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Aufklärung

Und trotzdem haben es die meisten geschafft, trotz dieser verklemmten Elternhäuser eine normale Sexualität zu entwickeln.
Das bezweifel ich.
Aber das auszuführen, wäre OT.
Ich hoffe auch, dass der TE sich befreien kann aus diesen Schuldgefühlen und der Angst.
Aber mir ist wichtig zu betonen, dass er einer von sehr vielen ist und kein Exot.
 

Hallo Marisol,

schau mal hier: Aufklärung. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Deine Eltern haben sich in Bezug auf das Thema Sex extrem schwierig verhalten.
Beide Eltern haben dir unnötiger Weise sinnlose Schuldgefühle auf eine unfaire und unehrliche Art und Weise eingepflanzt.

Dein Vater hat seine Dauergeilheit offen ausgelebt.
Von seiner Frau bekam er keinen Sex mehr.
Er wird selber viel gewichst haben.
Dass er sich andere Frauen für den Sex suchte ist verständlich.

Versuche Abstand zu den Eltern und deren Geschwätz zu bekommen.

Nimm den Müll den sie dir erzählt haben nicht ernst und persönlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nimm den Müll den sie dir erzählt haben nicht ernst und persönlich.
Das geht nicht.
Wie soll man etwas, was einem Jahrzehnte vorgelebt wurde, nicht ernstnehmen?
Zudem gehen diese Verwickungen weit in die Vergangenheit, sie sind nicht rein kognitiv zu lösen und mit einem einfachen:"Nimm deine Eltern doch nicht ernst!" ist es nicht getan.
 
Was jat Pornokonsum mit gesunder, sexueller Aufklärung zu tun?
Absolut gar nichts. Wer dank einer prüden Erziehung verklemmt und unsicher ist, getraut sich als Teenager auch nicht sich auszuprobieren und seine eigene Sexualität auf natürliche Art und Weise zu entdecken. Sie werden älter und wissen nicht wie Sex geht, die Hormone wollen aber sehr wohl und was macht man? Man schaut sich den Schweinkram an, ekelt sich insgeheim und wird noch unsicherer und verklemmter, weil zB ein junger Mann sich fragt: "Wie machen die das? Wie bringt man die Frau in eine solche Position? Was mache ich falsch, weil meine Freundin nicht sofort anfängt laut zu stöhnen sobald ich sie berühre, auch nicht eine Stunde lang durchstöhnt und dann glücklich und zufrieden ins Kissen fällt sobald der Mann gekommen ist. Was bin ich doch für ein Versager. Und jede Frau wird mich in Zukunft auslachen, weil sie sofort merkt, dass ich nicht weiss wie das geht."

Ihr Selbstbewusstsein ist am Boden und sie getrauen sich erst recht nicht mehr ihre Sexualität zu entdecken. Sie werden 30 und jammern, weil sie sich schämen "es" noch nie gemacht zu haben und weil sie keine Ahnung haben wie sie ihren Rückstand jemals aufholen sollen ohne sich lächerlich zu machen.

Das macht Pornokonsum mit Menschen, die noch nie normalen Sex hatten. Im schlimmsten Fall kompensieren sie ihre natürlichen Triebe mit krankhaftem Fetischismus.

Das ist ein bisschen wie der obligatorische Führerschein, den 95% der jumgen Leute mit 18 machen. Wer mit 30 ohne Führerschein dasteht wird als Sonderling hingestellt, der wohl zu blöd ist um Auto zu fahren. Aber so jemandem muss man dann nicht ein Formel 1 Video geben und sagen: "Schau es dir an. So geht Autofahren."
 
Das geht nicht.
Wie soll man etwas, was einem Jahrzehnte vorgelebt wurde, nicht ernstnehmen?
Zudem gehen diese Verwickungen weit in die Vergangenheit, sie sind nicht rein kognitiv zu lösen und mit einem einfachen:"Nimm deine Eltern doch nicht ernst!" ist es nicht getan.
Es geht schon....bei manchen Leuten klappt es.
Sie schaffen es das unehrliche Geschwätz ihrer Eltern nicht mehr so ernst zu nehmen.
Er hat tatsächlich viel unsinnigen Schrott gehört.

Bei vielen anderen Leuten ist es aber auch so wie du es beschreibst..
 
Sie schaffen es das unehrliche Geschwätz ihrer Eltern nicht mehr so ernst zu nehmen.
Er hat tatsächlich viel unsinnigen Schrott gehört.
Der etwas mit ihm gemacht hat.
Du kannst als Erwachsener nicht einfach abstreifen, was dir als Kind quasi eingeimpft wurde.
Ich finde es falsch, hier dem TE zu unterstellen, er würde einfach nicht das schaffen, was anderen locker gelingt.
Und es geht auch nicht um "Schrott" und "Müll", den Eltern erzählen, sondern um Lebenskonzepte,
die sich tief eingraben.
das war es aber auch von mir zu diesem Punkt; der Morgen ist zu schön, um sich über Unfug aufzuregen.
 
Der etwas mit ihm gemacht hat.
Du kannst als Erwachsener nicht einfach abstreifen, was dir als Kind quasi eingeimpft wurde.
Ich finde es falsch, hier dem TE zu unterstellen, er würde einfach nicht das schaffen, was anderen locker gelingt.
Und es geht auch nicht um "Schrott" und "Müll", den Eltern erzählen, sondern um Lebenskonzepte,
die sich tief eingraben.
das war es aber auch von mir zu diesem Punkt; der Morgen ist zu schön, um sich über Unfug aufzuregen.
ich will es nicht weiter vertiefen, aber ich hab das Gefühl, meine Eltern sind mit dafür verantwortlich, dass ich eine Paraphilie entwickelt habe.
 
Ich stimme dir zu.
Deine Eltern konnten es nicht besser; sie waren vermutlich gemessen an ihren eigenen Eltern schon entspannter. Aber das hat nicht gereicht, um dir einen gesunden Umgang mit Sexualität zu ermöglichen.
Glücklicherweise können wir uns stets weiterentwickeln.
Welche Unterstützung wünschst du dir dabei?
 
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