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Bachelorarbeit macht mich fertig

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Gast

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ich komme jetzt ins 7.Semester und bin dabei meine Bachelorarbeit zu schreiben. Um genau zu sein, tue ich das seit 2 Wochen. Ich fühle mich mittlerweile ausgelaugt und müde. Habe aber gleichzeitig so ein nervöses Gefühl im Bauch. Schlafe zwar relativ gut, wache morgens dennoch zerschlagen auf und will eigendlich nichts weiter als weitershlafen. Wünsche mir teiweise für immer. Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr... Wie schaffen das bloss all die anderen. Eigendlich ist ja nichts weiter dabei an so ner Arbeit. Tausende aber tausende Studenten schreiben sie bzw. haben sie geschreiben... und alle haben das irgenddwie geschafft ...Ich aber fühl mich komplett überfordert. So wenig Zeit, so viel Literatur, dann noch Vorlesungen und all das. Weiß nicht was ich tun soll
 
Hallo lieber Gast,

deine Situation erninnert mich an meine. Ich habe am 13 September ebenfalls meine Arbeit nach vielen Problemen (Laptop kaputtt, Daten weg etc...) meine Arbeit mehr oder weniger gemeistert.
Ich kann deine Lage vollkommen nachvolziehen!

Ich würde an deiner Stelle wirklich einen guten Zeitplan erstellen, aber das muss JETZT geschehen!!!Damit Du weisst wann Du wann,was, machen sollst! Du darfst nicht nach dem Zufallsprinzip arbeiten ( ah heute mache ich hier bisschen und da bisschen...). Am besten fängst Du auch mit den wichtigen teilen deiner Arbeit an! Als dem was du machen sollst, Theorie kann ganz am Ende gemacht werden.

Und lege dir bitte jetzt ein Literaturverzeichnis an, damit Du weisst wie Du die Arbeit machen sollst. Ansonsten fühlst Du dich müde, ja das kann ich gut nachvollziehen, ich habe mir 3 monate Red Bull ohne Ende reingezogen, im nachhinein denke ich es wäre besser gewessen an dei frische Luft zu gehen, Sport zu machen etc....

Ich wünsche Dir viel Glück und ich hoffe Du machst es besser und koordinierter als ich es getan habe....
 
Hört sich für mich auch nach einer Depressionsproblematik an. Vielleicht solltest du hier ebenfalls ansetzen, also in Form eines Besuchs bei einem Facharzt und / oder vorerst mit "Hausmitteln" wie Johanniskraut o.ä. In Sachen Bachelorarbeit war es bei mir eigentlich ganz ähnlich- zum Schluss war es dann so, dass ich das Ganze in ein paar Wochen runter geschrieben habe. Ich war danach auch entsprechend fertig, nicht nur psychisch, man hat es mir auch angesehen.... Deswegen kann ich dir nur den Tipp geben, so bald wie möglich damit anzufangen - einfach deshalb, weil es dann insgesamt deutlich entspannender ist, als zwei Stunden vor Abgabetermin noch im Copyshop zu stehen. Zudem würde ich im letzen Semester nur noch Pflichtvorlesungen besuchen und jede zusätzliche Belastung vermeiden. Konzentriere dich primär auf deine Abschlussarbeit und nimm dir die nötige Zeit dafür - dann wird das schon.
 
Vielen Dank für deinen Rat. Einen Zeitplan habe ich. Etwa 3-4 Wochen Literaturrecherche, Stichpunkte verfassen etc. 2-3 Wochen für die Verschriiftlichung und dann noch 1 Woche wegen dem Binden lassen. Bleibt etw eine Woche übrig für das Querlesen lassen. Sehe aber schon jetzt das der erste Teil länger dauern wird. Stehe um 6 Auf um dann gegen 7 Uhr zur Bibliothek zufahren und bleibe bis 21 Uhr dort. Insgesamt arbeite ich von Mo-So von 8 bis 21 Uhr. ...und bin trotzdem im Rückstand...
 
Ich weiß ja nicht, was du studierst, aber das klingt ein bisschen nach "sich verrückt machen" - und genau das solltest du vermeiden. Warum nimmst du die Literatur nicht mit nach Hause, anstatt jeden Tag in die Bib zu fahren? Ich empfand das deutlich entspannender. Außerdem halte ich persönlich vom Zeitpläne erstellen recht wenig - funktioniert sowieso meistens nicht. Wenn du jetzt noch das Semester vor dir hast, würde ich einfach darauf los schreiben, anstatt große Pläne zu erstellen.
 
Um genau zu sein fahre ich in die Nationalbibliothek, weil ich die meisten Medien nur dort vorhanden sind oder weil sie in den anderen Bibliotheken ausgeliehen waren. Das heißt, ich kann die Bücher nicht mit nach Hause nehmen. Aber ich hab zu Hause natürlich auch ein paar Bücher zum Abarbeiten plus einige elektronische Ressourcen....
Nun, noch halte ich die Arbeitszeit von 8 bis 20-21 Uhr durch....
 
Nimm's mir nicht übel, aber bei solch einem Pensum würde ich wohl auch irgendwann depressiv werden.
Kann es sein, dass du nicht so gut darin bist, Prioritäten zu setzen? D.h. das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen? Du musst nicht jedes Buch lesen, das entfernt mit deinem Thema zu tun hat; und auch nicht jedes Buch komplett durchackern. Manchmal sind nur wenige Kapitel interessant.

Also, ich hab damals bei meiner Bachelorarbeit kaum mehr als 4 Stunden am Tag effektiv daran gearbeitet und sie ist auch fertig geworden und sogar ne 1,7 ...
Mach dich nicht fertig! 🙂
 
Vielleicht hast du recht.
Natürlich lese ich nicht jedes Buch ganz....Mein Thema ist nur etwas... sagen wir mal verstreut (Mikrobiologie, Restauration; Arbeitschutz etc...). Um genau zu sein sind es überwiegend Artikel. Teilweise bin ich mittlerweile in Phasen, da macht mir das ganze auch nichts mehr aus, meist so lange ich konzentriert arbeite... dann wieder könnte ich mit den Kopf auf den Tisch hämmern und heuleni. Hab nur bedenken, dass ich nicht rechtzeitig fertig werde. Insgesamt haben wir 8 Wochen zur Verfügung. Knapp ne Woche gehen weg wegen drucken und binden....Dies ist jetzt die Dritte Woche. Ich bin mittlerweile so weit, dass wenn die Zeit sehr knapp wird, das ich sie nicht durchlesen lasse....Und falls ich es überhaupt nicht schaffe, gibt es ja noch Versuch Nummer 2.....
 
Lieber Gast,

was willst Du mit der ganzen Literatur? Oder schreibst Du eine Übersicht? Kann es sein, dass Du immer weiter Literatur sichtest, weil Du noch nicht weißt, wie es weitergehen soll?
Im übrigen: Ich werde bald mit meiner Masterarbeit beginnen, habe also einen Eindruck vom wissenschaftlichen Arbeiten: von 8-21 Uhr kannst Du nicht durchgängig Informationen aufnehmen, irgendwann ist einfach Schluss, dann passt in Deinem Kopf nix mehr rein!
Mein Tip: Mach Recherche für 4-5 Stunden, dann gehe Deine Aufzeichnungen durch, formuliere eigene kleine Texte, bewerte vor Allem die gelesenen Texte nach Nützlichkeit und dann - mach mal frei, versuch Deinen Kopf freizukriegen! Das kann nämlich auch zum Problem werden, wenn Du die wichtigen Dinge (z. B: Ziel Deiner Arbeit, was Du untersuchen möchtest) aus den Augen verlierst und Dich immer mehr verfranst.
Versuche, strukturiert zu arbeiten.

Im übrigen hat mich meine Bachelorarbeit auch viel Schweiß und Tränen gekostet, kenne leider auch keinen, dem das leichtgefallen ist!

Hast Du nicht vor Anmeldung der Arbeit schon ein wenig vorgearbeitet? Und in welchem Umfang finden Vorlesungen statt und wann beginnen die?
 
Du scheinst ja wirklich überfordert zu sein:wein: Als erstes solltest aufhören zu jammern, sondern aktiv werden. Gehe zum Betreuer, sag dem, dass du Hilfe benötigst. Sollte dieser dich abweisen, versuche es bei deinen Kommilitonen, Sollte das auch nicht klappen, kann ich noch Hilfe von Ghostwritern empfehlen. Dieser kann dir bei den einzelnen Schritte, dort wo deine Schwierigkeiten liegen, weiterhelfen.

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