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Ausgeschlossen im Büro, Zickenkrieg, schwierig

querido

Mitglied
Momentanfühle ich mich bei der Arbeit nicht so wohl. Ich sitze in einem Großraumbüro,momentan in meiner Funktion am Standort alleine. Das heißt, momentan habe ich operativkeine direkten Kollegen am Standort.
Gut, nebenmir sitzt ein Team. Sie witzeln rum und mache Späßchen. Versuche ich was dazuzu sagen, wird das manchmal überhört oder keine Ahnung was. Sie reden nicht mitmir,
Es gab voreinigen Wochen, eine Situation, die sehr verletzend für mich war. Eine Kolleginaus dieser Abteilung hat die anderen Mädels aus dem Team zu Ihren Geburtstageingeladen. Mich nicht. Ich saß daneben und war gekränkt – ich nicht. (Ich binim selben Alter).

Ich mussdabei sagen, dass ich in meiner Kindheit tatsächlich unter Mobbing in derSchule gelitten habe. Die alten uralten Gefühle kommen hoch – und ich möchtedann weinen.
Generellhabe ich gemerkt, dass ich mich mit einer Kollegin in dem Team überhaupt nicht verstehe– wir stehen iwie gefühlt in einer Konkurenzsituation. Ich weiß selber nicht,was da los ist, wir stehen Konkurrenz um Aufmerksamkeit der Anderen, oder so.
Einfach weilwir beide Frauen sind. So interpretier ich gerade die Situation. Als sei das ein Kampf, wer liebenswürdiger istoder so. Wer wertvoller ist.
Das istgerade schwer für mich.

Und weil ichMobbing und Außenseitertum in der Kindheit erlebt habe, reagiere ich sehrempfindlich auf solche Situationen.
Im Endeffektreden die Kollegen aus der Abteilung nicht mit mir oder machen keine Späßchen.
Ich denkeschon länger darüber nach, und weiß nicht wie ich die Situation auflösen soll.
Soll icheine Kollegin aus einer anderen Abteilung anvertrauen? Soll ich meinenVorgesetzten sagen, dass ich mich ausgeschlossen fühle?
Klar kann ichmich später umsetzen, aber ich aus dieser Situation auch etwas „lernen“,gestärkt daraus komme.
 
Um die Situation besser zu verstehen, hier noch ein paar Fragen:

Bist du schon so lange da, wie die anderen oder eher neu dazugekommen?
Was ist deine berufliche Verbindung mit den anderen außer der räumlichen (Großraumbüro)?

Ich finde es nicht schön, dass andere vor deiner Nase zum Geburtstag einladen, dich aber übergehen.
Ist es Gedankenlosigkeit?
Oder Teil der von dir geschilderten Konkurrenz?
Oder weil man dich noch nicht gut kennt?

Meine erste Reaktion auf die Idee, dich jemandem im kollegialen Umfeld anzuvertrauen, war definitiv dies nicht zu tun. Es zeigt dich in deiner emotionalen Bedürftigkeit und könnte dir eventuell schaden. Gründe dafür gibt es viele:
Du sprichst automatisch über Dritte ohne deren Anwesenheit und das könnte dir eventuell übel genommen werden, auch wenn du das so nicht meinst.
Außerdem kann dich deine emotionale Bedürftigkeit "uncool" und damit noch unattraktiver machen.
Zu guter Letzt zeigst du deine Verletzlichkeit und das kann unter Umständen gnadenlos ausgenutzt werden.

Ich würde versuchen, im außerbetrieblichen Umfeld soziale Kontakte zu knüpfen, die es dir erlauben, dem Ganzen im Geschäft weniger Bedeutung zuzumessen. So löst du für dich das Konkurrenzverhalten auf und wirst und wirkst entsprannter. Das führt dazu, dass du dich im Betrieb wohler fühlst, und das ganz ohne Abhängigkeit von den anderen.
Und genau diese Unabhängigkeit wünsche ich dir. Sie macht dich emotional frei und souverän.
 
Ja...ich würde mit der Kollegin und dem Chef reden...vielleicht wissen sie warum du ausgeschlossen wirst.

Solch ein Mobbing gibt es sehr oft.
 
Ich finde nicht, dass das Mobbing ist.

Keiner ist verpflichtet auch neue Kollegen zum Geburtstag einzuladen.

Das ist nunmal eine Privatsache.

Möglicherweise möchtest Du auch zu verzweifelt dazugehören und gibst den anderen zu wenig Zeit.

Immerhin sind sie ein eingespieltes Team und haben auch mit Deiner Arbeit nicht viel zu tun.

Wie lange wirst Du denn noch dort sein? Ist das auf Dauer?

Ich würde jetzt auch nicht gleich zum Chef gehen damit. Das macht es vermutlich nur noch schlimmer.
 
Die eigene Warnehmung ist nicht immer dieselbe wie die der anderen.

Die Situationen sind bestimmt für dich nicht schön, können aber neutral betrachtet auch ganz banale Gründe haben die nichts mit Mobbing, Ausgrenzung o.ä. zu tun haben.

Zum Thema Geburtstag: Sind die anderen ggf auch privat befreundet? Und/Oder kennen die sich deutlich besser als dich?

Alle Gemein währe es wenn die Abteilung ein Geschenk vorbereitet und du nicht mitmachen darfst, oder wenn am Tisch gefeiert wird und du nicht eingeladen bist. Was Privat zuhause vorgeht ist aber eben privat. Da wirds erst wieder abgrenzend wenn außer dir alle z.B. die Abteilung oder das ganze Team (bei großen Teams). Dann kann nämlich davon ausgegangen werden das unabhängig vom privaten befreundet sein eingeladen wird.

zum Thema Gespräche: Kann es sein das dein Humor nicht ankommt? Oder das du manchmal gedankensprünge machst die andere nicht nachvollziehen können? Ich hab das auch manchmal in Gesprächen. Da möchte ich was beitragen, sage es und die anderen schauen mich merkwürdig an. Grund ist das da der zusammenhang nicht ankommt. Meinem Gegenüber ist nicht klar was ich damit aussagen will. Da gibt es dann mal blöde Blicke oder es wird ignoriert.
Ein weiterer möglicher Punkt ist das Timing. Mitten im Redefluss eines Kollegen oder wenn grade alle mit Essen beschäftigt sind.
Das muss nicht der Grund sein, aber es ist eine mögliche Erklärung.
 
Ich würde meine Arbeit machen, fertig. Man ist auf der Arbeit um Geld zu verdienen, nicht um Spaß zu haben. Den Chef würde ich da raushalten. Dann Schotten die sich noch mehr von dir ab und versuchen Dich raus zu mobben. Sollte mal irgendwann die Gelegenheit kommen, dass du mit denen Privat was machen kannst, Schlag zu und mach mit. Vielleicht solltest du auch mal mehr Initiative zeigen und einladen oder eine Party organisieren.
 
Momentanfühle ich mich bei der Arbeit nicht so wohl. Ich sitze in einem Großraumbüro,momentan in meiner Funktion am Standort alleine. Das heißt, momentan habe ich operativkeine direkten Kollegen am Standort.
Gut, nebenmir sitzt ein Team. Sie witzeln rum und mache Späßchen. Versuche ich was dazuzu sagen, wird das manchmal überhört oder keine Ahnung was. Sie reden nicht mitmir,
Es gab voreinigen Wochen, eine Situation, die sehr verletzend für mich war. Eine Kolleginaus dieser Abteilung hat die anderen Mädels aus dem Team zu Ihren Geburtstageingeladen. Mich nicht. Ich saß daneben und war gekränkt – ich nicht. (Ich binim selben Alter).

Ich mussdabei sagen, dass ich in meiner Kindheit tatsächlich unter Mobbing in derSchule gelitten habe. Die alten uralten Gefühle kommen hoch – und ich möchtedann weinen.
Generellhabe ich gemerkt, dass ich mich mit einer Kollegin in dem Team überhaupt nicht verstehe– wir stehen iwie gefühlt in einer Konkurenzsituation. Ich weiß selber nicht,was da los ist, wir stehen Konkurrenz um Aufmerksamkeit der Anderen, oder so.
Einfach weilwir beide Frauen sind. So interpretier ich gerade die Situation. Als sei das ein Kampf, wer liebenswürdiger istoder so. Wer wertvoller ist.
Das istgerade schwer für mich.

Und weil ichMobbing und Außenseitertum in der Kindheit erlebt habe, reagiere ich sehrempfindlich auf solche Situationen.
Im Endeffektreden die Kollegen aus der Abteilung nicht mit mir oder machen keine Späßchen.
Ich denkeschon länger darüber nach, und weiß nicht wie ich die Situation auflösen soll.
Soll icheine Kollegin aus einer anderen Abteilung anvertrauen? Soll ich meinenVorgesetzten sagen, dass ich mich ausgeschlossen fühle?
Klar kann ichmich später umsetzen, aber ich aus dieser Situation auch etwas „lernen“,gestärkt daraus komme.

Vielleicht zwei Anregungen.

Bist Du zu hübsch, zu gepflegt, zu gut angekleidet? Könnte ja sein.

Und: Du könntest versuchen, Vertrauen zu gewinnen. Indem du Geheimnisse preisgibst, die nicht geheim sind. Dass Du zB den Lippenstift verloren hast jetzt gerade wo Du ihn brauchst, dass Dir ein Euro im Geschäft unter die Theke gerollt ist und Du Dich geärgert hast. Also vollkommen unwichtige Alltagsdinge die wirklich jedem passieren, die Dich verletzlich zeigen aber dann, wenn man sie Dir vorhält - Dich nicht verletzen können! So lenkst Du von Wichtigem ab.
 

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