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Bald obdachlos und niemand kann helfen

LadyNala

Neues Mitglied
Eigentlich möchte ich mich nur mal auskotzen…ich werde bald obdachlos sein, mein Vermieter hat Eigenbedarf angemeldet und ich muss zwingend raus, finde aber absolut nichts, weder in meiner Stadt, noch im Umkreis, noch in meinem Regierungsbezirk, es gibt einfach nichts. Ich würde alles nehmen, Gartenhaus, Wohnklo, alter Flüchtlingscontainer, 20er WG, egal. Ich habe leider kein hilfreiches Vitamin B und Hilfestellen können mir nur insofern weiterhelfen, dass ich einen Wohnberechtigungsschein in Händen habe, mit dem ich lt. Behörde im Durchschnitt um die 5 Jahre auf eine Wohnung warte. Ich frage mich echt, was ich machen soll und kann. In ein anderes Bundesland? Aber ich muss ehrlich sagen, dass mir das Angst macht, auch, weil ich schwere Depressionen habe und gesundheitlich durch einen schweren Hirninfarkt angeschlagen bin - daher beziehe ich AlG2 und hoffentlich bald Frührente, was natürlich auch wieder ein massives Problem bei der Wohnungssuche ist.

War jemand womöglich in einer ähnlichen Situation und ist irgendwie rausgekommen? Sämtliche Hilfstellen verweisen mich einzig auf den WBS, aber das kann ja keine Lösung sein, wenn ich mit dem Zettel unter der Brücke liege. Mittlerweile denke ich ernsthaft darüber nach, ob ich mich in einem Bordell einstellen lasse, um zumindest da ein Zimmer zu haben, aber es muss doch andere Möglichkeiten geben
 
Mist!! weißt du warum du nichts findest?

Meine ersten Ideen waren auch: Hostel oder Jugendherberge und mit denen einen Deal ausmachen, was du bezahlen kannst.

Ansonsten viellecht Wohngruppen. Bei Wohngruppen können dir vielleicht Sozialarbeiter helfen.

Oder in eine psychische Klinik mit stationärem Aufenthalt?
 
Du könntest ein anderes Bundesland nehmen.
In verschiedenen Bundesländern gibt es preiswerte leere Wohnungen..

Das Wohnungsamt und die Wohnhilfe könnten dir helfen.
Lass dich bei caritas beraten.
Adressen findest du im Internet, wenn du googelst.
 
Anwalt nehmen und der Kündigung widersprechen. In sozialen Härtefällen kann das Zivielgericht feststellen, daß das Interesse des Mieters am Weiterwohnen das Interesse des Vermieters an der Eigennutzung überwiegt.

Mit Bürgergeld kannst du Beratungskostenhilfe und falls ein Prozess folgt Prozesskostenhilfe erhalten. Du würdest für die Tätigkeit des Anwalts nichts bezahlen oder höchstens eine kleine Monatsrate für max. 48 Monate. Bei deinen gesundheitlichen Einschränkungen plus Bürgergeld erscheint mir das durchaus sinnvoll, es so zu versuchen.

Also erstmal Beratung mit Schein beim Anwalt und der sagt dir, ob es lohnt sich gegen die Kündigung zu wehren.

Ansonsten: der Staat ist verpflichtet, bei drohender Obdachlosigkeit eine Unterkunft zu stellen. Das sind oft Quartiere, die der Kommune gehören. Dort kann man vorübergehend wohnen. Erkundige dich bei deiner Gemeinde nach sowas. Ich glaube diese Sache ist im sgb 12 geregelt.
 
Eigentlich möchte ich mich nur mal auskotzen…ich werde bald obdachlos sein, mein Vermieter hat Eigenbedarf angemeldet und ich muss zwingend raus, finde aber absolut nichts, weder in meiner Stadt, noch im Umkreis, noch in meinem Regierungsbezirk, es gibt einfach nichts. Ich würde alles nehmen, Gartenhaus, Wohnklo, alter Flüchtlingscontainer, 20er WG, egal. Ich habe leider kein hilfreiches Vitamin B und Hilfestellen können mir nur insofern weiterhelfen, dass ich einen Wohnberechtigungsschein in Händen habe, mit dem ich lt. Behörde im Durchschnitt um die 5 Jahre auf eine Wohnung warte. Ich frage mich echt, was ich machen soll und kann. In ein anderes Bundesland? Aber ich muss ehrlich sagen, dass mir das Angst macht, auch, weil ich schwere Depressionen habe und gesundheitlich durch einen schweren Hirninfarkt angeschlagen bin - daher beziehe ich AlG2 und hoffentlich bald Frührente, was natürlich auch wieder ein massives Problem bei der Wohnungssuche ist.

War jemand womöglich in einer ähnlichen Situation und ist irgendwie rausgekommen? Sämtliche Hilfstellen verweisen mich einzig auf den WBS, aber das kann ja keine Lösung sein, wenn ich mit dem Zettel unter der Brücke liege. Mittlerweile denke ich ernsthaft darüber nach, ob ich mich in einem Bordell einstellen lasse, um zumindest da ein Zimmer zu haben, aber es muss doch andere Möglichkeiten geben
Hilfreich wäre es dein Bundesland zu nennen, dann sind ggf. konkrete Hilfen möglich.
Ansonsten: In Magdeburg gibt es viel Leerstand, ich kenne jemanden, der deshalb mit seiner Familie nach Burg bei Magdeburg gezogen ist. Die sind sehr zufrieden dort, haben dort ein ganzes Haus zur Miete, obwohl sie als Familie kein großes Einkommen haben (Mann arbeitet im Baumarkt, Frau ist Hausfrau).
 
Bleib erst mal solange drin, bis Dich der Vermieter raus klagen muss.
Dann vergeht nämlich noch Zeit.
Es stimmt was Dalmatiner sagt, dass die Kommune Dir eine Wohnung zur Verfügung stellen muss.
Das Problem ist aber, dass keine Wohnungen frei sind!
Ich weiß das.
Mein Sohn wäre obdachlos geworden nach seiner Inhaftierung, obwohl Inhaftierte Vorrecht haben auf eine Wohnung.
Es sind keine Wohnungen frei. Sozialwohnungen- Alles vollbesetzt und für die Einwanderer reicht es nicht mal.
 

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