Acromantula74
Sehr aktives Mitglied
Eines vorab - ich möchte bitte NICHT, dass mein Thread als Spielwiese für Lästereien gegen Beamte genutzt wird und mir gleich die Vorurteile a la "faule Säcke, die Steuergelder verschwenden" u.ä. um die Ohren fliegen. Danke.
Folgendes ist mein Problem:
Ich bin Beamtin bei einer Kleinstadtverwaltung, werde seit dem Abschluss meines Studiums 1997 nach der selben Besoldungsgruppe bezahlt - A 9, das Eingangsamt des gehobenen Dienstes.
Nun hab ich durch einen Blick in den Stellenplan unserer Stadt zufällig gesehen, dass meine Stelle mit einer Besoldungsgruppe höher - also A 10 - bewertet ist und hab beschlossen, noch in diesem Frühjahr einen Antrag auf Beförderung zu stellen.
Dann hatten wir gestern - da ich Standesbeamtin bin - mal wieder unsere halbjährliche Schulung mit allen Standesbeamten im Kreis. Dabei kam das Thema "Trauungen ausserhalb der Dienstzeit" auf, also Samstags, Sonn- und Feiertags.
Im Laufe der Diskussion stellte sich dann heraus, dass meine beiden Kollegen und ich mit die letzten im Kreis sind, die für diese Trauungen kein Geld extra bekommen. :mad: Andere Städte und Gemeinden zahlen ihren Standesbeamten pro WE-Trauung bis zu 75,00 € zusätzlich.
Wir machen das Ganze seit Jahren nur auf Basis der Überstunden, was lachhaft ist, da wir die eh schon bergeweise vor uns herschieben, weil seltenst Zeit zum abfeiern ist.
Also haben meine Kollegin und ich beschlossen, das beim nächsthöheren Vorgesetzten - dem Stadtrat - anzuleiern, dass auch wir zusätzlich was für die Samstagstrauungen bekommen. Immerhin trauen wir im Sommer jeden 2. Samstag ganztägig (10 - 15/16 Uhr).
Aber dann kam mein Chef (unser Amtsleiter, also nicht der Stadtrat) an und meinte, dass ich dann für mich nur eines von beidem beantragen könnte - ENTWEDER die Beförderung nach A 10 ODER das zusätzliche Gehalt für die Samstage.
Beides fände er unverschämt. 🙁
Find ich, ehrlich gesagt, nicht... beides sind doch eigentlich zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
Wie soll ich das nun meinem Chef verklickern?
Ich sollte vielleicht noch dazusagen, dass er hier seit fast 40 Jahren dabei ist, in jungen Jahren dadurch vorankam, dass er dem Hauptamtsleiter die Tasche getragen hat und allgemein ein Duckmäusertyp ist.
Folgendes ist mein Problem:
Ich bin Beamtin bei einer Kleinstadtverwaltung, werde seit dem Abschluss meines Studiums 1997 nach der selben Besoldungsgruppe bezahlt - A 9, das Eingangsamt des gehobenen Dienstes.
Nun hab ich durch einen Blick in den Stellenplan unserer Stadt zufällig gesehen, dass meine Stelle mit einer Besoldungsgruppe höher - also A 10 - bewertet ist und hab beschlossen, noch in diesem Frühjahr einen Antrag auf Beförderung zu stellen.
Dann hatten wir gestern - da ich Standesbeamtin bin - mal wieder unsere halbjährliche Schulung mit allen Standesbeamten im Kreis. Dabei kam das Thema "Trauungen ausserhalb der Dienstzeit" auf, also Samstags, Sonn- und Feiertags.
Im Laufe der Diskussion stellte sich dann heraus, dass meine beiden Kollegen und ich mit die letzten im Kreis sind, die für diese Trauungen kein Geld extra bekommen. :mad: Andere Städte und Gemeinden zahlen ihren Standesbeamten pro WE-Trauung bis zu 75,00 € zusätzlich.
Wir machen das Ganze seit Jahren nur auf Basis der Überstunden, was lachhaft ist, da wir die eh schon bergeweise vor uns herschieben, weil seltenst Zeit zum abfeiern ist.
Also haben meine Kollegin und ich beschlossen, das beim nächsthöheren Vorgesetzten - dem Stadtrat - anzuleiern, dass auch wir zusätzlich was für die Samstagstrauungen bekommen. Immerhin trauen wir im Sommer jeden 2. Samstag ganztägig (10 - 15/16 Uhr).
Aber dann kam mein Chef (unser Amtsleiter, also nicht der Stadtrat) an und meinte, dass ich dann für mich nur eines von beidem beantragen könnte - ENTWEDER die Beförderung nach A 10 ODER das zusätzliche Gehalt für die Samstage.
Beides fände er unverschämt. 🙁
Find ich, ehrlich gesagt, nicht... beides sind doch eigentlich zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
Wie soll ich das nun meinem Chef verklickern?
Ich sollte vielleicht noch dazusagen, dass er hier seit fast 40 Jahren dabei ist, in jungen Jahren dadurch vorankam, dass er dem Hauptamtsleiter die Tasche getragen hat und allgemein ein Duckmäusertyp ist.