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Bald 30 - und irgendwie enttäuscht vom Leben.

Hallo an alle,

der Titel klingt bestimmt etwas komisch, aber es trifft zu....

Ich werde bald 30 und an diesem Geburtstag lässt man ja sein leben schon mal Revue passieren und schaut
so was man hat und geschafft hat...aber irgendwie ist es bei mir nicht so prickelnd.

Ich bin irgendwie enttäuscht vom Leben.
Ich weiß noch nicht wirklich sicher wo mein Weg hingeht....also in Bezug auf Beruf, ich würde gerne in eine
anderer Abteilung wechseln, aber es tut sich gar nichts und das nicht erst seit ein paar Monaten...schon viel
länger.

Dann mit meinem Freund weiß ich auch noch nicht sicher ob es das für immer ist...mal so mal so, in dem
Alter möchte man aber irgendwie schon wissen wo man hingehört...und viell. weiterplanen..
Mh, kann ich leider nicht mit ja beantworten.


Irgendwie vergeht Tag um Tag um Tag...und es tut sich nichts auf, keine Gelegenheit, kein Glücksfall, keine Änderung....ich hab manchmal das Gefühl das war es schon...und ich komme nicht wirklich weiter...

Ich bin irgendwie enttäuscht vom Leben...ich habe mir das schon ein bißchen anders vorgestellt und
dachte man hat mehr Möglichkeiten und mehr Inuition..
Ich weiß auch nicht was man tun kann, weil erzwingen kann man ja nichts...

Und irgenwie vergleicht man sich ja trotzdem mit anderen auch wenn man es nicht machen soll.

Das Leben macht so irgendwie keinen Spaß :wein:

was sagt ihr dazu? Ich weiß ich soll was ändern, bloß leider kann ich nichts ändern...

Danke für die Antworten
 
Sei nicht traurig, kleine Bayerin... und sei getrost, so wie dir geht es gaaaanz vielen in deinem Alter. Und fuehle dich nicht gelaehmt, dass du nichts machen koenntest. Klar koenntest du. Es liegt in deiner Macht. Leben bedeutet Fortschritt. Warte nicht, sei aktiv. Schoen ist schonmal, dass du ueberhaupt eine Arbeit und einen Partner hast... haben viele nochnichtmal.

Alles Gute fuer deinen Lebensweg : )
 
Hallo kleine_Bayerin,
um die 30 ist es irgendwie normal, daß eigene Leben Revue passieren zu lassen und zu merken, wie
"eingefahren" das aufgebaute, erhoffte Berufliche ist. Es macht sich eine gewisse Routine breit und neue Heraus-
forderungen stellen sich irgendwie nicht ein.
Wünsch Dir, daß sich beruflich ein Abteilungswechsel ergibt.

Das Schweben auf rosa-roten Wolken und die Schmetterlingsgefühle scheinen der Vergangenheit anzugehören
und doch ist irgendwie Sehnsucht danach, daß es wieder zum Vorschein kommt. Bei mir war es auch mal so
und mal so - irgendwie wechselhaft. Und wir erfanden uns in den Jahren nach 30 irgendwie neu. Die Routine
des Alltags....... und das liebevolle Beziehungsleben.
Wünsch Dir, da Du Dein liebevolles Dasein in der Beziehung findest und weiterplanen kannst. Das Letztgenante
ist wertvoll. Findet das nicht statt, hätte sich das für mich Festgefahrener angefühlt und auch Unbeweglicher.

Manchmal das Gefühl, daß war es schon kommt mir aus der Erinnerung heraus, recht bekannt vor. Es braucht Zeit,
um frischen Wind wehen zu lassen, damit Bewegung hereinkommt ins eigene Leben. Bei mir/uns genau zum passenden
Zeitpunkt, ein sehr persönlich einschneidendes Erlebnis machte/macht mir das eigene Leben bewußter. Das,
was wirklich da ist, bewußt wahrzunehmen und nicht mit eigenen Scheuklappen der Alltagsroutine daran vorbeigehen.

Erzwingen im Leben läßt sich nichts - da stimme ich Dir zu. Du hast bestimmt viel Intuition in Dir, lebe sie bewußt.

Du kannst die Menschen, mit denen Du den jahrelangen Alltag teilst, sei es nun beruflich, in der Beziehung etc
nicht ändern. Aber Du kannst für Dich was tun.
Bei mir war es ein bewußtes Zurück-zur-Natur, die ihren Platz in meinem Herzen hat. Es dauerte einiges.... und ging
nicht von heute auf morgen. Ich war mir einfach nicht mehr meiner wunderschönen Naturerlebnisse meiner Kindheit
bewußt.

Das eigene Leben Revue passieren lassen, finde ich eine sehr wertvolle Lebenseinstellung und auch zu merken,
wo sich was bewegt, wo es ruht......
Find ich sehr mutig von Dir sich damit auseinanderzusetzen und nicht einfach so mit dem Strom des Lebens mitzu-
fließen und es oberflächlich zu leben. Sei stolz darauf, daß Du das machst. Es ist keine selbstverständliche
Lebenseinstellung. Und bewahr Dir das für die noch vor Dir liegenden Lebensjahre.

alles Liebe
gaestin
 
kleine_bayerin meinte:
Irgendwie vergeht Tag um Tag um Tag...und es tut sich nichts auf, keine Gelegenheit, kein Glücksfall, keine Änderung....ich hab manchmal das Gefühl das war es schon...und ich komme nicht wirklich weiter...

Ich bin irgendwie enttäuscht vom Leben...ich habe mir das schon ein bißchen anders vorgestellt und
dachte man hat mehr Möglichkeiten und mehr Inuition..

Das klingt alles so passiv, als ob das Leben dir etwas Tolles versprochen hätte und du nun unzufrieden bist, weil es nicht eingetreten ist. In erster Linie - und das weißt du ja auch selbst - bist du eigenständig für dein Glück verantwortlich. Veränderung scheitert oft an mangelnder Risikobereitschaft, Trägheit und Angst die Gewohnheiten aufzugeben. Wenn du das überwindest, stehen dir alle Türen im Leben offen. Egal ob nun mit 20 oder 30J.
 
Hallo kleine Bayerin,
was Du erlebst und empfindest, ist keine Seltenheit.
Ich denke, solche Gedanken, die Du hast, haben ihre Ursache meist darin,
dass ein Sinn des Lebens nicht bewusst vorhanden ist. Ohne Sinn lebt man vor sich hin.
Und jedes Jahr vergeht…

So bist Du ein Schiff auf hoher See und weisst nicht, wohin die Fahrt gehen soll,
wo sie enden soll, wie der Zielhafen lautet.

Dies schreibe ich Dir mit der Anregung, darüber nachzudenken. Die Antwort kommt
oft nicht von heute auf morgen. Die Suche danach ist wichtig. So ging es auch mir und
heute weiss ich, wie mein Zielhafen lautet. Das macht mich sehr zufrieden.!

Alles Gute, Nordrheiner

 
Es klingt für mich auch so, als ob du auf irgendwas Gigantisches wartest. Was soll das sein? Ein anderer Job, ein anderer Mann... ? 😕
Ich sage es mal so. So lange man nicht versucht, im Kleinen die Zufriedenheit zu finden... oder vielleicht auch ein paar Dinge zu verändern, erscheint einem der "normale Alltag" vielleicht auch etwas monoton. Das meiste wird zur Gewohnheit.

Ich kann ja mal ein Beispiel von meinem Job geben. Vor einiger Zeit habe ich das Lehramtsreferendariat begonnen. Während einige wirklich nur am Klagen drüber sind - mit der Unterrichtsvorbereitung, dem Schreiben der Verlaufspläne - macht es mir mittlerweile irgendwie Bock. Ich mach mir da irgendwie richtig n Spaß draus. Während ich auch am Anfang dachte, mir läge diese Unterrichtsvorbereitung nicht und ich bin ja kein Entertainer und nix, stelle ich inzwischen fest, dass man vieles lernen kann und dass die Kids/Teens durchaus auf jemanden reagieren, der vielleicht n bisschen anders ist, aber dafür menschlich und authentisch.

Wie ist das denn mit deinem Job? Macht der dir überhaupt noch Spaß?

Meiner Meinung nach haben viele Menschen einfach zu viele Ansprüche und sind dementsprechend auch schnell frustriert, enttäuscht, resigniert.
Ich finde es schon ne ziemliche Leistung, wenn man es schafft, einen für sich geeigneten Beruf zu haben, den auch auszuführen, dort auch alles gibt... und dazu auch ne Partnerschaft hat, auch wenn du mit der gerade nicht so richtig zufrieden bist.

Vielleicht sollte man einfach mal sich den Ist-Zustand ansehen. Ich orientiere mich nicht mehr so viel an Ideal- oder Sollzuständen. Wozu auch?! Es macht ja nur kirre und bringt auch nicht groß weiter.
Ich brauchte auch erst mal jetzt einige Wochen, um zu realisieren, dass ich bei dem Job, den ich dauerhaft haben werde, nicht mehr viel Freizeit habe; allerdings habe ich etwas, was vielen vielleicht nicht vergönnt ist: mir macht dieser Job Spaß und ich habe mich noch keinen einzigen Tag zur Schule quälen müssen seit Mai. Von dem her akzeptiere ich das Weniger an Freizeit auch. 😉
 
Hallo,

danke für die Antworten.

Ja ich weiß das mir das Leben nichts versprochen hat....aber man sieht ja doch irgendwie was die
anderen so machen oder was so geschieht im Leben oder in der Welt...
Und da frage ich mich halt schon mal, warum ich nicht weiter komme.

Ich weiß das ich selber Aktiv sein sollte, aber was soll ich machen wenn sich im Job keine MÖglichkeit
für einen Wechsel auftut...ich kann ja nicht ins Personalbüro gehen und denen eine Pistole auf die
Brust setzen..wenn einfach keine Stelle frei ist.
Und nen anderen JOb finden ist auch nicht so leicht, hängt ja die ganze Existenz dran...
Oder nen anderen JOb machen..


Und mit meinem Freund, naja da kann ich ja auch schlecht zu ihm ziehen oder ähnliches wenn ich mir unsicher
bin...und gegen das auf und ab was soll ich da schon machen.
Kann ich halt auch nicht erzwingen das es klappt und solang ich mir nicht sicher bin kann ich weder schluß machen
(da es ja oft schön ist mit ihm) noch weiterplanen, da ich sonst evtl. vor einem Scherbenhaufen stehe
Und falls er nicht der richtige ist, kann ich mir ja auch keinen Traummann basteln oder den richtigen herzaubern...
mit 30 hätte ich mir das jedenfalls schon ein bißchen anders vorgestellt.


Tja und mich frustriert das halt jeden Tag, da kann ich mir positive Seiten klar machen was ich will.

Ich weiß echt nicht was ich tun soll, aber diesen Zustand ertrag ich nicht mehr lange...:wein:

Viell. habt ihr noch einen Rat für mich...

Ich möchte ja auch nur ein bißchen zufrieden sein...😕
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

danke für die Antworten.

Ja ich weiß das mir das Leben nichts versprochen hat....aber man sieht ja doch irgendwie was die
anderen so machen oder was so geschieht im Leben oder in der Welt...
Und da frage ich mich halt schon mal, warum ich nicht weiter komme.

Ich weiß das ich selber Aktiv sein sollte, aber was soll ich machen wenn sich im Job keine MÖglichkeit
für einen Wechsel auftut...ich kann ja nicht ins Personalbüro gehen und denen eine Pistole auf die
Brust setzen..wenn einfach keine Stelle frei ist.
Und nen anderen JOb finden ist auch nicht so leicht, hängt ja die ganze Existenz dran...
Oder nen anderen JOb machen..


Und mit meinem Freund, naja da kann ich ja auch schlecht zu ihm ziehen oder ähnliches wenn ich mir unsicher
bin...und gegen das auf und ab was soll ich da schon machen.
Kann ich halt auch nicht erzwingen das es klappt und solang ich mir nicht sicher bin kann ich weder schluß machen
(da es ja oft schön ist mit ihm) noch weiterplanen, da ich sonst evtl. vor einem Scherbenhaufen stehe
Und falls er nicht der richtige ist, kann ich mir ja auch keinen Traummann basteln oder den richtigen herzaubern...
mit 30 hätte ich mir das jedenfalls schon ein bißchen anders vorgestellt.


Tja und mich frustriert das halt jeden Tag, da kann ich mir positive Seiten klar machen was ich will.

Ich weiß echt nicht was ich tun soll, aber diesen Zustand ertrag ich nicht mehr lange...:wein:

Viell. habt ihr noch einen Rat für mich...

Ich möchte ja auch nur ein bißchen zufrieden sein...😕

lies mal deine zeilen selbst, wie willst du mit deiner einstellung etwas schönes erleben...im grunde sagst du-alles scheisse, aber es kommt keiner der mir etwas anderes bietet und ich selbst kann ja nichts verändern.
du müsstest verstehen das nur du selbst dein leben verändern kannst.....deine einstellung hindert dich daran überhaupt etwas zu versuchen.
job finden ist nicht leicht,ach deshalb lässt du das suchen? meinst du alle andern menschen,denen ist sowas zu geflogen?
die meisten die etwas gutes im leben haben, haben es sich selbst erabeitet.

wenn du dir etwas anderes vorgestellt hast,was ist das denn genau? du musst halt daran festhalten und beginnen dir das zu erarbeiten. oder einfach weiter jammern und sagen man kann eh nichts ändern.
 
Hallo an alle,

der Titel klingt bestimmt etwas komisch, aber es trifft zu....


was sagt ihr dazu? Ich weiß ich soll was ändern, bloß leider kann ich nichts ändern...

Danke für die Antworten

Ich bin auch kurz davor, die eindeutig schwermütigen Themen von mir öffentlich zu schreiben.

In dem Moment, wo ich schreiben würde "... aber es trifft zu... bloß leider kann ich nichts ändern.."

ist das wie ein persönliches, geistiges Gefängnisgitter, was ich beim letzten Satz zuziehe.

Niemand wird mir dahinter folgen können... niemand...
 
Hallo kleine Bayerin,
Deine Einstellung „ich kann nichts tun“ zuzüglich jammern bringt echt nicht viel. Du erwartest eine Hilfestellung, einen prima Rat – aber Du überliest anscheinend, dass Du bei Dir, bei Deiner Einstellung anfangen musst. Überdenke Deine Werte. Diese könnten sein Dankbarkeit, Fleiß, Fürsorge, Offenheit, Treue und andere und überlege, was für Dich sinnvolles Leben bedeutet. Finde die Basis für Dein Leben, den Sinn des Lebens. Dann überlege, wo und wie Du z.B. in 10 Jahren leben möchtest. Nachdem Du das getan hast, ist eine weitere Hilfestellung ggf. hier, durch die Leser, möglich. So – jetzt und heute- wissen wir nicht, was für Dich wichtig und was das Ziel bzw. der Sinn Deines Lebens ist. Wie sollen wir Rat geben – wenn wir Deine Zielrichtung nicht kennen?

LG, Nordrheiner

 

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