziellen Situation überschattet wurde. Ich versuchte ihn dabei zu unterstützen und es gelang mir auch zu seinen Kindern eine gute Beziehung aufzubauen.

Doch plötzlich zeigten sich bei ihm Eifersuchtsgefühle, vor allem wegen einem Ex-Freund, zu dem ich immer noch Kontakt hatte und den er als Konkurrenten sah. (Im Nachhinein kann ich das verstehen, da ich anscheinend auch heute noch im Schlaf seinen Namen nenne) Nach einigen Problemen deswegen brach ich den Kontakt mit diesem Ex-Freund ab.

Eines Nachts auf dem Nachhauseweg von einem Fest rastete er plötzlich völlig aus. Er beschuldigte mich, ich sei nicht treu usw. Meine Beschwichtigungen gingen völlig an ihm vorbei. Irgendwie schafften wir es nach Hause, wo die eigentliche Krise aber erst anfing. Nun war nicht mehr meine angebliche Untreue das Problem, sondern das Leben überhaupt, mit dem er nicht mehr klarkomme. Er sei ein schlechter Vater, ein schlechter Partner usw. Aus diesem Grund wolle er sich umbringen. Er war total von Sinnen, wusste nicht mehr, was er tat. Ich schloss die Türe ab, um ihn am Gehen zu hindern und er stellte sich auf den Dachvorsprung ausserhalb unserer Dachterrasse und starrte in die Tiefe. In meiner Not rief ich den Notarzt. Dieser konnte ihn dann davon überzeugen, dass er psychologische Hilfe benötige. Noch am selben Tag startete er seine Therapie.

Die Diagnose lautete Depression. Von da an ging er zweiwöchentlich zur Therapie. Seine Niedergeschlagenheit und die Gefühle der Überforderung besserten sich mit der Zeit, aber alle ein bis zwei Monate haben wir eine schlaflose Nacht, weil er plötzlich ausrastet. Es gibt dabei keine bestimmten Auslöser, er hat selber keine Ahnung, warum er ausrastet, es scheint wie ein verstopftes Ventil zu sein, das sich erst durch völlig übertriebenes Ausrasten wieder öffnet. Für mich ist dies jedesmal die Hölle, da ich nichts tun kann und das Mitansehen unerträglich ist. Ich habe es mit Ignorieren versucht, mit Stärke (indem ich ihm deutlich sagte, er solle sofort damit aufhören), aber leider gibt es kein Patentrezept. Mit der Zeit wurde das ganze erträglicher, weil er sich in seinen Ausbrüchen zurückzog und irgendwo für sich alleine „Brunftschreie“ ausstiess oder sich selbst schlug.

In dieser Zeit versuchte ich möglichst gut auf ihn einzugehen und Rücksicht auf ihn zu nehmen. Er hatte also meine volle Zuwendung und ich stellte einige meiner Bedürfnisse zurück, bzw. reagierte oft nicht, wenn mich etwas nervte. Dazu muss ich sagen, dass er ziemlich pingelig sein kann. Nebst seinen Ausbrüchen führen wir nach wie vor eine sehr harmonische Beziehung. Er ist sehr einfühlsam und wir können sehr gut miteinander reden.

Etwa ein halbes Jahr später merkte ich durch seine Erzählungen aus der Therapie, dass es in der Therapie nur noch um die Problem mit den Kindern ging und nicht mehr um die Ausbrüche. Als ich ihn darauf ansprach, gab er zu, dass er aus Scham der Therapeutin nichts mehr davon erzählt hatte und versprach Besserung. (Dies hat er auch gemacht, wenn auch nicht in vollem Mass.) Ich war sehr enttäuscht und fing an weniger Rücksicht auf ihn zu nehmen.

Ein weiterer Tiefschlag war ein nächtlicher Ausbruch, bei dem er sich selbst wieder grob beschuldigte und meinen Arm packte und sich damit schlug. Erst als ich ihm klar machte, dass er mir weh tat, liess er ab. Nun wollte er sich für dieses Wehtun bestrafen und versuchte sich ein Taschenmesser in den Bauch zu stecken, was glücklicherweise nicht gelang. Ich war so geschockt, dass ich weder ein noch aus wusste. So rief ich am nächsten Tag seine Therapeutin an und verlangte ein Gespräch zusammen mit ihm. In dem Gespräch kamen dann (endlich) alle Aussetzer zur Sprache und die Therapiehäufigkeit wurde verdoppelt. Die Therapeutin sagte auch, dass diese Ausbrüche nichts mit der Depression zu tun haben. Er hatte riesige Schuldgefühle und versprach sich zu bessern.

Der letzte Ausbruch war nun der schlimmste: Genau ein Jahr nach seinem ersten Ausbruch, nachts um vier auf dem Heimweg von demselben Fest, beide alkoholisiert, ging er völlig grundlos auf mich los, stiess mich mehrmals in ein Gebüsch, würgte mich und stiess mich mehrmals zu Boden. Dabei warf er alles weg, was er dabei hatte (Ring, Kette, Geld usw.) und gab mir den Schlüssel zu unserer gemeinsamen Wohnung zurück. Irgendwann schaffte ich es, mir einen kleinen Vorsprung zu verschaffen und lief schnellstens heim. Er schrie mir noch „Schlampe“ hinterher und blieb dann stehen. Wenige Minuten später klingelte er. Ich machte wie ferngesteuert auf, ging dann aber sogleich zu Bett. Nach etwa drei Stunden weckte er mich um sich zu verabschieden, da er sich jetzt endgültig von der Brücke stürzen würde. Er erzählte mir, dass er sein Erspartes von der Bank abgehoben habe und es nun seinen Kindern in den Briefkasten legen wolle. Danach ging er und ich liess ihn gehen. Ich konnte einfach nicht mehr nach allem, was ich in der Nacht hatte ertragen müssen. Doch dann kam mein Verantwortungsgefühl in mir hoch. Ich fuhr an die Brücke, von der er immer erzählt hatte, um zu sehen, ob sein Auto dort war. War es zum Glück nicht. Auf dem Rückweg kreuzten wir uns dann aber und er drehte um und fuhr mit mir nach Hause, um seine geschäftlichen Sachen zu holen. Inzwischen war auch seine Mutter, von der er sich telefonisch verabschiedet hatte, bei uns angekommen. Aber auch sie konnte ihn nicht von seinem Vorhaben abbringen. Und wieder schloss ich die Tür ab und rief den Notarzt. Und wieder konnte dieser ihn von seinem Vorhaben abbringen. Und wieder gingen wir (diesmal gemeinsam) zur Therapeutin. Es zeigte sich auch, dass er wieder nicht wusste, wie und warum es zum Ausbruch gekommen war.

Er ist nun vorübergehend zu seinen Eltern gezogen, damit ich Zeit habe, zu entscheiden, wie es weitergehen soll. Er bestreitet nichts und bereut alles, hat sich mehrmals bei mir entschuldigt und will meine Entscheidung akzeptieren. Ausserdem hat er nun wöchentlich Therapie bis Ende Februar und dann soll entschieden werden, wie es therapeutisch weitergeht. Er ist auch zu einer stationären Behandlung bereit, wenn dies notwendig ist. Alles was er will, ist „wieder *normal* zu werden“ und „ zu mir zurückkehren zu dürfen“.
 
Hi Wieweiter,

zunächst einmal möchte ich dir meine Bewunderung und auch ein dickes Lob dazu aussprechen, dass du nicht lang gezaudert hast, sondern direkt bei der ersten Auffälligkeit und auch zu gewissen NOtständen so klar und strukturiert gehandelt hast und dich hilfsweise an eine Opferberatung, Notarzt etc. gewandt hattest...Du scheinst dich auch ganz gut abgrenzen zu können, was sehr hilfreich in einer solch schwierigen Situationen ist...Schliesslich solltest du mit deiner Kraft haushalten und zugucken, dass du auch weiter klarkommst...

Deinen Beschreibungen nach könnte es sich auch um eine psychische Erkrankung Richtung Schizophrenie handeln...und/oder auf mangelndes Sozialverhalten/Impulskontrolle...In Beziehung auf eine gute Diagnose würde ich deinem Freund raten ein zweites psychologisches/psychiatrisches Gutachten erstellen zu lassen und auch einen Neurologen aufzusuchen. In Hinsicht auf Therapie wäre ein Verhaltenstherapie nicht schlecht.

Grundsätzlich musst du dir darüber im Klaren sein, dass du aller Vorraussicht nach an Leib und Leben gefährdet bist....und falls Kinder mit im Spiel sind, diese ebenfalls. Was absolute Priorität haben sollte ist dein Schutz sein und Schutz der Kinder...
Ich finde es auch nicht gut, dass deine Ansprüche hinter denen deines Freundes angesiedelt sind. So etwas wirkt sich häufig auch extrem kontraproduktiv auf einen Krankheitsverlauf aus....Grundhaltung sollte sein, dass dein Freund die volle Verantwortung für sich selber übernimmt und auch in Hinsicht auf Therapie den Hauptpart leistet....ohne dass du dauernd dahinterher sein musst....und dass er auch im Alltag so weit wie möglich Aufgaben erfüllt....damit sich das nicht verlernt...
Mach nicht den Fehler dich als Langzeit-Pflegerin für deinen Freund einspannen zu lassen und er versteckt sich bequem hinter seinen Problemen/Krankheit oder sonstwas und macht sich nen Lenz, d.h. verhält sich frei nach Lust und Laune...
In Hinsicht auf die Fristen würde ich diese einhalten....ggf. wäre eine zeitweilige Trennung ganz gut...um Abstand zu gewinnen und zu gewährleisten, dass diese Pflegerinnen-Nummer nicht läuft...sondern dein Freund auch selber mal aus dem Schuh kommt. Die Lösung mit den Eltern deines Freundes ist ja schon mal recht gut...
In HInsicht auf Suizid-Gefahr oder Selbstmorddrohungen etc....dass kann natürlich Krankheitsbedingt sein, dann sollte es aber heißen: ab in die Klinik und zwar für einige vollstationär, dann teilstationär.
Es kommt auch sehr auf eine gute und sehr sorgfältige Medikamentation an....das Antidepressivum muss anschlagen...es muss ein gewisser individuell abgestimmter Spiegel im Körper erreicht und erhalten bleiben...d.h. das Medikament muss regelmäßig ohne jegliche Aussetzer (!!ansonsten wieder akute Schübe!) genommen werden (darauf zu achten ist SAche deines Freundes!!). Das Medikament muss lange Zeit genommen werden und ausgeschlichen werden...d.h. niemals abrupt absetzen, sondern langsam nach ärztlicher Anweisung und unter ständiger ärztlicher Kontrolle die Dosis verringern etc.(Stufen halbjährlich etc.)
Viele setzen die Medikamente aufgrund der Negativsymptomatik = Persönlichkeitsveränderungen, gedämpfte Gefühlswahrnehmungen etc. ab....was aber total falsch ist, nach Ausklingen der Medikamentation klingen diese Symptome auch wieder ab...ausser es handelt sich um fortschreitende Schizophrenie...dann wandelt sich die Person oft extrem....
Begleitend zur medikamentösen Therapie sollte eine psychologische Betreuung gegeben sein...und zwar möglichst langfristig über 2-3 Jahre.

Diese Ausraster deines Freundes deuten an sich auf ne Ineffizienz oder zu geringe Dosierung des Medikaments hin? Muss ärztlich besprochen werden...also ich würd auf jeden Fall erstmal zu einer stationären BEhandlung raten, damit sich mehrere FAchärzte mal ein Bild machen können und auch ne Langzeitbeobachtung gegeben ist etc...
Meine Schwester ist letztes Jahr psychisch erkrankt, daher spreche ich aus Erfahrung...und eine weitere wichtige ERfahrung war, dass auch bei Klinikaufenthalt oder insgesamt der Aussenweltkontakt aktiv aufrecht erhalten werden sollte, möglichst viele soziale Kontakte wichtig sind und auch das offene Sprechen über die Krankheit sowie alle Probleme essenziell sind...wer verheimlicht und sich versteckt hat schon so gut wie verloren!
In deinem Freund scheint ja auch so einiges am Brodeln zu sein...wird wohl Zeit, dass er lernt angemessen mit Stress und Seelenstress umzugehn...

Ich wünsch dir weiterhin viel Kraft und Erfolg!
Gruss
Tyra
 
Liebe Tyra

Zuerst einmal vielen herzlichen Dank für deine hilfreiche Antwort!

Du hast völlig recht, dass ich mich abgrenzen muss und ihm die Verantwortung für sein Handeln überlassen. Und ich bin überzeugt, dass er diese Verantwortung auch übernimmt, sicherlich in der ersten Zeit. Aber somit werde ich als Zusatz in meine zweite Bedingungen seine Selbstverantwortung hineinnehmen.

Ich weiss, das klingt alles ein wenig bescheuert mit den Bedingungen, aber ich kenne mich in der Beziehung nur zu gut. Ich bin sehr gutmütig und grosszügig und muss mich dauernd in Konsequenz üben. Und ich will auf keinen Fall weiter die Pflegerin sein. Deshalb schreibe ich die Sachen auch auf um nicht nach kurzer Zeit wieder ins alte Fahrwasser zu kommen. Er muss spüren, dass ein anderer Wind pfeift und ich mir keine Tätlichkeiten bieten lasse.

Eine vorübergehende Trennung habe ich mir auch überlegt. Einerseits schaffe ich das aber im Moment nicht, andererseits hätte ich seine Fortschritte nicht unter Kontrolle, und er selbst auch nicht, da er von seinen Ausbrüchen oft gar nichts weiss. Zudem habe ich die Hoffnung nicht verloren, dass er die Sache in den Griff bekommt. Wenn wir uns also trennen würden, wäre ich meiner Umwelt eine Erklärung schuldig und das würde uns einen gemeinsamen Umgang mit Freunden und Familie endgültig verunmöglichen, da er nicht mehr akzeptiert würde. Meine Familie weiss von seinen Problemen und das ist schon schwierig genug.

Seine Kinder darf er übrigens momentan nur unter Aufsicht sehen.

Was seine Behandlung betrifft, hatten wir das Glück, dass wir damals vom Notarzt den Tipp bekommen haben, uns an eine ambulante psychiatrische Stelle zu wenden, bei der Psychologen und Psychiater zusammenarbeiten. So hat die Psychologin letzte Woche bei dem Entscheid, ob ein vorübergehender Aufenthalt bei seinen Eltern angemessen ist, oder ob eine Klinikeinweisung nötig ist, die Oberärztin der Psychiatrie zugezogen. Ich muss sagen, die Institution macht mir einen sehr guten Eindruck.

Nochmals vielen Dank und liebe Grüsse

Wieweiter
 
Sorry, es gibt auch geschlossene Einrichtungen für solche Menschen. Da sind sie sicher und können auch Dritten, wie z. B. Dir nicht mehr schaden. Haben auch schöne Jacken mit den Ärmeln nach hinten. Du bürdest Dir da etwas auf, das Dich am Ende zerstört. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Ich weiß, es klingt hart und gefühllos. Aber es ist so. Denk an Dich!
 
@Störer
Natürlich gibt es diese Abteilungen, nur sollte dies erst dann zum Zuge kommen, wenn die anderen Massnahmen nicht greifen. Was in meiner Schilderung vielleicht zu wenig heraus kommt, ist, dass mein Freund im Alltag ganz normal ist. Er ist sehr einfühlsam und zuverlässig, alles andere als ein Pascha und eigentlich meinst gut drauf. Manchmal etwas pingelig und nicht gerade der Geduldigste. Wir haben viele schöne und auch lustige Momente zusammen. Er gibt mir echt viel!

Die Aussetzer hat er etwa alle 1 bis 2 Monate und die gilt es in den Griff zu bekommen. Das will ich aber eben ihm und seiner Therapeutin überlassen und mich in der Sache abgrenzen. Deshalb die Bedingungen. Zu denen hast du dich übrigens gar nicht geäussert.

Ach ja, ich finde, mein persönlicher Schutz ist momentan das wichtigste überhaupt, ansonsten will ich ihm die Chance geben, die Sache in den Griff zu kriegen. Trennen kann mich dann immer noch, wenn er die Bedingungen nicht erfüllt. Und das werde ich, da kannst du Gift drauf nehmen.

Gruss
Wieweiter
 
Wieweiter meinte:
@Störer

Und das werde ich, da kannst du Gift drauf nehmen.

Gruss
Wieweiter

Also, Gift werde ich auf keinen Fall nehmen, aber hoffe, Du hast die Stärke alles gut zu überstehen und die richtige Entscheidung für Dich - wie immer die auch aussieht - zu treffen.

Gruss Störer
 
Hi Wieweiter,

ich finde auch,dass das ganz gut klingt mit der Einrichtung....und an sich hat Störer mit der geschlossenen Abeilung auch Recht, falls Gefahr für sich selbst oder andere besteht.
Meine Schwester war im letzten Jahr auch aufgrund einer Psychose in so einer Abteilung...an sich weniger schlimm als ich vorher immer dachte, hatte ein wenig Landschulheimatmosphäre mit der Ausnahme dass einige recht seltsame Leute dort rumliefen...

Also hinsichtlich der mit blackouts oder maßgeblichen blackouts verbundenen Ausbrüche...liegt dazu ne konkrete Diagnose und ärztliche Erklärung vor?
Da müsste mal echt ein Neurologe noch gucken...und auf jeden FAll sollte ne schöne Aufnahme vom Hirn gemacht werden, denn es kann ja auch was handfestes hirnphysiologisches sein...

Insgesamt muss ich aus meiner Erfahrung mit meiner Schwester sagen, dass es schon sehr hilfreich für den psychisch Kranken ist, wenn das Umfeld Bescheid weiss und auch unterstützt, und man die Sache offen und direkt angeht...

Das mit deinen Bedingungen finde ich, wie bereits gesagt sehr gut und auch an sich unverzichtbar, es sollte schon ein eindeutiger Rahmen gegeben sein, und wenn du dich selber konsequent dran hältst, bzw. auf diese Bedingungen bestehst, sehe ich auch kein Problem, dass du nicht gut mit der ganzen SAche klarkommen kannst.

Weiterhin viel Erfolg und Nervenstärke!
LG
Tyra
 

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