G
Gast
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Ich habe einen guten Bachelor-Abschluss gemacht und das trotz psychischer und fachlicher Probleme.
Nur: Ich befürchte, die ganze Sache bringt mir jetzt endgültig nichts. Es gibt einen mathematisch-logischen Teil, den ich nicht kann. Ich bin mehrmals in den Prüfungen durchgefallen, habe die Texte kaum verstanden und meine Forschungsarbeiten waren der Horror. Ohne Hilfe, glaube ich, würde ich es im Master nicht noch einmal schaffen.
Generell ist studieren toll, aber ich habe große Probleme mit dem Alltag und den Leuten gehabt. Ich kann mich sehr schlecht organisieren und orientieren, war ständig in einem ungewöhnlichen Stresszustand, habe aufgeschoben (immer noch) und bekam Konzentrationsprobleme (Lesen ging z.B. nicht). Wegen depressiver Verstimmungen brauchte ich psychologische Hilfe und brauche die evtl. immer noch. Es handelt sich aber höchstwahrscheinlich nicht um eine psychische Störung, sondern lag an den Umständen.
Jetzt muss ich mir aber überlegen, wie es weiter geht. Ich habe diese Frage schon seit der Schule und weiß noch immer nicht, was ich will. Geschweige denn, wozu ich fähig bin. Denn leider bin ich nicht so begabt. Das Gymnasium war schon knapp (mehrmals) und Studium ging eher durch gute Freunde, auswendig lernen statt verstehen und günstige Prüfungsformen.
Ich habe mich noch nie für etwas begeistern können und kenne mich deshalb mit kaum etwas aus. Sowas wie ein Hobby oder Durchhaltevermögen kam erst im Studium, aber ging wegen den Problemen wieder verloren. Momentan bin ich komplett antriebslos, auch wenn ich natürlich gelegentlich nach einem Job oder Praktikum suche. Die einzigen Talente gehen in eine Richtung, die ich nicht mag (administrativ, künstlerisch). An sich bin ich ein passiver Mensch, der an anderen kaum Interesse hat. Theoretischere Sachen hingegen machen mir mehr Spaß, aber scheinen nicht im Kopf hängen zu bleiben. Ich kann immer nur ENTWEDER Praxis ODER Theorie.
Ausbildungsberufe interessieren mich nicht, Studienfächer interessieren mich nicht, für viele Praktika bin ich nicht geeignet, traue mich nicht andere zu fragen, ich verliere wieder die Lust an allem, ...
Ich nahm mir vor, mich zeitlich nicht unter Druck zu setzen. Aber so langsam müsste ich mich auch einmal vorbereiten auf die nächsten Bewerbungsphasen.
Nur weiß ich nicht, wie ich weiter machen soll.
Nur: Ich befürchte, die ganze Sache bringt mir jetzt endgültig nichts. Es gibt einen mathematisch-logischen Teil, den ich nicht kann. Ich bin mehrmals in den Prüfungen durchgefallen, habe die Texte kaum verstanden und meine Forschungsarbeiten waren der Horror. Ohne Hilfe, glaube ich, würde ich es im Master nicht noch einmal schaffen.
Generell ist studieren toll, aber ich habe große Probleme mit dem Alltag und den Leuten gehabt. Ich kann mich sehr schlecht organisieren und orientieren, war ständig in einem ungewöhnlichen Stresszustand, habe aufgeschoben (immer noch) und bekam Konzentrationsprobleme (Lesen ging z.B. nicht). Wegen depressiver Verstimmungen brauchte ich psychologische Hilfe und brauche die evtl. immer noch. Es handelt sich aber höchstwahrscheinlich nicht um eine psychische Störung, sondern lag an den Umständen.
Jetzt muss ich mir aber überlegen, wie es weiter geht. Ich habe diese Frage schon seit der Schule und weiß noch immer nicht, was ich will. Geschweige denn, wozu ich fähig bin. Denn leider bin ich nicht so begabt. Das Gymnasium war schon knapp (mehrmals) und Studium ging eher durch gute Freunde, auswendig lernen statt verstehen und günstige Prüfungsformen.
Ich habe mich noch nie für etwas begeistern können und kenne mich deshalb mit kaum etwas aus. Sowas wie ein Hobby oder Durchhaltevermögen kam erst im Studium, aber ging wegen den Problemen wieder verloren. Momentan bin ich komplett antriebslos, auch wenn ich natürlich gelegentlich nach einem Job oder Praktikum suche. Die einzigen Talente gehen in eine Richtung, die ich nicht mag (administrativ, künstlerisch). An sich bin ich ein passiver Mensch, der an anderen kaum Interesse hat. Theoretischere Sachen hingegen machen mir mehr Spaß, aber scheinen nicht im Kopf hängen zu bleiben. Ich kann immer nur ENTWEDER Praxis ODER Theorie.
Ausbildungsberufe interessieren mich nicht, Studienfächer interessieren mich nicht, für viele Praktika bin ich nicht geeignet, traue mich nicht andere zu fragen, ich verliere wieder die Lust an allem, ...
Ich nahm mir vor, mich zeitlich nicht unter Druck zu setzen. Aber so langsam müsste ich mich auch einmal vorbereiten auf die nächsten Bewerbungsphasen.
Nur weiß ich nicht, wie ich weiter machen soll.