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Aussichtslos

Unbekannteruser

Neues Mitglied
Hallo..ich bin 26 Jahre alt.
Bis zu vor einem Jahr habe ich noch in der Pflege gearbeitet. Leider wurde ich aufgrund psychischer Probleme nicht übernommen.
Ich war in psychiatrischen Einrichtungen aufgrund meiner Suizidgedanken. Es wird einfach nicht besser.
Seit September liege ich jeden Tag nur noch im Bett und überlege alles zu beenden.
Ich habe 10 Jahre lang drogenabhängig konsumiert, davon bin ich weg.
Aber ich weiss einfach nicht mehr weiter. Ich habe keine Freunde mehr und auch keine Familie die sich für mich interessiert. Ich wohne mit jemanden zusammen und derjenige geht einkaufen, macht essen, geht normal arbeiten etc.
Ich liege einfach nur im Bett. Ich weiß es kann so nicht weiter gehen, aber ich weiß auch nicht weiter was ich noch tun kann.
Mittlerweile habe ich einen Eintrag wegen Verstoßes des BtMG. In der Pflege arbeiten kann ich dadurch nicht mehr. Ich liege wirklich seit September nur noch im Bett und mache nichts. Ich schäme mich für mein Aussehen und meinen Allgemeinzustand sehr.
 

Hallo Unbekannteruser,

schau mal hier: Aussichtslos. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Unbekannteruser,
da du ja durch deine Ausbildung mit medizinischen Themen vertraut bist – darf ich nachfragen, ob deine Ärztin/dein Arzt (du bist ja sicher in Behandlung?) die Themen Lithium- und Zinkstatus abgeklärt haben? Lithiummangel führt zu einer erhöhten Suizidneigung und auch bei Zinkmangel stehen Suizidgedanken, Antriebslosigkeit und ein schlechter Allgemeinzustand auf der Liste der Symptome. Und durch Drogenkonsum geht viel Zink verloren – wenn das nicht gezielt ausgeglichen wird, ist ein Mangel durchaus im Rahmen des Möglichen.
Baldige Besserung!
Werner
 
Schaffst du es vielleicht einen Termin bei einem Psychiater auszumachen? Der kann dich auch medikamentös unterstützen. Die Klinik scheint ja nichts gebracht zu haben. Welche Lösungsvorschläge hast du denn dort bekommen?

Und @Werner hat recht, ein großes Blutbild bei einem Arzt, der sich mit der Problematik auskennt, ist eine gute Idee. Mangelerscheinungen können auch auf die Psyche gehen.
 
Steh auf, stell dich unter die Dusche und zieh dir ordentliche Klamotten an. Tu so, als wenn du nicht depressiv wärest, richte dich nicht nach dem, was dein Inneres dort sagt.

Es ist überlebensnotwendig, dass du mit dem Verstand handelst. Du hast wenig Kraft, also tu mit der wenigen Kraft das, was vernünftig ist.

Du kannst auch tun was deine Seele dir gebietet. Allerdings ist die Sele ihrer Natur nach endlos und ohne Kontur, und sie hat unendlich viele Inhalte. Wenn du dem folgst, wirst du auch so: konturlos, konfus, findest keinen Anfang und kein Ende.
 
Hallo Unbekannteruser,
da du ja durch deine Ausbildung mit medizinischen Themen vertraut bist – darf ich nachfragen, ob deine Ärztin/dein Arzt (du bist ja sicher in Behandlung?) die Themen Lithium- und Zinkstatus abgeklärt haben? Lithiummangel führt zu einer erhöhten Suizidneigung und auch bei Zinkmangel stehen Suizidgedanken, Antriebslosigkeit und ein schlechter Allgemeinzustand auf der Liste der Symptome. Und durch Drogenkonsum geht viel Zink verloren – wenn das nicht gezielt ausgeglichen wird, ist ein Mangel durchaus im Rahmen des Möglichen.
Baldige Besserung!
Werner

Wenn er hoch suizidal ist bekommt er kein Lithium weil man sich damit prima selber töten kann. Diese Aussage stammt von der Chefärztin der Psychiatrie in der ich war. Man wollte mir auch Lithium verabreichen hat dann aber aus Gründen bestehender Suizidalität davon Abstand genommen.

Rufe die 110/112 an und lasse dich umgehend in eine Psychiatrie einweisen, die reißen dir nicht den Kopf ab sondern helfen dir. Der Istzustand kann so nicht bleiben, ich denke das weißt du selber auch.

Aussichtslos ist nichts, glaube mir ich weiß das sehr gut aus eigener leidiger Erfahrung. Du musst dir nur helfen lassen, aber es dauert Wunder geschehen nur in Märchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo..ich bin 26 Jahre alt.
Bis zu vor einem Jahr habe ich noch in der Pflege gearbeitet. Leider wurde ich aufgrund psychischer Probleme nicht übernommen.
Ich war in psychiatrischen Einrichtungen aufgrund meiner Suizidgedanken. Es wird einfach nicht besser.
Seit September liege ich jeden Tag nur noch im Bett und überlege alles zu beenden.
Ich habe 10 Jahre lang drogenabhängig konsumiert, davon bin ich weg.
Aber ich weiss einfach nicht mehr weiter. Ich habe keine Freunde mehr und auch keine Familie die sich für mich interessiert. Ich wohne mit jemanden zusammen und derjenige geht einkaufen, macht essen, geht normal arbeiten etc.
Ich liege einfach nur im Bett. Ich weiß es kann so nicht weiter gehen, aber ich weiß auch nicht weiter was ich noch tun kann.

Wenn du dich krank fühlst, dann sind kleine Schritte auch schon mal was. Keiner sagt, dass du übermenschliche Arbeiten/Aktionen durchführen musst. Du darfst auch etwas langsam tun. Schnelligkeit? Warum kannst du dich fragen und die Nase rümpfen! Du darfst auch lange Pause machen.

Es ist bestimmt leicht gesagt für dich von mir, aber gehe mal bitte lieber bei Sonnenschein raus und wiederhole das langsam regelmäßig und gehe langsam etwas umher. Sonne bringt Glücksgefühle im Körper hervor! Vielleicht sollltest du nicht jetzt bei der Kälte rausgehen, aber wenn es mal wärmer wird würde ich dazu raten. Und für den (besseren) Erfolg kann auch der Glaube abhängen.

Und dann solltest du noch Gedankenhygiene betreiben. Was dir guttut, schaffe das herbei und was dir schlecht bekommt, da lasse davon ab oder versuche das umzuwandeln in was Gutes, oder versuche dir gut zuzusprechen, was bei beiden Letzteren zwar fast dasselbe ist, aber egal. xD

Tue dir bewusst etwas Gutes, egal ob du dir nun gesunde Ernährung gönnst und mal hier und da eine Süßigkeit, was beides gut länger(Ersteres) - oder kurzfristiger (Zweiteres) für die Psyche wirken kann, oder eine Speise in einer Gaststätte, oder gehe ins Kino und schau dir allein einen schönen Film an usw.

Oder mache mal sauber mit deinem Mitgewohner bei dir Zuhause vielleicht, helfe ihm, falls nicht schon geschehen. Sauber machen? Ist doch gut auch mal was zu schaffen, oder? Denn Erfolgserlebnisse bei Handlungen für die man sich selbst entschieden hat, können doch auch ganz gut sein, oder?
 
Du bist weg von den Drogen, das zeigt , dass du viel Kraft in dir hast.
Du hast gegen die Drogen gekämpft und jetzt kämpfe für dich.
Es gibt auch andere Berufe, als die Pflege.
Du findest bestimmt noch etwas ,was zu dir passt.
Ein geregelter Tagesablauf würde dir helfen, ein Grund , dass du aufstehen musst.
Lass dich in eine Klinik einweisen, dass du wieder auf deine Füße kommst!
Such dir Hilfe!
 
Hey Du, das klingt nach einer wirklich furchtbar schweren Zeit, die du gerade durchmachst! depressiv sein ist schlimm, aber depressiv sein ohne jegliche äußere Strukturen und unterstützende Kontakte ist schrecklich. Umso besser finde ich, dass du dich hier gemeldet hast und dadurch einen Schritt gehst, in Kontakt mit anderen Menschen zu kommen.
Dass du nach so langer Zeit von den Drogen weggekommen ist, ist sehr, sehr gut. Wahrscheinlich ist es gerade schwer zu fühlen, aber ich finde, da kannst du wirklich stolz auf dich sein.

Ich weiß, es ist unheimlich schwer, überhaupt etwas zu tun oder daran zu glauben, dass es besser werden kann, wenn man sich so schlecht fühlt. Aber es wäre so wichtig, dass du Hilfe bekommst. Weiß denn jemand außer deinem Mitbewohner über deinen Zustand Bescheid? Und vertraust du diesem Mitbewohner ein bisschen? Könnte er dich zum Arzt begleiten?
In Deutschland gibt es "betreutes Wohnen" (inzwischen heißt es Teilhabeassistenz) für Menschen, die sich psychisch in einer Notlage befinden und Hilfe brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen. Diese Hilfe ist umfassender als Therapie (die trotzdem auch sehr wichtig ist), weil sie direkt im Alltag ansetzt und zum Beispiel hilft, wieder Termine wahrzunehmen, nach draußen zu gehen, bei der beruflichen Orientierung hilft, einen dort abholt, wo man gerade steht. So wie du deine Situation beschreibst, könnte ich mir vorstellen, dass das helfen könnte, um aus der Isolation und Hoffnungslosigkeit rauszukommen. Wenn du mit irgendwelchen Ämtern Kontakt hast (haben musst) oder im Gespräch mit einem Arzt, könntest du erfragen, was du tun musst, um diese Hilfe zu bekommen. Das ist nämlich von Bundesland zu Bundesland etwas unterschiedlich, deswegen kann ich es dir leider nicht direkt sagen.

Aber lass das erstmal sacken, das wichtigste ist, dass du hier schreibst und nicht mit allem ganz alleine bist.

Alles Gute!
 

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